Stundenkürzung

3 Antworten

Deine Leistung hat nix mit den vereinbarten Stunden zu tun.

Wenn der AG Anlass sieht Deinen Arbeitsvertrag zu ändern muß er das entweder in Absprache mit Dir oder eben durch eine Änderungskündigung machen. Es wird ihm vermutlich schwerfallen, im Zusammenhang von Stunden und Leistung Deine Änderungskündigung vor Gericht zu begründen.


Eine Änderungskündigung kannst Du annehmen, ablehnen (dann bist Du gekündigt) oder unter Vorbehalt annehmen und vom Arbeitsgericht überprüfen lassen.

Hat ein AG keine Arbeit für seine Hansel wird er ev eine solche Änderungskündigung aussprechen (wir arbeiten nur noch vormittags zB) und kann das auch entsprechend begründen.

In Deinem Fall fehlt mir der Zusammenhang zwischen Leistung und Stundenkürzung. Allerdings besteht die Möglichkeit, das der Vertrag auf 30 Stunden reduziert wird, eben weil es schon länger praktiziert wird. Aber das wird Dir vermutlich recht sein und ist im Gespräch Dein Entgegenkommen.

Ok. Also verstehe ich es so, das er das ohne Änderungskündigung nicht einfach beschließen kann ohne das ich meine Zustimmung gebe? Im Falle das ich den Wisch dann unterschreibe muss ich mich erstmal mit den 4 Stunden zufrieden geben und das ganze prüfen lassen. Zu wenig Arbeit wird es nicht geben. Es ist ein großes Unternehmen mit vielen Mitarbeitetern. Täglich folgen neue. Leistung bedeutet dort das ich eine bestimmte Anzahl an Gesprächen in der Stunde führen muss plus einen bestimmten Prozentsatz an Verkäufen dabei sein muss. Und aufgrund dessen das dieses nicht geschafft wird sollen die Stunden gekürzt werden. Im fast gesamten Team mit einigen Ausnahmen.

0
@Urmel79

Eine Änderungskündigung wird von den Arbeitsgerichten nur dann bestätigt, wenn die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses überhaupt nur unter den geänderten Bedingungen möglich ist!

Änderungskündigungen zum Zwecke der (pauschalen) Geldeinsparung oder als Disziplinierungsinstrument sind nciht haltbar.

0
@Familiengerd

Danke für deine hilfreiche Antwort. Werde dann mal gucken wie es weitergeht.

0

Wenn er eine Änderungskündigung ausspricht, der Du aber nicht zusagen mußt, ja.

Was kann denn passieren wenn ich die nicht unterschreibe?

0
@Urmel79

Dann kann der AG im Zweifel z.B. betriebsbedingt kündigen, ob diese Kündigung dann gerechtfertigt ist steht auf einen anderen Blatt.

0
@Antitroll1234

Ok. Das muss er natürlich erstmal in Beweis stellen. Ich denke das wird nicht passieren da es ein riesiges Unternehmen ist. Aber das sei mal dahin gestellt. Fraglich ist nur ob er die Stunden einfach ohne was schriftliches kürzen darf.

0
@Urmel79

wenn es ein größeres Unternehmen ist dann wär der Betriebsrat vielleicht ein Ansprechpartner

0

Klar, warum sollte er das nicht dürfen?

Weil ich einen Stundenvetrag habe und nicht nach Leistung bezahlt werde?

1
Klar, warum sollte er das nicht dürfen?

Ja, natürlich, denn ER ist der Chef, und ER darf das - so sei es.Amen!

0

Habe ich einen freien Tag im Verkauf (6 Tage Woche), wenn in der Woche ein Feiertag ist?

Mein Arbeitgeber möchte mir keinen freien Tag geben, weil nächste Woche ein Feiertag ist. Ich arbeite normal 6 Tage die Woche und habe immer einen freien Tag unter der Woche. Der Feiertag wird bei uns sogar mit 6,7 Stunden bezahlt, demnach mache ich dann überstunden. Von Dienstag bis Samstag arbeite ich 40 Stunden und mit dem bezahlten Feiertag sind es 46,7 Stunden. Ich meine dass dies Rechtswidrig ist, weil man den Feiertag nicht als normalen freien Tag werten kann. Es muss doch da ein Gesetz geben.

...zur Frage

das recht einer aushilfe bezüglich der arbeitszeit

Hallo zusammen,
Ich arbeite jetzt seit ca. über einem monat in einem supermarkt als aushilfe und ich habe das problem dass ich viel zu WENIG arbeite und somit natürlich zu wenig geld verdiene. Mir wurde gesagt das ich 12 stunden die woche also 48 stunden im monat arbeite. Jedoch komme ich diesen monat auf nur 11 stunden. Darf mein arbeitgeber meine arbeitszeit so geringfügig einteilen?

...zur Frage

Arbeitgeber betrügt uns um unsere Überstunden und Feiertage - was können wir dagegen unternehmen?

Hallo zu sammen...

ich arbeite seid 6 Jahren in einem kleinen gastronomischen Betrieb mit 10 Angestellten. Unser Arbeitgeber wird immer geiziger (er ist Schweizer) und die ganzen Mitarbeiter sind sehr demotivert. Er bezahlt uns keine Feiertage extra bzw. gibt uns keinerlei Freizeitausgleich.

Ausserdem steht in unseren Arbeitsverträgen 40 Stunden die Woche. Er rechnet uns aber mit 174 durchschnittlich im Monat ab. Dadurch haben wir auch des öfteren Minusstunden, die wir dann wieder herausarbeiten sollen. Am Ende des Jahres haben wir alle immer ordentlich Überstunden, die wir dann nicht ausgeglichen bekommen, weder Entgelt noch Freizeitausgleich bekommen.

Ich arbeite an 4 Tagen immer 10 Stunden(ohne offizielle Pause, nur mal schnell eine Raucherpause). An zwei Tagen arbeite ich nachts von 0 Uhr bis 10 Uhr. Da bekomme ich auch keine Nachtzuschläge. Nun meine Frage:

An wen könnten wir uns da wenden, der mal unseren Arbeitgeber klar macht, was denn die Rechte des Arbeitnehmers sind? Ist das alles überhaupt rechtens, das wir die gesetzlichen Feiertage nicht ausgeglichen bekommen? Können wir Feiertage im Nachhinein noch einfordern? Mir wäre damit sehr geholfen!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?