Studium nachholen? oder zufrieden sein!?...Arrogante leute erlebe ich zu Hauf :-/

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10 Antworten

Die Frage ist doch was willst du? Wenn es ein Fach gibt, dass dich interessiert, wenn du dir nicht sicher bist ob du dein Leben lang damit zufrieden bist Taxi zu fahren, dann hol dein Abi nach und studiere.

Aber vor allem mach einen Schritt nach dem anderen. Ich denke z.B. nicht, dass dir aktuell ein Praktikum bei einem Juristen sonderlich viel weiter hilft. Ohne Studium wirst du dort kaum anspruchsvolle Aufgaben erhalten und damit auch keinen wirklichen Einblick in das Berufsfeld. Mach doch zunächst dein Abi, ein höherer Bildungsabschluss schadet nie und nutze die Zeit bis dahin um dich zu orientieren welches Studium dich denn interessiert. Denn ohne fachliches Interesse rate ich niemandem zu einem Studium. Auf der anderen Seite rate ich jedem der sein Interesse entdeckt hat, zu studieren was immer er will, unabhängig davon wie "exotisch" das Fach sein mag. Mit allem anderen wird man nicht glücklich.

Was du ansonsten über "die Studenten" schreibst will ich hier nicht groß kommentieren. Fakt ist, Idioten gibt es überall, auf Arroganz haben Studenten nun wirklich kein Vorrecht und mit Anfang 20 widerspricht sich das Feiern und Studieren meist nicht im geringsten. ;)

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Vor arroganten, überheblichen Leuten wirst du im Leben nie "sicher" sein.

Die Frage ist eher, wieso dich das offenbar so mitnimmt. Gerade bei Studenten denkt man sich doch einfach "Na, warte mal ab, bis du fertig bist und am normalen Leben teilnimmst". Irgendwann geht doch der Filter drüber, die aufgeblasenen ohne Inhalt treibt es aus der Kurve.

Abgesehen davon darfst du das auch nicht verallgemeinern. Wie bei so vielen Bevölkerungsgruppen: Die Unangenehmen fallen am schnellsten auf.

Wenn du studieren willst, um dein Leben zu verändern, einen neuen Weg einzuschlagen, was auch immer, dann nur zu. Jeden anderen Grund würde ich persönlich als Zeichen der eigenen, zu bekämpfenden Unsicherheit oder falsch verstandenen Ehrgefühls betrachten.

Nebenbei: Selbst wenn du studierst, bist du vor der Arroganz deiner Kommilitonen nicht sicher. Die halten sich für besser, reicher, cooler, jünger, such´s dir aus. Irgendwas ist immer.

Sei du selbst, ignorier Leute, die es nicht besser wissen. Die meisten davon fallen früh genug auf die Nase.

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man sollte seinen Weg gehen und jede Option zum Lernen nutzen die sich bietet. Superschlaue gibt es immer wieder, doch sind sie es wirklich oder nur affektiert aus reichem hause wie ehemalige Dauerstudenten. Pack den Schopf bei der Hand und nutze was du bekommen kannst zur weiterbildung. Dient dir später bei der Arbeitssuche für bessere chancen.

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Hey,

ich stelle mir gerade die Frage,ob ich ein Studium+Abi nachholen kann,und ein freies Praktikum bei einem bekannten Juristen absolvieren soll?!

Sollen wir das für dich entscheiden? Was machst du, wenn dir hier jemand im Forum das Studieren ausdrücklich verbietet? ;)

Ich erlebe es leider sehr häufig,das Studenten ihrer Plicht nicht so gewachsen sind,das man denken muss: meine Güte,das ist ein angehender Arzt,Jurist,Anwalt,etc.

Das kann zwar sein, du solltest aber trotzdem nicht erwarten, dass alle so sind.

Wie kann ich von meinem Standpunkt denn Glauben,das mich solche Leute in einer Uni akzeptieren?(mit solchen will ich garnix zutun haben!)...ist sowas möglich?

An der Universität erlebst du teilweise Leute, bei denen es unfassbar erscheint, dass die jemals ein Abitur bestehen konnten. Das ist wirklich so. Etwa welche, die gezwungenermaßen in den Vorlesungen sitzen und dabei mit dem Laptop/Tablet/Handy spielen, oder auch gerne mal die Vorlesung stören, Lärm machen, etc.

