Studium/Weiterbildung nach Bio-Laboranten-Ausbildung?

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3 Antworten

Der schnellst Weg zum Studium wäre für dich über das Fachabitur! 

Denn wer zum Realschulabschluss zusätzlich bereits einen Berufsabschluss erworben hat, kann an der einjährigen Fachoberschule (Klassenstufe 12L) die Fachhochschulreife erwerben. In diesem Fall bestimmt der Berufsabschluss über die zu besuchende Fachrichtung. Die einjährige Fachoberschule wird in Vollzeitform oder berufsbegleitend in Teilzeitform angeboten. Im letztgenannten Fall verlängert sich die Ausbildungszeit auf zwei Schuljahre.

Für einen Studium ohne Abitur muss man unterscheiden zwischen:

  • der Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung:               Voraussetzungen dafür sind Meister und sonstige hochqualifizierende Fortbildungsabschlüsse (Techniker..) und ein Beratungsgespräch!
  • und der Fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung:  Voraussetzungen dafür sind eine zweijährige Berufsausbildung sowie drei Jahre Berufserfahrung. Dazu kommt ein Beratungsgespräch und eine Eignungsprüfung! 

Weiter Infos zum studieren ohne Abitur fidnest du hier:

www.studieren-ohne-abitur.de/web/laender/sachsen/ 

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Mit einer abgeschlossenen Ausbildung und einem Jahr Berufserfahrung hast Du in der Regel keine Studienberechtigung! Du kannst Weiterbildungen zum Techniker, Industriemeister oder Fachwirt absolvieren.

Wenn Du diese erfolgreich abschliesst hast Du dadurch auch die Studienberechtigung an einer Fachhochschule.

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Über eine direkte Antwort auf Deine Frage kann ich Dir wenig sagen. Dazu ausgezeichnet "Zerstreut".

Aber ich habe im wissenschaftlichen Betrieb immer wieder gesehen, daß den ausgebildeten Wissenschaftlern genau das fehlt, was Du Dir über die Ausbildung zum Bio-Laboranten erwirbst: Das technische Können! Etwa sieht man immer wieder in Fachvorträgen Bilder von völlig verschmierten Gelen mit Protein- oder DNA-Analyse. Oder die Wissenschaftler haben Scheu vor komplizierteren technischen Verfahren, und können deshalb interessante Fragestellungen nicht lösen. Die Konkurrenz ist aber so scharf geworden, daß sich eine Arbeitsgruppe diesen Zusatnd nicht leisten kann.

Dazu kommt, daß die Mitarbeit einer ausgebildeten technischen Assistenz immer weiter eingeschränkt wird (Geldmangel), so daß der Wissenschaftler selbst alle Techniken beherrschen muß.

Durch diesen Berufsweg hast Du also von vorne herein sehr große Vorteile die die zusätzlich aufgewendete Zeit bei weitem aufwiegen. Dazu kommt, daß Du in den Praktika während des Studiums brillieren wirst und weit mehr dabei lernen kannst als Deine Kommilitonen.

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