Studium Wirtschaftspsychologie Ratschläge, Jobs usw?

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3 Antworten

Da Wirtschftspsychologen häufig im Personalbereich arbeiten, wäre es  sehr wertvoll, wenn Du jetzt weitere Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln könntest. Das könnten private Personalvermittlungsagenturen sein, Aus- und Fortbildungsinstitute oder Marktforschungseinrichtungen. Natürlich würdest Du dort eher als Hilfskraft arbeiten aber einen guten Einblick könntest Du erhalten. Ganz zu schweigen von wertvollen persönlichen Kontakten für später.

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Hallo Gigi,

ich habe selbst Wirtschaftspsychologie studiert, allerdings in Vollzeit (hatte zuvor auch eine kaufmännische Ausbildung gemacht). Nebenbei hatte ich noch einen Werkstudentenjob von 15-20 Stunden in der Woche. Das war normalerweise machbar, nur während der Klausurenphase war es mit dem Nebenjob sehr stressig.

Die meisten WiPsy-Studenten wählen meiner Erfahrung nach einen HR-Schwerpunkt (Personalpsychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie etc.). Viele arbeiten nebenher bei Personaldienstleistern im Recruiting oder absolvieren Praktika in Personalabteilungen.

Ich selbst würde empfehlen schon im Studium in deiner Studienrichtung so viel praktische Erfahrung zu sammeln wie möglich. Das erleichtert den Berufseinstieg ungemein.

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Kommentar von gigi88
04.07.2016, 08:22

Hey Wahnwichtel,

vielen Dank für deine Antwort.Ich wollte mich auf Change Management spezialisieren. Aber ich denke, ich kann mich vor dem Studium nicht wirklich festlegen.

Könntest Du ggf. mir ein paar gute Lernmittel bzw. Bücher empfehlen? Ich mache mir ein wenig Sorgen vor dem Studium. Wirtschaftsteil dürfte kein Problem sein. Jedoch in Psychologie habe ich keinerlei Kenntnisse. Bzw paar Tipps geben? ;-D

THX

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Hallo Gigi,

Wirtschaftspsychologie kann ein sehr intensives Studium sein, in welchem man sich auch selbst verändert (man wird immerhin Psychologe)... Deshalb würde ich das Studium in Vollzeit empfehlen, sonst wird das Studieren eine Rand-Angelegenheit.

Auch in einem Vollzeitstudium bekommt man einen 20-std.-Job unter. Was das Arbeiten während der Studienzeit angeht, so gibt es ein wirtschaftlich-steuerliches "Loch" zwischen 20 und 30 Std. arbeitszeit. Das hängt leider damit zusammen, dass man bei 20er Stellen ein Werkstudent ist, der keine Steuern zahlt, da man ihm zugesteht, dass er 'hauptberuflich' Student ist. Wenn er die 20 std. jedoch überschreitet, ist er automatisch nicht mehr hauptberuflicher Student, sondern Arbeiter - das bedeutet, dass mit Mal Sozialversicherungen, Rentenbeiträge etc. hinzukommen. Das heißt wiederum, dass ab der 21. Stunde der Lohn sinkt und erst ab der ca. 30. Stunde sich wieder richtig lohnt.

Deshalb würde ich Dich auch an dieser Stelle motivieren, Vollzeit zu studieren und dafür nach dem früheren Studienabschluss mit höherem Gehalt zu arbeiten. Klar, die Finanzierung muss man irgendwie stemmen. Mit Bafög, Studienkredit und Stipendium ist das mittlerweile ganz gut möglich. Ja, Stipendium. Es gibt speziell für Leute, die vorab eine Ausbildung hatten bzw. mit höherem Alter studieren (und nicht mit 17/18) spezielle Stipendien. Und noch dazu werden 30% der Stipendien nicht vergeben, weil sich nicht ausreichend Leute bewerben.

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Kommentar von gigi88
04.07.2016, 08:26

Ja, ein Vollzeitstudium wäre die beste Alternative. Doch aus mehreren Gründen ist es nicht möglich :-( Somit gestaltet sich meine Situation folgendermaßen: entweder berufsbegleitend oder gar nicht.

Da ich berufsbegleitend studiere, bin ich keine Vollzeitstudentin und zahle Steuern. Ich kann es aber als erste Weiterbildung steuerlich absetzen.

Ich habe bereits ein Studium hinter mir. Mir ist der Zeitaufwand bewusst. Ich denke, es ist besser als gar nicht...

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