Der Punkt ist aber: Solange es Schulen gibt, an denen Abschlusszeugnisse so freigiebig verteilt werden wie Stempel vor Nachtclubs - so lange wird es faktisch unqualifizierte Personen geben, die sich an den Universitäten selbst darstellen und im Grunde von nichts eine Ahnung haben.

Gerade habe ich mir WWM angeschaut,und die 19jährige Studentin war sich sooo sicher.Das empfinde ich als Außenstehender als dermaßen selbstüberzogen,

Von einem Fall auf alle anderen zu schließen ist keine gute Idee.

Was interessiert dich irgendeine Person aus dem TV? Wieso machst du dir darüber Gedanken?

Wie kann ich meine Bedenken aus der Welt räumen(Studieren)?Oder soll ich meiner Arbeit eine Chance geben?(Taxi)

Das kann dir keiner sagen. Denn was du in deinem Leben arbeiten und erreichen willst, ist alleine deine Entscheidung. Das kann (und wird) dir niemand abnehmen.

Liebe Grüße

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Es ist sicher schon so, dass Menschen die schon eine praxisnahe Tätigkeit ausgeübt haben und den Job, den sie dann studieren auch WOLLEN, dies mit möglicherweise mehr Fleiß, Ausdauer und Motivation machen.

Vielleicht werden solche auch die besseren Ärzte, Juristen, etc...

Aber wie bei vielen Dingen gibt es hier ganz sicher keine allgemeingültige Regel.

Was ich sicher weiß, wenn man etwas unbedingt machen möchte, vielleicht sogar ein bisschen Talent dafür mitbringt, dann ist es schon sehr sinnvoll, wenn es die Umstände hergeben, es auch anzugehen.

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Bluesea13 08.05.2013, 03:31

Du hast ein Studium hinter dir,bist dabei,oder schreibst aus Überzeugung deines Selbverständnisses!?

Ja,gut,mein Talent ist vielschichtig...von daher :-/ (Singen kann ich,aber das reicht nicht für die Bühne!)

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du KANNST natürlich jederzeit abi & Studium nachholen. Ob du das auch schaffst (Intellektmässig) weiss ich ja nicht.

Ob dich die Mit-Studierenden dann akzeptieren ist doch eigentlich irrelevant? Du sagst doch selbst dass du deren Fehler nicht machen würdest weil du reifer (überlegen?) bist - also kann dir doch wurscht sein was die über dich denken? Aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass es auf der Uni sehr stark nach Leistung geht. Wenn man zeigt dass man clever ist und Leistung bringen kann wenn sie gebraucht wird dann wird man auch anerkannt, egal wie alt und woher usw.

Ich würds an deiner Stelle aber nicht machen. Du hast nen relativ guten Job schreibst du. Das ist heutzutage sehr viel wert!!! Ich weiss ja nicht wie alt du bist - sagen wir mal mitte 30. Dann bist du nach Abi & Studium 40 bis mitte 40 und ohne jede Berufserfahrung in deinem neuen Berufsfeld. Da findest du keinen Job mehr und für Taxi bist du dann plötzlich überqualifiziert und findest auch nix mehr -> vom Regen in die Traufe...

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Bluesea13 08.05.2013, 03:26

Reifer in gewissen Situationen ...Ja!

Ich rekapituliere meine Jugend sehr genau,und kann Einschätzen inwiefern ich "Heute" besser Einschätze ;-)!

Wie,und woher sollte doch eh nicht abgeleitet werden...oder!?("Ihr" seht da wohl doch einen Unterschied-Komilitonen)

Du Studierts also?oder Schreibst du nur aus deinem Verständniss!?

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Speedster2000 08.05.2013, 22:14
@Bluesea13

Ich habe mal studiert, ist aber schon fast 20 Jahre her :)

Zu deinem 3. Satz: Ich hatte das als Floskel benutzt ohne genau das aussagen zu wollen was ich geschrieben hab. Natürlich ist es egal wo man wie herkommt und warum und mit wieviel Geld usw usw. Für mich jedenfalls. Es gibt aber auch Studenten die das anders sehen. Es gibt aber auch Nicht-Studenten, die das ebenfalls anders sehen :)

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Ganz abgesehen davon, was andere Leute denken ... ob sie ein arrogantes Verhalten an den Tag legen oder nicht.

Wenn du mit deiner jetzigen Situation nicht zurfrieden bist und gerne studieren willst, dann solltest du das auch machen.

