Stundenlohn bei Minijobs

5 Antworten

Du verwechselst Brutto mit Netto !!! Wenn der Festangestellte 10 € Brutto bekommt,hat er noch Beiträge und Steuern zu bezahlen,dadurch hat er am Ende nicht mehr wie Du . Denn Du bekommst bis 400 € Dein Geld ohne jeden Abzug ausgezahlt .

Ich verwechsel nicht Brutto mit Netto :).

Der Vollzeitbeschäftigte arbeitet 160 Std. a 10€ brutto die Stunde. Das wäre ein Monatsgehalt von 1600€ Brutto. Somit liegt er 1200€ über der Steuerfreien 400€ Grenze. Deswegen wird aus seinem 10€ Bruttostundelohn dann weniger.

Der Minijobber hat aber keine Steuern zu entrichten, eigentlich müsste er dann auch 10€ die Stunde netto bekommen.

Die 10€ kommen ja vom Arbeitgeber, und die Steuerklasse des Vollzeit schmälert diese 10€. Beim Minijobber sollte daher nichts geschmälert werden.

0
@JohnnyQuest

Mit der Argumentation müßte der GfBler eigentlich 15€ die Std. bekommen, weil der ArbG ja auch noch Anteile zur SV für den Vollzeitmitarbeiter zu zahlen hat!? Das Geld kommt ja dann auch vom ArbG..................Mit einer solchen Klage würdest du vor Gericht scheitern.

0
@ralosaviv

Für Teilzeitler zahlt der Arbeitgeber eine Pauschale auf die 400€ ca. 25%. Darin sind die Sozialabgaben enthalten. Also zahlt er 400€ an den Arbeitnehmer und ~130€ an Sozialabgaben.

0

Nein, mit dieser Annahme liegst du nicht richtig. In dem von dir genannten Gesetzestext steht ja, dass es einen sachlichen Grund für eine abweichende Bezahlung geben muss. Auch wenn es dir nicht so recht einleuchten will ist der sachliche Grund alleine schon darin gegeben, dass der Eine seine Bezüge versteuern und verbeitragen muss und der Andere den Betrag in voller Höhe ausgezahlt bekommt. Wenn du netto mit netto vergleichen würdest, könnte man weiter reden.

Der sachliche Grund bezieht sich aber auf den Betrieb, und nicht auf den Vollzeitangestellten. Der 400€ Jobber kann ja nichts für z.B. die Steuerklasse des Vollzeitbeschäftigten.

Wie sol sich der Betrieb den orientieren?

Wenn 2 da arbeiten ist es einfach:

VZ: Steuerklasse A = 7€ Netto Stundelohn TZ: Also auch 7€ die Stunde

Was wenn jetzt 3 da sind:

VZ: Steuerklasse A = 7€ Netto VZ: Steuerklasse C = 8€ Netto TZ: 7,5€ ??????

Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

0
@JohnnyQuest
Der sachliche Grund bezieht sich aber auf den Betrieb

Ein sachlicher Grund ist ein sachlicher Grund.

Einem teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer ist Arbeitsentgelt oder eine andere teilbare geldwerte Leistung mindestens in dem Umfang zu gewähren, der dem Anteil seiner Arbeitszeit an der Arbeitszeit eines vergleichbaren vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers entspricht.

Wenn der ArbG auch mit dem Vollzeitbeschäftigten eine Nettolohnvereinbarung hätte, käme dieser brutto logischerweise auch deutlich über den Stundenlohn des GfBlers. Deswegen kann ein anderer Mitarbeiter aber nicht netto das Gleiche verlangen, was ein Kollege brutto bekommt. Der ArbG kann immerhin auch nichts für die Steuerklassen seiner Mitarbeiter.

0
@ralosaviv

Dann müssten aber alle Vollzeitler eine Nettolohnvereinbarung haben.

Ich verstehe worauf du hinaus willst.

Seht es mal so:

Der Vollzeitbeschäftigte müsste um die 400€ zu erreichen nur 40Std. im Monat arbeiten. Sein Brutto wäre dann nämlich gleich Netto.

