Studium Soziale Arbeit oder Ausbildung zum Sozialassistent?

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2 Antworten

Am besten wäre natürlich eine Ergänzung des bisherigen Mathematikstudiums. In dem Bereich sind die beruflichen Aussichten meist recht gut. Etwas völlig anderes zu studieren, ist ein fundamentaler Wechsel des bisherigen Bildungsweges und das müßtest Du einem späteren potenziellen Arbeitgeber erst mal erklären. Von Bildungswissenschaft halte ich aus beruflicher Sicht wenig (es sei denn, Du bist - vielleicht aufgrund eines gut verdienenden Partners - nicht gezwungen, ausreichend Geld zu verdienen). Bei der Ausbildung zum Sozialassistenten würdest Du mit dem Problem leben müssen, dass man Dich in gewisser Hinsicht für überqualifiziert hält und andererseits als gescheitert, da Du dein früheres aussichtsreiches Studium nicht beruflich umgesetzt hast. Bliebe also nur Soziale Arbeit. Aber auch da solltest Du (zumindest erst mal für Dich selbst) genau abklären, was Du mit diesem Studium beruflich machen willst. Kindererziehung (so anspruchsvoll und wertvoll dies auch ist), qualifiziert nicht unbedingt für einen sozialen Beruf, bei dem die berufliche Realität oft sehr viel härter ist, als man sich dies vor bzw. während des Studiums vorgestellt hatte.

Vielen Dank für die Antwort.

Mein Studium war einen Fehler, ich habe den gut abgeschlossen, aber bin mit der Wahl überhaupt nicht zufrieden. Ich arbeite seit Anfang 2009 im Bereich E-Commerce/Online-Marketing. Ich kann mir aber kaum vorstellen weiter für mein ganzes Leben in diesem Bereich zu arbeiten. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo mein Partner eine feste Stelle in einer neuen Stadt hat. So möchte ich auch wieder von vorne anfangen. Ich war schon freiwillig im sozialen Bereich tätig und diese Art Arbeit entspricht mir. Ich weiss aber nicht wirklich, welcher Weg besser ist, um den Ziel zu erreichen.

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Damit willst du dich gerade zwischen dem untersten Qualifikationslevel und einem der oberen Level entscheiden.

Assistenzberufe haben zumeist keine oder kaum Verantwortung, keine Selbstständigkeit und keine Freiheit sich selbst ernsthaft zu verwirklichen. Das alles spiegelt sich auch im Gehalt wider.

Mit einem Studium bereitest du dich darauf vor im Beruf Verantwortung zu übernehmen, selbstständig zu arbeiten und dich und deine Ideen zu verwirklichen. Auch das spiegelt sich im Gehalt wider.

Wenn du schon einen BA Abschluss hast, dann kannst du mal schauen ob du, auch wenn es ein fachfremder BA ist, in einen Masterstudiengang Richtung "Sozialmanagement", "Bildungsmanagement" oder ähnliches kommst. Das wäre dann das obere Ende der Qualifikationsmöglichkeiten.

Vielen Dank für die Antwort. Das verstehe ich ganz gut. Ich wollte mich aber komplett neu orientieren. Mein Studium war einen Fehler, ich habe den gut abgeschlossen, aber bin mit der Wahl überhaupt nicht zufrieden. Mittlerweile arbeite ich seit Anfang 2009 im Bereich E-Commerce/Online-Marketing. Ich kann mir aber kaum vorstellen weiter für mein ganzes Leben in diesem Bereich zu arbeiten. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo mein Partner eine feste Stelle in einer neuen Stadt hat. So möchte ich auch wieder von vorne anfangen. Ich war schon freiwillig im sozialen Bereich tätig und diese Art Arbeit entspricht mir.

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@VerwirrtMD

Ist doch ok - kann ich verstehen.

Wie gesagt, ich würde eher noch mal studieren, als eine Assistentenausbildung machen. Dass du das Potential zum Studieren hast, hast du ja schon bewiesen. Warum also unter den eigenen Fähigkeiten anfangen?

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