Such eine Inspiration für mein Buch?

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4 Antworten

Als Setting finde ich London Ende 19. bzw Anfang 20. Jhds einfach immer wieder spannend. Finde die Stadt hat da einfach so ein gewisses Flair. Protagonist könnte ein Arzt sein, dem man es aufgrund seiner Reputation gar nicht zutraut, dass er Morde/Verbrechen begehen würde. 

Du magst Jack the Ripper, oder?

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@Pedda1981

...gab es bereits schon mal in Frankreich; der Mann war ein gewisser Dr. Petiot, ein Arzt, der vorgab, wohlhabende Juden während des 2. WK ins Ausland schleusen zu können. Er nahm das Geld und gab den Flüchtigen vorher ein "Beruhigungsmittel". Sie wurden betäubt, dann ermordet und im Keller des Hauses verbrannt. Erst nach Jahren kam man dem Serienmörder auf die Schliche, er landete auf dem Schafott.

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Darf ich dich fragen, warum du dein Buch überhaupt schreiben willst? Du scheinst dir über seinen Inhalt ja noch gar keine Gedanken zu haben, denn du brauchst ja offenbar noch alles: Plotline, Setting und Charaktere. So kannst du noch lange nicht anfangen, sonst kommt dabei nur ein liebloses Geschwafel heraus, das du höchstwahrscheinlich noch nicht einmal zu Ende bringen wirst.

Außerdem: kannst du überhaupt recherchieren? Wenn deine Handlung an einem anderen Ort und einer anderen Zeit spielen soll, so macht dies eine große Arbeit. Du musst nicht nur historische Ereignisse, sondern auch alle erdenklichen Details der Lebensumwelt herausarbeiten, um deiner Geschichte auch Authentizität zu verleihen. Ein richtiger Schriftsteller absolviert für seine Geschichte, wenn er sie mit Leidenschaft schreibt, gewissermaßen ein richtiges Studium: er wälzt Fachliteratur, spricht mit Experten, setzt sich vielleicht auch in der Uni in Vorlesungen, um möglichst viel über die Zeit und die Menschen, über die er schreibt herauszufinden. Er reist auch an die Originalschauplätze der Geschichte, um die Landschaft mit eigenen Augen zu sehen und beschreiben zu können. Man muss als Autor so richtig in die Welt seiner Geschichte eintauchen können - und dazu braucht es neben deiner Fantasie auch jede Menge Fleiß. 

Deine Frage beweist jedoch, dass es dir an beidem mangelt. Also sehe ich keine große Chance, dass du fähig bist, ein richtiges und gutes Buch zu schreiben. Tut mir wirklich leid, aber das ist die ehrlichste Antwort, die ich dir geben kann.

Verdammt. Ich wusste gar nicht, dass es viel Arbeit, Zeit und Recherche benötigt,  um ein Buch zu schreiben. 

Im Ernst:

Wieso nimmst du dir großkotzig und oberlehrerhaft heraus zu beurteilen,  wie ich an die Geschichte heran gehe? Ich hole mir hier Inspiration,  frage nach Ideen und schaue, was ich im Grundgerüst verarbeiten kann. Alles andere kommt mit dem Schreiben,  mit der Ideenfindung. 

Authentizität bedeutet bei Büchern im Übrigen nicht zwingend,  dass es historisch korrekt sein muss. Das hängt vom Kontext des Gesamtwerks ab. Die Geschichte muss in sich logisch sein. Ich will kein Geschichtsbuch, Fachbuch, Sachbuch oder Lexikon schreiben, sondern eine fiktive Geschichte erzählen. Einen Roman. 

Schreibblockaden und fehlende Ideen hat jeder Autor.

Wie viele große Bücher hast du denn geschrieben? Scheinst ja vom Fach zu sein.

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@Pedda1981

Wenn ich dich verletzt habe, so tut mir das leid. Vielleicht habe ich dir Unrecht getan, vielleicht kannst du ja doch mehr, als ich dir nach deiner Frage zugetraut habe. Aber sie erinnerte mich stark an all die anderen hilflosen Fragen von talentfreien Teenies, die es auf Portalen wie Wattpad zu sofortigem Weltruhm bringen möchten und meinen sie sind dazu instande, nur weil sie einen Stift richtig herum halten können. Ich habe dich für einen davon gehalten, wenn dem nicht so ist, möchte ich mich entschuldigen.

Wenn es sich um eine Schreibblockade handelt, kann ich dir vielleicht mit einer anderen, etwas konstruktiveren Antwort helfen:

Schreibblockaden hat wie du richtig sagst jeder mal, und jeder Autor hat seine eigenen Methoden, um mit ihnen umzugehen. Ich zum Beispiel mache liebend gerne lange Spaziergänge am Strand oder durch die Wälder, wo ich immer ein Notizbuch mit mir führe. Wenn ich allein in der Natur bin, fallen die Alltagsprobleme und alle Gedanken von mit ab, die mich sonst beschäftigen und von der Schreibarbeit abhalten. Wenn ich dann entspanne und zur Ruhe komme, dann fallen mir schnell gute Ideen ein. Der nächste Baumstumpf oder die nächste Bank wird dann meine, und dann fange ich an, die Ideen erst einmal stichpunktartig aufzuschreiben.

Manchmal passiert aber auch nach zehn solcher Spaziergänge gar nichts - dann darf man aber nicht aufgeben. Wichtig ist, wirklich ganz zur Ruhe zu kommen. Wenn du dich wohl fühlst und der Stress von dir abfällt, dann sprudeln die Ideen schnell. Wenn es für dich vielleicht keine Spaziergänge sind, dann hilft die vielleicht ein entspanntes Bad oder ein Glas Rotwein beim Kaminfeuer (im Sommer vielleicht eher auf der Terrasse im Garten). Manche lassen sich auch durch ihre eigenen Träume inspirieren, auch in meinem Nachttisch liegt deshalb immer ein Notizblock und Stift.

