Stufenaufstieg Beamtenlaufbahn bis wohin (Stufen 1-8 oder weiter)?

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3 Antworten

Im Prinzip ist das in der Beamtenlaufbahn gar nicht soooo viel anders als in der freien Wirtschaft auch.

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Kommentar von Dampfschiff
16.09.2016, 07:37

Jetzt hat mich GUTE FRAGE wegen Zeitüberschreitung rausgeschmissen! Grrrrr!

Hier noch mal mein übriger Text:

Man fängt als Neuling nach der Ausbildung auf der untersten Eingruppierung, und dort auf der untersten Stufe ("Dienstaltersstufe") der jeweiligen Laufbahn (z. B. A5 für den mittleren Dienst) an. Die nächste Eingruppierung (z. B. A6 für den mittleren Dienst) bekommt man nach einer bestimmten Zeit automatisch, wenn man bis dahin nicht massiv negativ aufgefallen ist - damit wird anerkannt, dass man schon erste Berufserfahrung hat und eine gewisse Routine gewonnen hat.

INNERHALB einer EinGRUPPIERUNG (z. B. A6) gibt es tatsächlich nach Zeitablauf jeweils etwas mehr Geld in Form von BesoldungsSTUFEN. Das ist in der freien Wirtschaft häufig auch so - auch die Tarifverträge z. B. in der chemischen Industrie sehen vor, dass man alle 2 Jahre etwas mehr Geld bekommt (zusätzlich zu den Erhöhungen, die in den Tarifverhandlungen beschlossen werden). In der freien Wirtschaft macht man nur üblicherweise nicht 13 Stufen für das Dienstalter (=die Erfahrung auf einer bestimmten Position), sondern z. B. nur 3 Stufen.

Jede weitere Eingruppierung (hier bitte genau aufpassen! hier geht es richtig um Geld, nicht nur um die von Dir angesprochenen Stufen!) gibt es nicht automatisch nach Zeitablauf, sondern sie ist an bestimmte Aufgaben und Funktionen gekoppelt. Eine Besoldungsgruppe A7, A8, A9, A9Z im mittleren Dienst bekommst Du dann, wenn eine Planstelle mit entsprechend anspruchsvolleren Aufgaben frei geworden ist, Du Dich erfolgreich um diese Stelle bewirbst, dann diese Stelle ausübst und Dich dort "bewährst" (das heißt, Du hast die Stelle einige Monate ausgeübt, ohne dass Deine Vorgesetzten zu der Auffassung gekommen sind, sie hätten Dich besser nicht dahin gesetzt ...). Dann bekommst Du die Besoldungsgruppe dieser höher eingestuften Stelle (A7, A8, ...)

Das funktioniert in den anderen Laufbahnen (gehobener Dienst, höherer Dienst, ... ) sinngemäß genauso.

Wenn ich die Besoldungsgruppen während der Ausbildung nicht mitzähle, hat der mittlere Dienst somit nur fünf "normale" Besoldungsgruppen (A5 bis A9), sowie eine heutzutage nur noch extrem selten vergebene Zusatzgruppe (A9Z).

Das von Dir angeführte Beispiel mit der Besoldungsgruppe A11 ist eine Stelle im gehobenen Dienst, wie sie typischerweise für Führungsfunktionen im mittleren Management vergeben wird (in der freien Wirtschaft würde man wahrscheinlich von einer Gruppenleitungsfunktion sprechen).

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Du musst erst mal unterscheiden: dein Link ist eine Überleitung der Bundesbeamten und als Beamter in Bayern bist du ein Landesbeamter. Diese beiden Tabellen unterscheiden sich schon mal in den Stufen und in Gehältern. 

Die Beamtenbeförderung ist beim Bund und beim Land "Budgetabhängig" . Dann kommt es als Beamter auf deine Bewertung an, die mit den besten Noten in der gleichen Gruppe steigen zu erst auf. Die Gruppe, die du maximal erreichen kannst, hängt von deiner Ausbildung ab. 

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Beamte haben keinen Arbeitgeber, sondern einen Dienstherrn

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Kommentar von grubenschmalz
15.09.2016, 21:43

Man steigt in festgesetzten Zeiten auf.

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