Studium/Ausbildung: Literatur, Journalismus o.ä?

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2 Antworten

NICHT Medien.

Die gesamte Journalismusbranche befindet sich derzeit im Umbruch. Es gibt kaum Stellen und die, die noch vorhanden sind, werden mit jungen, billigen Praktikanten besetzt. Wohl dem, der sich schon vorher nur frei bewegt hat, aber auch in dem Bereich kämpft man um die Honorare. Wie das in ein paar Jahren aussieht, ist eine andere Sache. Aber dann kann man nach einem anderen Fachstudium immer noch den Quereinstieg suchen.

Viele meinen immer, dass Journalisten so viel schreiben. Das ist aber beileibe nicht so. Viel mehr Zeit verbringt man mit Recherchearbeiten und Organisatorischem.

Sie soll das Schreiben als Hobby weiter betreiben und ihren Beruf nach anderen Kriterien auswählen. ;-)

Gute Antwort, wenn ich diesen Ratschlag vor 65 Jahren bekommen hätte, hätte ich heute deutlich mehr Rente.

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Guten Morgen,

gerade wenn man in die Geisteswissenschaften möchte ist es wirklich eine schwierige Entscheidung. Wenn man diesen Weg einschlägt muss man sich bewusst sein, dass die Berufschancen alles andere als rosig sind. Ich habe selber englische und deutsche Literatur studiert. Berufe dir mir spontan einfallen würden wären Redakteur, Texter, Journalist bzw. im Ausbildungsbereich Buchhändler. Für die ersten drei Berufe ist der Weg bis dahin meistens nicht stringend und es gibt verschiedene Wege dorthin. Von einem Journalismus-Studium würde ich allerdings abraten. Wo ich noch die besten Berufsaussichten sehe, ist der Online-Bereich, obwohl auch da die Konkurrenz groß ist. Allerdings gibt es da wenigstens Stellen. Die klassische Verlags- und Zeitungsbranche ist zurzeit überhaupt nicht zu empfehlen.

Das Wichtigste ist und bleibt allerdings, dass man das was man macht mit Interesse und Leidenschaft macht. Nur so kann man wirklich gut werden und nachher auch erfolgreich im Job.

Ich hoffe ich konnte dir ein paar Eindrücke und Denkanstöße vermitteln.

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