Suche Berechnung von Leitungsquerschnitt

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5 Antworten

Fangen wir mal vorne an, und zwar bei der Sicherung. wir haben hier einen dauerhaften Betriebsstrom von knapp 18 Ampere. das liegt zu dicht an 20, um eine 20 Ampere Sicherung einsetzen zu können. der Einschaltstrom ist sehr gering. daher empfehle ich einen Sicherungsautomaten mit einer möglichst geringen Überstromtoleranz z.B. einen Leitungsschutzschalter B 25 Amepre.

nun gibt es für die Berechnung 4 Ansätze:

Nummer 1: nach Tabellenbuch, so was hat jeder Elektriker zu besitzen! Das Tabellenbuch sagt, eine unter den genannten Bedingungen verlgtes Kabel ist mit 2,5 mm² bis 18,5 A belastbar. bei einem Nennstrom von 17,4 Ampere. SOLLTE das gehen!

Nummer 2: nach Absicherung. der Schleifenwiderstand der Verkabelung sollte deutlich geringer ausfallen, als der Innenwiderstand der Sicherung, damit diese im Fehlerfalle als das agieren kann was sie ist nämlich eine Sollbruchstelle! ich verlasse mich dies bezüglich auf meine alt bewährte Sicherungstabelle.

https://library.e.abb.com/public/cfe65723ae1e61ccc12579c200282f54/2CD401001D0109.pdf

die sagt dass 84 Meter bei 2,5 mm² möglich sind.

Nummer 3: nach maximalem Spannungsabfall... um die Grenze von 3% einzuzhalten sind bei dieser Leitungslänge schon 4 mm² erforderlich... eigendlich nicht weiter tragisch bei einem Boiler AAAAAAABER!!!!....

Nummer 4: mach effektiver verlustleistung! hier sieht es schon ganz anders aus. mit 2,5 mm² (teschnisch also nach maximaler belastbarkeit u. Schleifenwiderstand möglich, entfaltet eine 2,5 mm² Zuleitung auf dieser Länge eine gesamtverlustleistung von rund 150 Watt !

bei 4 mm² sind es immernoch rund 95 Watt und bei 6 mm² immerhin noch rund 65 bei 10 mm² sind es dann noch immerhin rund 38 Watt...

daher sollte unter diesen Vorrausetzungen ein solches Gerät mit einem mindestquerschnitt von 6 mm² verkabelt werden!

persönlich würde ich sagen, wenn irgendwie unter vertretbarem aufwand möglich, auf Drehstrom setzen!

lg, Anna

Alle relevanten Angaben sind da.

Spannung Strom (über die Leistung) Leitungslänge, Temperatur, Verlegeart.

Für Temperatur und Verlegeart gibt es Tabellen im Tabellenbuch, aus denen man den notwendigen Querschnitt ablesen kan, sofern auch der Strom bekannt ist.

Zur Sicherheit rechnet man dann noch den Spannungsabfall mit dem gewählten Querschnitt und falls selbiger zu groß ist, geht man eins höher.

?!

Die Sicherungen im Verteiler nicht vergessen!

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Die Verlege-Art gemäß DIN VDE 298-04:2003-08 ist B2, Kennziffer 51 auf Seite 29.

Der Nennstrom bei 4 kW 230 V = 17,39 A

Gemäß Tabelle 3, Spalte 4 (Seite 20) in obiger VDE Norm, hat ein 2,5 mm² mit 2 belasteten Adern bei einer Umgebungstemperatur von 30° eine Belastbarkeit von 18,5 A und ist somit ausreichend. Ein 1,5 mm² hätte unter gleichen Bedingungen nur eine Belastbarkeit von 15,5 A Für den Anschluss des Boilers ist ein 3 x 2,5 mm² erforderlich.

Hinweis: von der DIN VDE 298-04 gibt es bereits eine Ausgabe 2013-06, die bekomme ich aber erst in den nächsten Tagen.

Ergänzung: der Spannungsfall mit 7,73 Volt liegt knapp über der 3 % Grenze.

Die richtige Wahl ist daher ein 3 x 4 mm² der dann unter diesen Bedingungen mit 25 A belastet werden kann. Der Spannungsfall mit 4,81 V liegt dann bei 2,09 %

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Wenn die benötigte Spannung 230 V beträgt, wozu muss ein 5-adriges Kabel eingesetzt werden????

Es sind damit ja auch die weiteren Leitungen im Kabelkanal gemeint!

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2,5 mm^2 , aber sicherer ist 4 mm^2, wegen Spannungsabfall ( Tabelle VDE) !

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