stute erschreckt sich oft

5 Antworten

Wenn Pferde im Winter "spritziger" sind, liegt das oft daran, dass sie ihren naturgemäßen Bewegungsbedarf nicht decken können, weil die Leute sie dann nicht auf die Weiden, in die Herde etc. lassen. Ich finde, wenn man seinem Pferd das antut, braucht man sich hinterher nicht beschweren, die gehören ganzjährig raus.

9 mal arbeiten die Woche ist heftig. Viele der großen Meister arbeiten auch täglich zweimal mit den Pferden, dann aber immer nur eine Viertelstunde hochkonzentriert und danach ist Feierabend, für jede gute Lektion heißt die Belohnung, dass das Pferd sofort Freizeit in der Herde bekommt. Das ist ein Unterschied. Ich weiß ja nicht, wie Ihr longiertechnisch ausgebildet seid, beim Reiten weiß ich es und was heute E- bis L-Reiter mit den Pferden machen schwankt zwischen Langeweile und unverständlich.

Ich würde weniger arbeiten und davon auch mal mehr ins Gelände gehen, damit sie was zu sehen bekommt. Ich bin 90% draußen im Gelände, nur bei schönem Wetter, wo nicht tausend andere daher kommen, mal in der Halle, die Dinge vorm Spiegel verfeinern, unsere Pferde leben draußen im Aktivstall ... von denen erschrickt keines und es ist keines irgendwie "knackig" oder so. Die haben Kraft und Kondition für alles, was uns so einfällt, auch 3 Stunden Ausritte mit Steigungen klettern etc., aber wenn sie sich ausbuckeln wollen, ist denen klar, dass das mit Mensch nicht erlaubt ist, dass man das in der Herde macht.

Mit longieren meine ich einfach longieren wie so jeder longiert erst schritt führen dann vielleicht 15 taben und dann noch 10 minuten galoppieren nicht viel manschmal leg ich noch ne stange hin. Also fast wie pause wenn man sie ein tag nicht reitet oder sie nicht bewegt ist es am nächsten tag fast unmöglich sie ruhig zu reiten ohne viel im gebiss zu machen.

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@paula60311

Ja, damit habe ich gerechnet, für das Pferd sinnloses stupides kreiseln statt anregender schöner und gymnastizierender Arbeit am Kappzaum.

Und 23 Stunden Bewegungsmangel mit einer Stunde Menschenbespaßung ausgleichen wollen, ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Als man artgerechte Haltung noch nicht als wesentlich ansah, war das an der Tagesordnung. Aber heute weiß man, was von nur 16 Stunden täglicher Steherei (der typische 8-stündige Koppelgang) alles an biomechanischen Störungen entsteht, dem Wissen sollte man Rechnung tragen.

Longieren in dieser Art und Weise tut übrigens dem Bewegungsapparat auch nicht gut, egal, wie lange man vorher Schritt gehen lässt.

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@Baroque

Ja, damit habe ich gerechnet, für das Pferd sinnloses stupides kreiseln statt anregender schöner und gymnastizierender Arbeit am Kappzaum.

wunderbar.....DH

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@Baroque

wie wäre es wenn du sagst wie mans besser machst und nicht rummeckerst.Mein Pferd kommt auch fast jeden tag etwa 3h aufs paddock sie bewegt sich da aber auch nicht wirklich und wartet nur noch bis sie wieder reingeholt wird.

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@paula60311

Kann auch sein, dass dein Pferd sich auf dem Paddick mega langweilt. Mache/gestalte es ihm doch spannender und interessanter. Ein Spielball oder sowas. Tränke dort drüben, Heu da hinten- so muss er laufen, wenn es Fressen bzw Saufen will. Nun ist es ein Paddock, weis ja nicht wie groß der ist...

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Dass sie im WInter schreckhafter ist, kommt wahrscheinlich daher dass sie da mehr im Stall steht und weniger Reizen ausgesetzt ist. Ich finde 8 oder 9 mal die woche reiten schon ganz schön viel ehrlichgesagt, spingen und dressur fordert ja auch ein hohes maß an Konzentration beim Pferd oder? Und dass strengt schon an. Vor allem wenn sie sonst nicht viel auslauf hat. Vielleicht ist sie auch ein wenig überfordert und unsicher. Vielleicht denkst du auch öfter mal dran dass sie sich gleich erschrecken könnte und das spürt sie.

ja also 8 mal höchstens geritten und 1 mal auf jeden fall longiert.Im winter ist es ja auch so kalt und die pferde sind alle etwas geladen und möchten sich warm rennen. Auch war es so das ich teilweise mich schon vor dem Pferd erschrecke oder unsicher werde wenn ich merke da hat jemand ne plastiktüte in der hand oda da geht jez gleich die tür auf`/zu.

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@paula60311

Wichtig ist das du wieder mehr vertrauen in sie bekommst. Sei dir sicher es wird nichts schlimmes passieren. Spazieren gehen wär ja vielleicht auch was für euch, viele Reize also wird sie ein bissl "abgehärtet" und du bekommst wieder mehr sicherheit und vertrauen.

Hast du die möglichkeit sie auch gefahrenlos frei laufen zu lassen? Dann kann sie sich auch einfach mal so bewegen wie sie möchte.

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@pogoprinzessin

Oder wenn du mal die Möglichkeit die Halle für dich alleine zu haben, dass du intensivere Bodenarbeit machst mit ihr. D.h auch über knisternen Plastikplanen zu gehen, sie damit umhüllen und mit Dosen klimpern und klackern. Natürlich alles in Maßen und langsam und ruhig vorgehen! Lass ihr Zeit und hab Geduld! Zeig es ihr, lass sie dran schnuppern. Hilft schon viel! :) Legst die Plane auf den Boden und zeigst es ihr, es beißt nicht, dann longierst du sie einfach "normal"- das heißt nicht unbedingt dieses Kreisel gerenne. ;) Und das nächste Mal geht ihr dann direkt zur Plane usw, schön langsam vorgehen! Und wenn du dir unsicher bist, oder dich unsicher fühlst auf ihr, dann reite erst mal nicht. Mach viiiiiel Bodenarbeit, geh mit ihr Spazieren- das ist IMMER gut, habe meinen damit auch völlig treu gemacht, fromm wie ein Lamm. ;) Richte deiner RB vielleicht auch aus, dass sie erstmal nicht reiten soll und lieber echt erstmal Bodenarbeit macht. Die Bodenarbeit stärkt auch euer Verhältnis, du gewinnst mehr Vertrauen und sie. Wenn du ruhig bist und vertrauen hast, hast sie es auch.

Viel Erfolg!

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Wegen der schreckhaftigkeit, kann man Pferde trainieren, warte mal, ich schicke dir mal ein Youtube-Viedeo ;) Vielleicht kann deine RB einfach besser das Pferd kontrollieren, oder lenkt es mehr ab, sodass es sich nicht mehr auf andere Sachen konzentrieren kann.

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