Der Teilzeitler aber müsste 66 Std. arbeiten. Denn sein Netto wäre dann gleich das Netto was der Vollzeitler z.B. bei über 40Std. im Monat Netto pro Stunde hätte.

0

Noch ein Beispiel, vielleicht versteht ihr jetzt was ich meine.

Laut Gesetzgeber haben auch geringfügig Beschäftigte ein Anrecht auf einen tariflichen Stundenlohn. Der Stundenlohn wird ja im Tarifvertrag in Brutto festgelegt, siehe z.B. 7,89 bei Zeitarbeit.

Ein Vollzeitler würde dann die 7,89 brutto die Stunde bekommen. Wenn man dann sein mon. Nettogehalt durch die Arbeitszeit teilt hat er dann weniger als 7,89 netto die Stunde. Soweit sollte es allen klar sein.

Jetzt kommt der Arbeitgeber zum Minijobber und sagt, du bekommst 5€ netto die Stunde die anderen haben auch ca. soviel die Stunde.

Wie soll das denn gehen?? Wie soll man denn den Nettostundenlohn bei jemandem errechnen der keinen Bruttolohn hat? Der Arbeitgeber kann ja nicht Pi mal Daumen den Stundenlohn an den Nettostundenlohn der Vollzeitler angleichen wenn es einen festen brutto Stundensatz gibt.

Minijob- Wieviel Überstunden zulässig?

Hallo zusammen,

ich fange Anfang April einen Minijob an. Der soll nur zum Übergang dienen, bis ich was richtiges gefunden habe (möchte als Personalreferentin arbeiten). Nun ist es so, dass in meinem Vertrag drin steht, dass Überstunden bei Bedarf verlangt werden dürfen. Nun ist aber nicht so, dass ich mich wie eine Ganz ausnehmen lassen möchte und aus einem "Minijob" ein Vollzeitjob wird!!! Ich bin davon ausgegangen, dass ich mtl. ca 51 h arbeiten muss. Nunja, wenn dann halt mal mehr anfällt, dann eben auch mal die eine oder andere Stunde länger, aber eben nicht übertrieben oft. Gibt es da gesetzliche Regelungen dazu, wie lange man höchstens arbeiten darf? Ich meine, man kann ja nicht verlangen, dass ich als Minijobber (450€-Job) 40h die Woche arbeite, das kann doch nicht sein oder?

...zur Frage

2 Minijobs, wer zahlt was?

Hallo Leute! Zurzeit bin ich geringfügig beschäftigt, also auf 450€ Basis, auf die 450€ kommen ich aber nie, momentan hab ich sogar mal nur 150€ verdient. Jetzt möchte ich mir einen zweiten Minijob zulegen(Babysitten, aber auch angemeldet als Minijob) der mir zusätzlich 400€ im Monat einbringt. Alleine sind beide Jobs als unter der Grenze, zusammen aber drüber. Momentan bin ich noch kostenfrei familienversichert, müsste mich dann ja aber selbst kranken und Pflegeversichern was ca. 80€ kostet. Jetzt sind meine Fragen: 1. Wer zahlt welche abgaben? Ich selber ist klar, aber die Abgabenanteile die der Arbeitgeber zahlt, werden sie unter beiden Arbeitgebern aufgeteilt? 2. Krankenversicherung wird ja auch dann teils von mir, teils vom Arbeitgeber bezahlt, sind das dann die Kosten für meine Studenten Krankenversicherung oder muss ich die selber noch zusätzlich komplett zahlen? 3. Ich habe gehört das Minijobs im Haushalt anders berechnet werden, also dass der Arbeitgeber da weniger Anteile der Versicherungen bezahlt, gehört Babysitten zu solchen Haushaltsjobs?

Hoffe ihr könnt mir helfen, werde leider aus sämtlichen Interneterklärungen nicht schlau. LG!

...zur Frage

Rente mit 63 Weiterbeschäftigung als Minijob - Aufhebungsvertrag oder Änderungsvertrag?

