Suche deutschen CFD-Broker (Abgeltungssteuer)?

5 Antworten

Hi proxi,

du musst beim CFD Trading deinen Broker sehr gut auswählen.

Machst du das, und tradest mit einem nicht zu großen Konto nicht zu profitabel, ist es ein optimales Trainingsinstrument. Die Abgeltungssteuer sollte der Broker am Jahresende gesammelt abführen, sonst verlierst du zwischendrin deine Buyingpower, weil dir nach realisierten Gewinnen ständig Geld abfließt.

Aktien bieten einige CFD Broker nicht an, weil da die Kosten für sie zu hoch sind.

GBE, WH Selfinvest sind Broker, die mit am fairsten mit ihren Kunden umgehen und darauf kommt es in diesem Segment an. Egal was dir der Broker erzählt: Der CFD Markt ist und bleibt Market Making. Wieso du dir unbedingt einen deutschen Broker antun willst überlasse ich dir. Wir leben hier in einer Tradingbananenrepublik.

Viele ziehen die Steuer direkt ein und bieten keine gescheiten Hebel an. Deine Einlagen sind bei uns im Fall der Fälle wohl auch nur im Bereich von +- 3% abgesichert. 'Mr Dax' hat das mal ausgerechnet ;) Optionsscheine und Knockouts sind, außer in DE, in vielen Ländern verboten. Made in Germany ist nicht immer das Non plus Ultra, aber viele Anbieter spielen mit dem Spruch auf das Sicherheitsbedürfnis der Leute an, um ihnen für die Praxis untauglichen Retail-Mist anzudrehen.

Made In Germany macht mich im Tradingbereich - außer Xetra und Eurex wohlgemerkt- eher skeptisch und lässt mich nicht erleichtert aufatmen.

VG

Hallo Vollbluttrader,

danke für deinen Kommentar. Du scheinst dich mit der Materie auszukennen und deshalb schildere ich dir mal mein Problem:

Dass der CFD-Markt in Deutschland zu großen Teilen aus Abzocke besteht, kann ich nur bestätigen. Zur Zeit bin ich bei comdirect und habe einen Tradeüberschuss von 336 Euro. Ich handele aber überwiegend Aktien und dort fällt eine Gebühr von 0,2 Prozent des Handelvolumens an, nebst 1 Punkt Spread. Übrig bleiben bei mir 61 Euro!!!

Warum ich eigentlich einen deutschen Broker will? Ich möchte keine Steuererklärung machen. Da ich primär noch studiere, würden mir einige Freibeträge angerechnet werden, die damit verbraucht wären, was ich eigentlich nicht möchte.

Ein ausländischer Broker wäre aber auch okay für mich.

Meine Vorstellung ist einfach: Ich möchte vorwiegend CFDs auf Aktien handeln und deshalb eine ehrliche und vernünftige Kostenpolitik beim Broker haben. Das Sortiment an Aktien sollte entsprechend groß sein! Hinzukommt die Plattform, die bei Comdirect nur eine webbrowserbasierte ist. Das möchte ich eigentlich auch nicht! Level 2 Daten wären auch relativ wichtig.

In meiner engeren Auswahl war bisher auch Colmexpro (vll. sagt dir das was). Dort ist mir aber die undurchsichtige Kostenstruktur und die fehlende deutsche Betreuung bisher negativ im Gedächtnis geblieben.

Wo tradest denn du?

Viele Grüße

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@proxi211

Ich trade bei GBE, aber nur zum Antesten von Strategien und für längerfristige Trades.Handelsplattform ist hier der bekannte Metatrader 4 - kein Browsertool. Daytrading mache ich mit Futures.

Welcher CFD Broker sich für AKtien CFDs eignet, kann ich dir auf Anhieb nicht sagen, weil ich das niemals machen würde. Tradingstarter sind meist auf Aktien fixiert,was aber nicht nötig ist. Es gibt zum Traden bessere Möglichkeiten (zB Aktienindizes). Wenn dann würde ich direkt Aktien handeln, dafür brauchst du aber viel Kapital. Erst dann ist auch L2 nützlich.

Du musst dir genau klar sein, was du erreichen möchtest (Gewinne, Testen, Spielen ect). Danach erst solltest du zur Auswahl deines Instruments und damit auch Brokers kommen. Es sind manchmal vermeintlich unwichtige Dinge, mit denen man sich das Leben unnötig schwer macht ;)

Ein Anfang wären demnach zB AKtineindizes oder auf Forex über einen fairen, erfahrenen CFD Broker, nicht zu kurzfristig zu traden.

VG

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Das ist egal wo du hingehst. Abgeltungssteuer zahlt man nur bei realisierten Gewinnen. An der CFD Zockerei verdienen nur die Broker ... (drei mal darfst du Raten warum deutschlands selbsternannter CFD Guru B. Schäfermayer zwar teure Schulungen dazu gibt,  aber es selbst aktiv nicht betreibt) 

Ich bin mit cmcmarkets sehr zufrieden, Hauptsitz allerdings nicht in Dtl, aber deutsche Ansprechpartner in Frankfurt.  Spread beim Dax 1,0

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Ich überlege, meinen Hauptwohnsitz für längerfristige Zeit nach Tschechien zu verlegen und jeden Tag 50km zur deutschen Arbeit zu pendeln. Hat seine finanziellen Grunde - bin u.a. kein Freund der Energiewende(so, wie sie im Moment umgesetzt wird...), nebenberuflicher Trader, finde Deutschland finanziell gesehen als Ort zum Leben nicht mehr attraktiv, möchte nicht nur für Steuern, Auto, Wohnung und Energie auf Arbeit gehen ...

finanziellen Vorteil schätze ich auf ~ 10.000€, tendenziell steigend, für ostdeutsche Verhältnisse sehr, sehr viel Geld.

Hat jemand Erfahrung damit - in Deutschland arbeiten, in Tschechien leben?

Sind folgende Vorteile soweit korrekt?

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  • Zinseinkünfte in Tschechien besteuert (Hauptwohnsitz, siehe Doppelbesteuerungsabkommen), dadurch nur 15% Abgeltungssteuer, Freibetrag umgerechnet ~900€
  • Dienstleistungen in Tschechien wesentlich günstiger (Friseur 5€,...)
  • Energiekosten in Tschechien wesentlich günstiger (Dtl. 30ct/Kwh, Tsch. 13ct/Kwh)
  • Kfz in Tschechien angemeldet günstiger (Benzin E5 ungefähr 20ct pro Liter weniger, Vollkasko ungefähr die Hälfte im Vergleich zur deutschen Versicherung, Kfz-Steuer ungefähr 2/3 der deutschen)
  • tschechische GEZ-Gebühren ~ 6 € mtl.

Neutral bewerte ich die Kaltmieten (ungefähr gleich) und Maut...

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