Hier nach Inspiration zu suchen erscheint mir dennoch als unproduktiv. Die Ideen, die du hier lesen kannst, haben alle die Schwäche, dass sie nicht deine eigenen sind. Du wirst es also viel schwerer haben, ein Verhältnis zu ihnen aufzubauen. Eine eigene Idee wird viel eher zu deinem Baby werden, du wirst sie sofort ins Herz schließen und sie mit besonderem Eifer weiterführen, bei einer fremden Idee wird dir aber diese Liebe und Leidenschaft zunächst fehlen. Deshalb mein Rat: versuch es erst einmal selbst.

Falls es dich wirklich interessiert: ich schreibe noch nicht so lange selbst, habe das anfänglich nur als Hobby betrachtet. Erst seit etwa drei Jahren hat das Ganze bei mir eine gewisse Eigendynamik entwickelt, als ich begann, meinen ersten Roman zu schreiben. Es ist ein fast 1000-seitiges Werk geworden und ich habe nun endlich einen Verlag gefunden, der es auch herausbringen wird. Es wird wegen des Umfangs nun ein Zweiteiler werden, Teil eins erscheint noch diedes Jahr, der zweite abhängig vom Erfolg des ersten dann vorrausichtlich im Herbst 2018. Noch bin ich also Neuautor, noch brauchst du also auf meinen Rat nicht viel geben, aber ich bin zumindest einer, der die ersten Hürden bereits genommen und Lektoren überzeugt hat, dass seine Ideen und sein Stil auch etwas taugen. Ich hoffe das gelingt mir auch bald mit einigen Lesern. :-)

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@MarkusPK

Entschuldigung angenommen. 

Ich will hier keine "fertigen Geschichten" finden, sondern nur die ein oder andere Idee, die ich einarbeiten kann. Eben eines von vielen Details,  welches ich mir rauspicke. 

Zusätzlich lasse ich mich auch von meiner Umwelt berieseln. Ich nutze mein Smartphone als Diktiergerät,  Notizblock, Memo. Wenn ich schöne Landschaften etc sehe, fotografiere ich diese. Das macht später die Beschreibung einfacher. Da ich aber arbeiten gehe und eine Familie habe, fehlt die Zeit zum Rausgehen. Deswegen mache ich sowas eher spontan. 

Ich bin übrigens schon 36 Jahre alt. 😉

Bisher habe ich Kurzgeschichten geschrieben,  die zwar fertig aber noch in der Schublade sind, wenn du verstehst was ich meine. 

Auch schreibe ich leidenschaftlich Drehbücher. 

Wie gesagt, hier suche ich Anreiz zu gewissen Punkten für die Geschichte. Wenn ich was gebrauchen,  und mir auch nur durch  ein Stichwort ein Wasserfall an Ideen kommt, hilft es schon.

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@Pedda1981

Okay, das ist nicht meine Methode, aber wenn ich dir dann doch noch ein wenig helfen kann:

Da ja bereits durchschien, dass deine Geschichte an wohl einem anderen Ort als dem Hier und Jetzt spielen soll, würde ich dir vorschlagen, ein Setting zu wählen, das erstens noch nicht so häufig in der Literatur behandelt wurde UND trotzdem die Menschen fesselt. Im deutschsprachigen Kulturraum wären dies vielleicht ein Krimi, der bei den alten Germanen spielt - vielleicht lässt du ja auch einige historische Figuren wie Arminius und Varus auftreten. Oder du verlegst die Handlung an einen noch ferneren, exotischeren Ort wie das Azteken- oder Inkareich, ins Spanien der Reconquista oder gar in die vom osmanischen Reich bedrohten Karpaten.

Häufig verwendet, aber noch lange nicht ausgelutscht, wären Schauplätze aus dem Weltkriegs- oder Nachkriegsdeutschland, der 48ger-Revolution, den Napoleonischen Kriegen, der industriellen Revolution und der sozialen Frage, dem Zeitalter von Hexenwahn und Ketzerverbrennung und natürlich mittelalterliche Settings - die dann natürlich alle eine intensive Recherchearbeit voraussetzen, aber das war dir ja bereits klar.

Wasserfall in Sicht? =)

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@MarkusPK

Er muss nicht woanders spielen. Wenn mehrere Punkte (Genre, Zeit, Ort etc.) zusammen passen für mich und mir Ideen dazu sprudeln, dann nehme ich das. 

Es sprudelt noch nicht, aber ein Handlungsteil entwickelt sich gerade.

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Wenn du eine "gesunde Faulheit" besitzt, dann lass doch deinen Thriller in deiner direkten Wohnortnähe und in der Gegenwart bzw. jüngeren Vergangenheit spielen. Vorteil: Du ersparst dir einen Haufen Recherche-Arbeit, weil du deine Umgebung ja kennst. Und die schlimmsten Albträume ereignen sich nicht selten in der direkten Nachbarschaft.

Warum also in die Ferne schweifen?

Düstere Häuserfluchten und Nebel auf der Themse sind ja bei Edgar Wallace ganz niedlich, aber inzwischen zu ausgelutscht und einfach zu oft wiederholt worden. 



18. Jahrhundert. Erfinder die etwas verstecken etwas, dass wir heute nicht kennen weil es zerstört wurde aufgrund der gefährlichkeit. Man kann aber überreste davon finden, echte ruinen nur das sie in deiner geschichte was anderes sind

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