Studium Sozialpädagodik und Psychologie gleichzeitig?

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Gleichzeitig wird sich das kaum machen lassen. Ein Studium der Sozialen Arbeit (das ist praktisch das selbe, Sozialpädagogik gibt es aber als einzelnes Studium nicht mehr) setzt Praktika voraus, für die entsprechend viel Zeit draufgeht. Im Psychologiestudium können je nach Hochschule "Selbsterfahrungsstunden" in relativ großer Zahl notwendig sein, d.h. die verpflichtende Teilnahme an nicht-regulären Seminaren zur Selbstreflexion u.ä.

Um herauszufinden, welches Studium dir mehr zusagen könnte, kannst du bei Hochschulen nach öffentlichen Terminen von Vorlesungen fragen, die du ohne Einschreibung ein paar Mal besuchen kannst.

Es ist auch möglich, dass du erst Soziale Arbeit studierst und anschließend eine Weiterbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten machst (meist kostenpflichtig). Mit dieser Kombination würdest du beide Richtungen miteinander verknüpfen, wobei sich das vor allem für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen anbietet. Würdest du lieber z.B. mit alten Menschen arbeiten, würde dir diese Weiterbildung wenig nützen.

Je nach Hochschule kann es auch sein, dass Master-Studiengänge für Sozialarbeiter (BA) mit einem besonderen Schwerpunkt im Bereich Psychologie angeboten werden. Darüber kannst du dich bei den Hochschulen selbst oder über den Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz informieren (www.hochschulkompass.de).

Glaube auch nicht, dass es möglich ist das Parallel zu machen.

Weiß zwar nicht wie es bei Sozialpädogigk aussieht, aber Psycholgie ist sehr sehr hart und vielen schaffen es ohne Zweitstudium nicht in Regelstudienzeit. (Seit der Umstellung auf Bachelor/Master hat man jetzt ohnehin früher schon Inhalte, die zuvor erst später drankamen, also noch mehr auf einem Haufen)

Beide studiengänge sind nicht gerade leicht. wird sehr schwer werden. aber musst du entscheiden. ich würde es nicht machen

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