Sturheit auch gegen jegliche Vernunft was tun?

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7 Antworten

Was so oft und schnell als Alterssturheit eingeordnet wird ist in Wahrheit oftmals eine beginnende Altersdemenz.

Selbstbestimmung ist die eine Sache, wenn der Betroffene jedoch eine Gefahr für sich oder andere darstellt, kann man sich mit diesem Argument nicht mehr aus der Verantwortung nehmen.

Disskutieren wird nicht helfen . da der Betroffene ja gar nicht weiß, was mit ihm los ist, ist er der letzte, der irgend etwas an seinem Verhalten ändern kann. Die vermeintlich Gesunden um ihn herum haben jedoch die Möglichkeit, zu helfen, indem sie sich proffessionelle Unterstützung holen und auf den Dementen eingehen, versuchen, seine "Welt" zu verstehen.

Wenn du dir, dem älteren Herren und allen Angehörigen einen Gefallen tun willst, such die nächste Seniorenberatungsstelle auf - die werden zum Teil durch die Kommunen, die großen Verbände (DRK, AWO, ASB, Caritas ...) betrieben. Auch die Pflegekasen haben Pflegeberater, die die weiter helfen können und es gibt auch Altenpflegeheime, die ausführliche kostenfreue Beratung zum Thema Demenz anbieten.

Wenn er nicht dement ist sein Verhalten ignorieren. Allerdings würde ich ihm auch deutlich sagen, dass wenn er hinknallt zu Hause keine Krankenschwester hat und das auch durchziehen. Solche Menschen versuchen mit ihrem destruktiven Verhalten die Angehörigen an sich zu ketten. Damit haben sie schon lange Erfahrung.

Da kommt man nur nah mit Einfühlungsvermögen und lieben Worten!!!.......und gegen Alterssturheit hilft beständiges Dranbleiben zwischen Kopf und Herz. .

Ein guter Satz lautet: “Alte Menschen sind eingeladen und aufgefordert zu sagen, was sie brauchen! Junge Menschen sind eingeladen, aufmerksam zuzuhören. Sie sollen (und dürfen) das für alte Menschen tun, was sie selbst für richtig halten!”

ich denke mal gar nicht. da ist ganz schwer an ihm ranzukommen. fast unmöglich.

Jeder Mensch hat ein Recht dazu selbstbestimmt zu Leben.

So kann man zwar Beraten, aber hat ansonsten nicht das Recht irgendeinen Menschen in seinem freien Willen zu beschränken.

Als Sicherheitsmaßnahme gilt, festes Schuhwerk (Pantoffel gibt es auch geschlossen) gute Beleuchtung, die keinen Schatten wirft, rutschfester Untergrund, also Gehwege vom Schnee räumen und Salzstreuen, sowie Stolperfallen wie Unebenheiten entfernen und Handläufe anbringen.

Du kennst doch sicherlich das Sprichwort: Der Klügere gibt nach!

Also bemühe dich bitte mal etwas Verständniss dem alten Herrn gegenüber aufzubringen und sei nicht so rechthaberisch :-( Inga

nini97 01.12.2013, 10:17

es kommen viele gute Ratschläge, ...deiner gehört nicht dazu.....wieso rechthaberisch ? hast du die Frage falsch gelesen ?....es geht hier nicht nur um den Dickschädel des einen sondern um die Verantwortung und die Last des anderen Partners, die daraus folgen würde...und der Partner ist auch nicht mehr der jüngste.....da würde ich dich gerne mal in so einer Situation sehen.....finde ich schon frech Deine Antwort....

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