Studium Sportmanagement oder Sportjournalist bzw. Sportmoderator

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5 Antworten

Hi SxMxN,

es ist zumindest schon einmal gut, Ziele im Kopf zu haben. Dass Du mit Deinem Berufswunsch eine Richtung einschlagen möchtest, die 1.000 ende auch haben, sollte Dich zunächst einmal nicht stören. Wichtig wäre ja eher, sich zu überlegen, wie man dahin kommt. Du hast eine Uni in Biefeld gefunden, in Iserlohn wird Sport- und Eventmanagement angeboten (ca. 4.200 Euro pro Semester) und und und. Die Frage ist, ob es sinnvoll ist, sich sofort im Bachelor zu spezialisieren und dann noch mal einen spezialisierten Master draufzusetzen. Am Ende bist Du Sport-Sport-Sport Eventmanager mit Bachelor und Masterabschluss, kommst aber in Deinem Berufswunsch nicht unter, weil irgendein "Altprofi" den Job bekommt - ohne Studium. Dann etwas anderes im Sport und Eventmanagement zu finden, ist sehr schwer.

Vielleicht könnte die Alternative sein, BWL zu studieren, mit Schwerpunkten Marketing, Kommunikation oder Sponsoring im 5./6. Semester. Nebenher wäre es hilfreich, wenn Du Dich in einem Sportverein bereits im Bereich Verwaltung etc. engagierst. Denn eines ist ganz gewiss. Nur mit einer "theoretischen Ausbildung" wirst Du im Bereich Sport nichts erreichen. Schau doch mal, wer in den höheren Clubs Management-Funktionen inne hat. Die wenigsten davon haben "nebenher" studiert. Sie kommen eher direkt aus dem Profibereich und das reicht dann angeblich aus, um einen Verein professionell zu führen. Dass das nicht so ist, siehst Du an einer Vielzahl von Bundesligavereinen.

Besser für Dich wäre, Du studierst "etwas" breiter, damit Du später mehrere Optionen in der Wirtschaft hast. Eine Idee könnte z. B. sein, neben dem Studium im Bereich Sponsoring erfahrung zu sammeln. Vielleicht auch Sponsoring in Nähe zur Fußball-Bundesliga. Da gibt es verschiedene Agenturen, die da als Dienstleister aktiv sind. Das könnte z. B. auch ein Weg sein. mit dem breiter angelegten BWL Studium könntest Du später im Marketing, Sponsoring oder Evcentmarketing auch zunächst einmal auf Unternehmensseite arbeiten. Hier und da ergeben sich vielleicht Kontakte, die Dir später einen Wechsel "auf die andere Seite" ermöglichen. Nur mal so als kleine Tipps. Sich zu früh in eine Richtung Fußballprofi-Vereine festzulegen, kann dazu führen, dass wenn Du dort - aus welchen Gründen nicht rein kommst - Dir auch bei Unternehmen die Türen verschlossen bleiben. Dann lieber allgemeiner aufgestellt sein und gezielt mir Nebentätigkeiten versuchen, beim Verein oder in Funk/TV reinzukommen. Viele Grüße Macsis

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Es ist nie verkehrt sich hohe Ziele zu setzen. Jedoch ist es sicherlich die Königsdisziplin Manager eines Fußballprofiklubs zu werden. In der Regen bekleiden den sportlichen Managerposten vor allem Ex-Profis wie Allofs, Bobic oder Völler. Ausnahmen sind der Sportökonom Bader beim 1.FC Nürnberg oder der frühere Autohausbesitzer Heidel bei Mainz 05.

Einstiege in die Sportbranche sind über ein(e) Sportausbildung, -studium, -praktikum oder -weiterbildung möglich. Natürlich ist auch ein Quereinstieg möglich.

Bezüglich des Sportstudiums ist es egal, ob du Sportmanagement, Sportökonomie oder Sportwissenschaft studierst. Viel wichtiger ist der Aufbau eines Netzwerkes, da der Großteil der Jobs über Beziehungen vergeben werden.

Viele Tipps zum Einstieg in das Sportbusiness wirst du Anfang des nächsten Jahres auf dem Sportkarriere-Informationsportal unter www.karriere-im-sportmanagement.de finden.

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Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, in die Sportbranche einzusteigen (Ausbildung, Studium, Quereinstieg...). Mit einem Sportmanagementstudium kannst du nichts falsch machen. Neben dem Sportstudium solltest du beginnen, dir ein großes Netzwerk im Sportmanagement aufzubauen, z. B. durch Praktika. Das ist genauso wichtig wie der Abschluss. Viele Sportmanagement-Studiengänge findest du auf der Webseite www.sportmanagement-studium.com.

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Du kannst in Deutschland nur an der Hochschule Heilbronn Sportmanagement studieren (das ist ne Fachhochschule). Alternativ gibts noch nen Master in Bayreuth aber dafür musste erst mal nen Bachelor machen.

Dein Wunsch, Manager eines Fußballclubs zu werden ist in etwa so realistisch wie Popstar, Model oder Schauspielerin zu werden. Natürlich kann man mit dem Studium auch in die Sportbranche aber eben im kleinen Kreis. Du kannst kleine Fußballvereine bei den Bilanzen untersützen oder in einer Sportagentur arbeiten. Dass du Fernsehstar oder hoch datierter Manager eines großen Fußballclubs wirst ist eher unwahrscheinlich. Du solltest dich mit den reellen Berufschancen noch auseinandersetzen.

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In Iserlohn kannst du super Sport-Management studieren.

Gruß Krisendetektor

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Kommentar von SxMxN
02.04.2012, 20:39

Gibt es denn dort irgendwelche zulassungsbeschränkungen ?? und hast du erfahrungen mit der BiTS in Iserlohn oder weißt näheres drüber ? und wie sieht dort der unterricht aus ??

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