Stundung des Urlaubsgelds?

1 Antwort

Urlaubsgeld ist eigentlich immer eine freiwillige Leistung, lese nochmal genau nach, bevor du ihm den Vorschlag mache. Ich finde diesen auch nicht sonderlich gut, denn wenn die Insolvenz anmeldet, oder dich entlassen muss, bekommst du nichts.

Hier kannst du auch nochmals nachlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Urlaubsgeld

Das stimmt so nicht:
"Auf individualvertraglicher Ebene ergibt sich ein Anspruch auf Urlaubsgeld
aus einer arbeitsvertraglichen Vereinbarung" Quelle Wikipedia
Dies ist bei mir der Fall :)

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... und so oder so: wenn ich nichts unternehme, ist das Geld auf jeden Fall weg!

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Urlaubsgeld ist eigentlich immer eine freiwillige Leistung

Eben: eigentlich!

Urlaubsgeld ist nur insofern eine "freiwillige" Leistung des Arbeitgebers, als es gesetzlich nicht vorgeschrieben ist.

Wenn aber der Arbeitgeber es "freiwillig" zahlt ohne den Vorbehalt der jederzeitigen Widerrufbarkeit und des Ausschlusses eines Rechtsanspruchs, wenn es aufgrund arbeits- oder tarifvertraglicher 'Vereinbarung, einer Betriebsvereinbarung, Betriebsordnung oder betrieblicher Übung gezahlt wird, dann ist es eben nicht mehr "freiwillig"!

Ich verstehe nicht, wieso bei Fragen in Zusammenhang mit Urlaubsgeld (oder aus Weihnachtsgeld oder anderer zusätzlicher Leistungen) in so vielen Antworten fast reflexartig von "Urlaubsgeld ist eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers" geplappert wird!

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Genau!
Aber wie würde sich denn nun meine "Good will Aktion" auswirken?
Lieber Familiengerd, was meinst du dazu?

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@wilmawein

Arbeitsvertraglich hast Du einen Rechtsanspruch, das ist erst einmal klar - und das wird auch der Arbeitgeber wissen!

Einen Verzicht - völlig, teilweise, zeitweise - kann der Arbeitgeber also nur einvernehmlich erwirken (wie es - unter Beteiligung von Gewerkschaft und Betriebsrat ja z.B. auch bei Karstadt und in anderen Fällen geschehen ist).

Ob Dein Arbeitgeber einen freiwilligen Verzicht eurerseits "erwartet", kann ich nicht beurteilen. Deine Idee ist eine entgegen kommender Vorschlag, auf den ein "vernünftiger" Arbeitgeber eingehen sollte.

Einen konkreten Rat kann ich Dir nicht geben, weil ich den Arbeitgeber weder als betriebliche Institution noch als individuelle Person kenne, auch nicht seine gegenwärtige oder zu prognostizierende wirtschaftliche Zukunft, die betriebliche Situation allgemein, das Betriebsklima usw. kenne.

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Herzlichen Dank für deine ausführliche Stellungnahme. Habe heute meine Stundungsvereinbarung zu Papier gebracht - morgen zeigt sich dann, ob der Arbeitgeber darauf eingeht.

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