Hallo alle zusammen,

von meinem Chef wurde ich heute mit folgender Fragestellung konfrontiert:

Wir haben einen Mitarbeiter, welcher zum 01.09. in Rente (mit 63) gehen will. Normalerweise müsste ja hier ein Aufhebungsvertrag mit dem betreffenden Mitarbeiter geschlossen werden.

Nun möchte dieser Mitarbeiter jedoch auch nach Renteneintritt bei uns auf 450-Euro-Basis weiterarbeiten. Muss dann trotzdem ein Aufhebungsvertrag und anschließend ein neuer Arbeitsvertrag für geringfügig Beschäftigte geschlossen werden oder würde in diesem Fall eine Änderung zum Arbeitsvertrag genügen?

Es geht mir hier auch um die Frage, was mit dem Resturlaub des Mitarbeiters passiert. Zur Erklärung: Der Mitarbeiter hat noch einen Resturlaubsanspruch bis zum Jahresende i.H.v. 10 Tagen. Da kein entsprechender Passus zur Kürzung des Urlaubsanspruchs in seinem Arbeitsvertrag steht, würde ihm dieser ja auch bei einem Aufhebungsvertrag zustehen.

Jetzt ist aber die Frage, wie mit diesem Resturlaub umzugehen ist, wenn der Kollege ja bei uns weiterbeschäftigt wird. Es kann ja nicht Sinn und Zweck der Sache sein, dass er die 10 Tage Resturlaub aus dem Arbeitsverhältnis bis zum 31.08. bekommt (da ihm die laut Gesetz ja nicht gekürzt werden dürfen) und dann zusätzlich noch die Urlaubstage, die ihm als geringfügig Beschäftigter anteilig für die Zeit vom 01.09. bis 31.12. zustehen.

Für meine Begriffe wäre daher ein Änderungsvertrag zum Arbeitsvertrag der Alternative vorzuziehen, aber die Frage ist, ob man das so machen kann oder darf?

Ich hoffe auf eure Hilfe, denn leider wurde ich bisher bei meiner Internetrecherche nicht fündig.

...zur Frage

Zählt die Pauschalabgabe an die Knappschaft zum Stundenlohn dazu?

Hallo!

Spricht man vom Mindestlohn, so spricht man ja stets vom Bruttolohn. Bei geringfügig Beschäftigten ist der Brutto- in der Regel auch der Nettostundenlohn. Zusatlich zahlt der AG noch ca. 30% Pauschabgaben an die Knappschaft. Meine Frage ist nun, ob diese 30% auf den Stundenlohn drauf gerechnet werden müssen, um "das tatsächliche Brutto" zu erhalten.

Hintergrund ist der, dass ich zur Zeit in meinem Nebenjob 6,5€/h verdiene. Mein AG meinte jetzt, dass mein tatsächlicher Stundenlohn 6,5€ + ca.30% Pauschalabgaben beträgt, also zusammen rund 8,45€ - ich also durch den Mindestlohn nur 5 Cent mehr Lohn pro Stunde bekommen würde.

Ich dachte bis dato, dass diese Pauschalabgaben allein vom Arbeitgeber getragen werden und beim Minijob brutto=netto gilt.

Danke!

...zur Frage

nachtzuschlag bei 400€ job?

hallo leute,

ich arbeite demnächst bei der jet-tankstelle auf 400€-basis; 2-3 mal die woche jeweils nachts von 0.00 bis 6.00 uhr der stundenlohn beträgt 6.5€ hab ich da nicht ein anspruch auf nachtzuschlag wegen feste arbeitszeiten in der nacht (obwohl minijob)? wenn, dann müsste ich ya weniger arbeiten, damit die 400e nicht überstiegen werden.

...zur Frage

400 Euro Job, wie lange arbeitet man dann in der Woche

Wieviele Stunden sind noch akzeptabel.

Natürlich kann ich mir ausrechnen wie lange man mit einem bestimmten Stundenlohn arbeiten müsste, aber mich interessiert viel mehr die Realität. Wie lange arbeitet Ihr für 400 Euro im Monat.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?