Studium...warum immer nur negativ?

9 Antworten

Tja wie sagt man so schön? Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Das gilt nicht nur für eine Lehre/Ausbildung sondern auch für weiterführende Schulen und einem Studium. Doch vor den Umfang des Stoffes solltest du eher nicht Angst haben. Viel mehr nach den Studienverordnungen die manche Unis/Fhs haben. Da gibts an einer Fh wo mein Kumpel gegangen ist eine Regel der Anwesenheitspflicht die sich gewaschen hat. Man muss 80 % anwesend sein in jedem Fach. Ist man darunter auch wenn man wirklich krank war oder anderswie verhindert bekommt man automatisch eine 5 auch wenn deine Leistung ansich positiv war (kein Scherz!).

Oder anderes Beispiel die Versuche ein Fach zu bestehen. Manche Unis geben dir nur 2!! Versuche ein Fach zu bestehen. Fällst du in dem einen Fach zweimal durch wars das mit dem gesamten Studium und alles war für die Katz. Außerdem studieren heutzutage eh schon viel zu viele Menschen und die Arbeitsplätze werden ja auch nicht mehr. Resultat sind dann viele Arbeitslose und Konkurrenz für deinen Wunschberuf. Überlege dir das gut lieber FE.

Studieren ist eigentlich ne echt feine Sache! Du musst n bisschen Selbstorganisation können und nicht jedes Fach bzw. Modul wird Spaß machen, aber das Gros wird Dich interessieren. Auch sozial hat man ne echt tolle Zeit. Und kann die Adoleszenz viel eher ausleben als im Arbeitsalltag. Meiner bescheidenen Meinung nach. Gut, Du wirst als bereits berufstätige viele Studenten als blauäugig bezeichnen, aber es gibt auch Lebensnähere ;-). Wenn Du begabt für intellektuell-abstakte Wissensaufnahme bist und gutes Zeitmanagement betreibst, dann kommst Du mit 40 Stunden/Woche schon echt weit (aber die Pausen abziehen^^)...

Ich hab mal n paar Semester Lehramt Gymnasium Englisch Geschichte studiert, und zum Studiengangwechsel hat mich nicht das Studium getrieben. Das war superinteressant, spannend, anstrengend zwar aber lohnend. Eher die Tatsache, dass ich mir nicht vorstellen konnte, die nächsten 40 Jahre zu lehren... Und die Tatsache, wie fies die Chancen für Referendare (zumindest in Bayern, aber selbst in der berüchtigten "Mittelschule", wo weniger Angebot als Nachfrage besteht) sind...


Ich werde auch Pädagogik für Gymnasium studieren. Ich hab bisher überwiegend positives gehört, dass die Studienzeit die beste überhaupt ist etc...

Ich finde es zwar auch unfair, dass duale Studenten nach 3 Jahren mehr verdienen als ich nach über 10 Semestern, aber wenn du verbeamtet wirst, hast du Vorteile, von denen andere bloss träumen können.

Viel Erfolg!

Von welchen tollen Vorteilen träumst du denn???

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@turnmami

sehr einfache Babypause (man kann problemlos mehrere Jahr Pause machen), sicherer Arbeitsplatz, verhältnismäßig gute Rente (bzw Pension)

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Du musst halt verbeamtet werden. Was ich aus Bayern so höre ist das heute echt schwer geworden. Und die ÖD-Alternative soll nicht so rosig sein...

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@BaalAkharaz

Mit vielen Jahren Babypause schwindet deine tolle Pension. Ausserdem werden die wenigsten Lehrer mittlerweile verbeamtet

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