Ist das Studium Software Entwicklung/Informatik die falsche Wahl?

12 Antworten

Nun das ist alles relativ. Was die reine Bezahlung angeht, als Angestellter, so gibt es sicher besser bezahlte Jobs. Sei es was im Finanzsektor, Pilot, Zahnarzt oder andere Fachärzte.

Reich wird man im IT-Bereich als Angestellter sicher nicht aber es ist nicht so, dass man wie nen Friseur oder eine Putzkraft bezahlt werden würde.

Letztlich liegt man wohl im IT-Bereich i.d.R. bei einen relativ durchschnittlichen Lohn. Natürlich hat jeder auch weitere Chancen. Gerade im IT-Bereich ist es einfacher sich selbstständig zu machen oder als Freelancer zu arbeiten. Hier entscheiden dann die eigenen Ideen, der Fleiss und das Timing was daraus wird.

Den krassen Fachkräftemangel der dauernt propagiert wird haben wir aber nicht, sprch man brauch sich hier nicht extrem hohe Gehälter ausmalen. Je nach Wohnort und Firmengröße heißt das wohl um 30k p.a. mit einer Ausbildung und um 35k p.a. mit Studium. Ausreisser nach oben und nach unten gibts immer, das wären aber so die Standard Einstiegsgehälter.

Reich wird man im IT-Bereich als Angestellter sicher nicht aber es ist nicht so, dass man wie nen Friseur oder eine Putzkraft bezahlt werden würde.

Letztlich liegt man wohl im IT-Bereich i.d.R. bei einen relativ durchschnittlichen Lohn.

IT ist eben sehr groß, daher weit gefächert, daher deutliche Einkommensunterschiede. Aber wir reden hier ja von einem Studium und die Fragestellerin möchte andeuten, dass sie was im Köpfchen hat. Also mit anderen Worten: Hier geht es eher um gehobenes Einkommen innerhalb der IT. Damit ist es durchaus kein unrealistisches Ziel, nach so und so vielen Jahren Berufstätigkeit zu den Wohlhabenden zu gehören - je nachdem wie man das definiert. Hier wird es z. B. mit ca. 3000 Netto pro Monat  angegeben: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/armut-und-reichtum/deutschlands-oberste-10-prozent-reich-schon-mit-3009-euro-netto-12235471.html

Das wäre absolut ein realistisches Ziel. Von 35k Einstiegsgehalt träumt die "Reinigungsfachkraft" jedenfalls nur.

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@fluffiknuffi

Nun 3k Netto macht bei Steuerklasse 1 nen Gehalt von 63k p.a. Das ist dann abgesehen von einigen wenigen Branchen/Gegenden selbst kurz vor der Rente nur für wenige machbar, auch wenn man was im Köpfchen hat.

Abgesehen davon hat das dann garnix mehr mit den Studium oder der IT zutun, sondern hauptsächlich mit Kommunikation. Das kann ein Entwickler in einen großen Konzern im Finanz, Automobil oder Chemiesektor kriegen in München oder Frankfurt.

Ansonsten ist das wohl eher ein Gehalt das Verantwortung bedeutet, sprich Projektleitung, Teamleitung, ggf. sogar der CEO Posten in einem kleinen Unternehmen.

Auch muss man sich fragen ob man das wirklich möchte. Das ist zwar vom Geld her schön aber der Weg dahin bedeutet meist häufiger durch die Unternehmen/Jobs zu hoppen und sich in einen großen Konzern mit langen Entscheidungswegen und Hierarchien niederzulassen. Das MUSS nicht immer so sein, ist aber in den oberen Gehaltsbereichen die Regel.

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Hat er sich denn mal kundig gemacht, was man da verdient und in den Vergleich mit anderen Berufen gesetzt? Denn die Berufe mit noch besseren Verdienstaussichten als IT-Spezialisten kann man an einer Hand abzählen.

Frage ihn doch mal konkret, was er sich für Dich vorstellt und dann mache selbst den Gehaltsvergleich. Wenn es nicht gerade Facharzt, Anwalt, Fondsmanager oder Investmentbanker ist, wird der IT-Spezialist mit Studium die Nase vorn haben und selbst mit Berufsgruppen wie Ingenieur oder Betriebswirt mithalten können.

Die Frage ist aber, ob der Einkommensvorteil besser bezahlter Branchen auch nur im Ansatz die fehlende Begeisterung für einen Job aufwiegen kann. Typischer Weise: Nein, gar nicht. Wenn der/die Fragesteller/in irgendwann 70.000 € im Jahr macht und seinen Beruf liebt, dann wird er jeden Tag dankbar sein, nicht der etwas besser bezahlte Ingenieur geworden zu sein.

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@fluffiknuffi

PS: Das Ingenieur-Beispiel ist übrigens auf meinem eigenen Leben gegriffen. Ein Freund studiert Maschinenbau. Er wird voraussichtlich in seinem Leben mehr verdienen als ich als Informatikerin. Ist mir aber so was von egal! Ich werde vermutlich genug verdienen und den Beruf ausüben, den ich mir selber nach meinen Vorlieben ausgesucht habe und nicht, weil Papa aber meinte ich müsste unbedingt "sehr viel" statt nur "viel" Geld verdienen.

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Du wirst nach einem erfolgreichen Abschluss des Studiums der Informatik (z.B. mit Schwerpunkt Software-Entwicklung) durchaus die Chance haben, gut zu verdienen. 

Wichtig aber ist, dass du lernst, dich nicht nur für Code zu interessieren, sondern auch fürs Erstellen von Konzepten und Systemarchitekturen.

Erfolgreiche Software-Entwickler werden nur wenige Jahre ausschließlich programmieren, da sie schnell in die Rolle sog. IT-Berater hineinwachsen. Sie sollten sich dennoch nie gestatten, den Umgang mit Code und Programmiersprachen ganz zu verlernen. 

Ein besonders wichtiger Aspekt erfolgreicher Software-Entwicklungs-Methodik ist es, sich ständig Gedanken darüber zu machen, wie Komplexität reduzierbar ist (um so auch beherrschbar zu bleiben).

Lies z.B. mal einige der Kurzaufsätze auf Seite https://ggreiter.wordpress.com/category/software-engineering/ .

einschließlich der Kommentare, die sie ergänzen.

Erfolgreiche Software-Entwickler werden nur wenige Jahre ausschließlich programmieren, da sie schnell in die Rolle sog. IT-Berater hineinwachsen. Sie sollten sich dennoch nie gestatten, den Umgang mit Code und Programmiersprachen ganz zu verlernen. 

Also das ist so nicht allgemein richtig. IT-Beratung ist etwas anders als Entwicklung. Du lässt dich nicht als sagen wir C#-Entwickler einstellen und stellst dann nach fünf Jahren fest, dass du jetzt aber nur noch Berater sein möchtest und der AG sagt: Alles klar, kein Thema! Das ist dann schon ein etwas anderer Beruf - in den wächst man nicht einfach quasi wie von selbst automatisch hinein. :'D

Wenn man nicht nur programmieren möchte, muss man sich eben um Architektur kümmern oder Entwurf oder Analyse oder was auch immer. Das ist dann aber immer noch Entwicklung und nicht Beratung. Und kann gutes Einkommen bringen.

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