Suche Buch zur Hundeerziehung für ältere bzw. Tierheimhunde?

7 Antworten

bei älteren/Tierheimdoggies ist es schwierig, nach Buch zu hantieren. Sie sind alle individuell anders und schleppen einen Rucksack voller Fehlbehandlung mit sich rum. Ich hätte jetzt fast geschrieben, am einfachsten sind da noch die Scheidungsopfer - aber auch das stimmt üüüüberhaupt nicht, weil Hundis sind als Rottentiere in Bezug auf ihre Rotte sehr sensibel und die ist ihnen ja grad zerbrochen. Also, schaust mal, was genau zu Dir paßt (VORHER drüber nachdenken!!!) Es gibt wunderschöne Hütehunde, jaaaa, schööööön - aber zum drittenmal im TH gelandet, weil in der Stadtwhg. absolut nix zum Hüten ist. Usw. also, vorher hat schon mal was nicht gepaßt, wurde fehlerzogen, war die Konsequenz nicht klar, was es bedeutet, ca. 15 Jahre lang fürn Doggie die Verantwortung zu haben usw. Es gibt gequälte Tiere, die wo rausgerettet sind, Forschungstiere (meist Beagle, weil die so geduldig sind - könnt heulen, wenn ich DARÜBER nachdenk!) und wie gesagt 1000 verschiedene Grundlagen, denen mit einem Buch NICHT zu begegnen ist, sondern NUR von Fall zu Fall. Ich helf Dir gern, wenn Du möchtest, denn wir haben seit längerem so arme Würschtel und mußten uns auch auf jedes der Gutherzzzchen und ihre mitgebrachten Macken neu einstellen. Jedenfalls DICKES Kompliment, daß Du im TH suchst und nicht beim Züchter!

ich habe mir vor zwei jahren einen hund aus polen geholt ( tierheim) es ist am besten wenn du mit ihm gleich zur hundeschule gehst damit er gleich weis wie es zu laufen hat bei euch. wenn er grundsätzlich verdorben ist dann hast du viel arbeit vor dir!!! und vorsichtig: als ich meinen bekommen habe war er der meinung gewesen gleich mal in meiner wohnung das bein zu heben und sich erleichtern zu müssen... logisch, geht im tierheim ja niemand drei- oder viermal am tag raus also machen sie dort hin wo es ihnen eben passt....

Hallo,

es gibt viele gute Hundebücher...ob vom großem dr. Mugford "Die unsichtbare Leine" über Rütter bis hin zu ich weiß nicht wen alles. In den Büchern gibt es Tips und Vorschläge die sicherlich gut und hilfreich sind. Allerdings helfen sie nur unterstützend und nicht als Ideallösung. Jeder Hund im Tierheim bringt eine Geschichte mit, auf die man ganz individuell eingehen un trainieren muß. Mir haben die Bücher nur zu 20% geholfen als ich meine Hündin aus dem Tierheim trainierte. Das einzig wirklich erfolgreiche war der Hndeverein mit den vielen guten Tipps..."learning by doing", eine Portion Geduld, eine Portion Mut die Sache an zu gehn, eine Prise Durchhalten auch wenn andere sagen das wird nichts und eine große Handvoll positive Eigenkritik mit dem Willen was dazu zu lernen waren mein Rezept. Ich habe dieses Rezept mittlerweile an 1 Tierheimhündin und 2 Rückgaben meiner 1, Labizüchterin erfolgreich praktiziert. Im laufe der Jahre haben mir die Gespräche und Beobachtungen auf Seminaren oder Hundetreffen viel mehr gebracht als alles gelesenen Worte.Jder Rückschlag war der Anfang was neues zu lernen und nicht aufzugeben...es sind oft Tränen geflossen, weil ich unfähig war meinen hund das richtige zu zeige, es waren Tränen der Freude als ich mit meiner Tierheimhündin die 1. Begleithundeprüfung bestanden habe und es waren tränen der Trauer als sie in meinenm Arm nach erfüllten 17,5 Jahren den Weg der Regenbogenbrück beschritt...sie hat mich gut 16 Jahre meines Lebens begleitet...memoriesofaika

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