Sturz MIT Pferd! seitdem verhält sie sich komisch (buckelt,geht durch)

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4 Antworten

Sag der Besitzerin sofort bescheid, das das Pferd sich womöglich doch bei dem Sturz verletzt hat und das da mal ein TA, Ostheopat das Pferd untersuchen sollte. Schmerzen beim Pferd, wenn es noch nicht Lebensbedrohlich ist, wird immer mit besonderer Schreckhaftigkeit verbunden. Wenn ein Wildpferd leicht erkrankt bzw. leicht verletzt ist ist es ja nicht mehr so fit, das heist es muß besonders gut aufpassen, damit es schnell weg kann wenn der Wolf kommt. Also viel aufmerksamer, leiter erschreckbar. (Man könnte sich ja noch retten)

Bei Pferden die schwer erkrankt bzw. schwer verletzt sind ist keine oder nur kaum Reaktion zu sehen wenn etwas gefährliches daher kommt. Die geben auf und sollte der Wolf kommen ist das nun auch egal. (Man kann sich eh nicht mehr retten) So ist die Natur vom Pferd ausgerichtet.

Ein Pferd das sein verhalten von einem Tag auf den anderen vollkommen ändert ist krank, was sie hat kann von einer leichten Bänderüberdehnung - zu einem ausgerengten Wirbel reichen und bedarf der Untersuchung.

Unbedingt Besitzerin Bescheid geben, denn sie könnte verletzt sein ohne dass du das gemerkt hast. Dann Join-Up Videos dazu im Internet. Viel einfache Sachen machen mit ihr also führen über Stangen, longieren und kleine Sachen in Bodenarbeit. Nichts schwieriges, denn so wie du sie beschreibst, hat sie kein Vertrauen mehr zu dir, das du erst langsam wieder gewinnen musst. Putzen zu Koppel führen, aufm Reitplatz führen und sie immer mit einem kleinem Leckerchen und einem "braaaav" belohnen wenn sie was gut gemacht hat. Du darfst sie jetzt auf keinen Fall überfordern. Wenn sie was Falsches gemacht hat, mit einem Schweigen und Ignorieren Bestrafen. Du musst konsequent sein aber einfühlsam. Du musst auch wenn sie steigt und buckelt immer ein großes Selbstbewusstsein ausstrahlen, damit sie sich überhaupt bei dir sicher fühlen kann. Wenn du unsicher bist, wird sie dir niemals vertrauen können. Also aufrecht gehen, schultern zurück,klare deutliche normale Kommandos usw. Wenn dass funktioniert gehe mit ihr ins Gelände, nur führen, und beobachte sie, gehe nur in reizarme Umgebung am Anfang, die sie gut kennt, wenn sie das macht und immer brav ist. Probiere mal ein paar Sachen an einem längeren Seil(siehe Cavallo Oktober 2013). Wenn allerdings überhaupt nichts funktioniert, sprich mit der Besitzerin, ob sie dir helfen kann. Wenn sie jedoch alles gut mitmacht, kannst du mal versuchen sie im Schritt und im Trab aufm Reitplatz zu reiten. Dann steigerst du das wieder also mal Galopp. Wenn sie alles gut mitmacht, kannst du dich mit einer Mitleiterin mal vom Hof empfernen, also ins Gelände gehen und dort Schritt reiten, ist sie im Gelände jedoch sehr hibbelig musst du vorher mehr Bodenarbeit machen, denn dann ist das Vertrauen noch zu wenig. Wenn sie unsicher wirkt, musst ihr zu erst einmal deine Sicherheit zeigen indem du sie beruhigst und dann musst du einen Gang zurückschalten und dort Wiederanfangen.

Frage die Besitzerin ob sie auch einen Unterschied gemerkt hat. Hol dir auf jeden Fall Hilfe, denn da ist das Vertrauen zu deiner RB massiv geschwächt worden. Es ist ein sehr langer Weg das Vertrauen wieder aufzubauen. Du sollest also schon mit kleinen Fortschritten zufrieden sein, denn schließlich ist Rom auch nicht an einem Tag erbaut worden und so ist es auch mit dem Vertrauen. Wenn man es zuerst einmal hat, hält es ewig.

Viel Glück lg Kasimir99

Wie seid ihr "geflogen", wenn ich fragen darf? Seid ihr zusammen gestürzt oder wie?

So ein Sturz mit Pferd ist immer sehr blöd. Umso schöner, dass ihr beide sofort wieder aufstehen könntet. Allerdings kann so ein Sturz das Verhältnis von Reiter und Pferd empfindlich stören. Macht es das nur bei dir oder auch bei der Besitzerin?

Das Pferd verbindet auch dich mit dem Sturz. Pferde können nicht rational unterscheiden, ob Dinge, die bei einer unangenehmen Situation dabei waren, diese auch unmittelbar verursacht haben. Im Moment denkt das Pferd nur "Sturz mit Reiter=Reiter gefährlich". Vermutlich bist du seitdem auch in deiner Art dem Pferd gegenüber ganz anders und strahlst aktuell keine vertrauenswürdigen Führungsqualitäten aus, wenn du mit dem Pferd arbeitest. Du musst dir deine Position als Anführer erst wieder verdienen. Dann wird der Rest auch wieder besser. Versuche nicht so viel an den Vorfall zu denken oder im Nachhinein zu analysieren, warum das passiert ist. Sei selbstsicher und ruhig wenn du mit dem Pferd arbeitest, dann wird es auch schnell wieder merken, dass du Entscheidungen für das Pferd mittreffen darfst.

Ich würde aber auf jeden Fall nochmal nen Doc draufschauen lassen, Prellungen sieht man z. B. bei Pferden leider nicht, da die Blutergüsse unterm Fell versteckt sind. Auch Verrenkungen und Verstauchungen sieht man von außen und an der Hand oft nicht.

Was auch möglich ist, wenn das Pferd sich über den Sattel abgerollt hat ist, dass dieser völlig hin ist.

Hallo :-)

Vlt hat das Pferd einen schock erlitten und hat angst dass immer etwas schlimmes passieren könnte wenn ein ast runterfällt oder so...

Lass ihr Zeit vlt muss sie diesen Unfall auch erst verarbeiten

Aber wenn es ihr bald nicht besser geht frag den Tierarzt....

Hoffe ich konnte dir helfen LG :-)

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