Aber ... vor dem Beginn eines Studiums - welches sehr zeitaufwendig für dich sein wird - solltest du darüber nachdenken, ob du zumindest zeitweise die Möglichkeit schaffen könntest, dich ausschließlich deinem Studium zu widmen(vor und bei Prüfungen zum Beispiel) ... ohne dass du zu große finanzielle Einbußen erleiden müsstest.

Wenn du mit dem Studium fertig sein solltest, dann kannst du immer noch überlegen, wie du deine weitere berufliche Laufbahn gestalten könntest ...

Und mache dir keine unnötigen Gedanken, ob du auf der Uni akzeptiert wirst oder nicht ... es gibt zu viele Studenten ... und du kannst dich als "anonymer" Student frei bewegen und bist nicht auf die anderen Studierenden angewiesen ... du kannst unter ihnen Freunde finden ... oder auch nicht. Das ist überall so und nicht nur auf den Universitäten.

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auch ich habe studiert. auch ich habe gefeiert. dennoch wird jeder mal erwachsen und ein wiichtiger teil der gesellschaft werden (nicht alle, aber viele). wenn du durchaus willst, mach erstmal dein abi nach, warum nicht. es ist immer gut, den besseren schulabschluss in der tasche zu haben. was dann kommt, muss man sehen, denn auch wenn man denkt, ein anwalt zu sein, wäre toll : nicht jeder ist dafür geeignet, im gegenteil! deswegen mein rat: erst abi, dann weiterschauen!

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Bluesea13 08.05.2013, 04:51

Was hast du denn Studiert?

und inwiefern hat es dir in der Beruflichen laufbahn geholfen?

Wie Ernst hast Du dein Studium genommen/verfolgt?

hattest Du Hilfe?

Lg Blue :-)

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Maloiya 08.05.2013, 06:00
@Bluesea13

hallo,

zunächst sorry für die falschen schreibweisen, ich bin ein kind der "fetzenliteratur", die durch facebook, twitter und Co. hervorgerufen wird ;-)

ich bin lehrerin. genau genommen studienrätin. es war schon immer mein wunsch, etwas "mit kindern zu machen". im lauf der schulzeit entwickelte sich dann der wunsch lehrerin zu werden.

ich habe relativ lange studiert, aus 2 gründen: 1. weil ich gern studiert habe und viel mitgenommen habe und 2. weil ich mich notgedrungen selbst finanzieren musste. kein bafög, kein unterhalt, NIX!

da ich ja einen speziellen beruf studiert habe, hat es mir natürlich in meiner beruflichen laufbahn geholfen. aber die erfahrung, die ich nebenher bzw auch nach abschluss des studiums in der freien wirtschaft (gastronomie und handel) sammeln durfte, sind für mich unverzichtbar und haben mir mein blickfeld doch weit geöffnet. ich habe genug kollegn, die direkt nach abi und studium in den lehrerberuf eingestiegen sind: das sind die, die nur meckern, es findet sich immer ein grund. ich sehe alles viel positiver, weil ich den vergleich mit der "echten" welt habe.

ich habe mein studium ernst genommen, und auch mit ernst verfolgt, aber wie beschrieben habe ich es zeitlich nicht optimal hinbekommen. gefeiert habe ich auch, aber selten, da ich die wochenenden mit arbeiten verbracht habe. hilfe hatte ich keine. von wem denn? meinen eltern? die hatten und haben mit sich zu tun. freunde? dasselbe. eig nur mein jetziger mann, damals freund, der mir finanziell ab und zu geholfen hat, aber so üppig wars bei ihm auch nicht. aber arschtritte, die hat er mir ab und zu gegeben, und das war auch gut so :-)

ich sage immer zu meinen schülern. man kann alles schaffen, wenn man wirklich will und hartnäckig sein ziel verfolgt. manchmal dauert es, aber wenn das ziel dann erreicht ist, ist man umso stolzer!

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Wenn du mit deinem Taxibetrieb zufrieden bist - und das kann man ja durchaus sein - dann wäre es doch blöd noch zu studieren. An der Uni würdest du auch jede Menge Leute treffen, die dich "Proletarier" akzeptieren. Du darfst sie bloß nicht in den Yuppie-Fächern BWL oder Jura suchen.

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Bluesea13 08.05.2013, 04:48

"Jura" wäre doch nur ein Praktikum,um Erfahrung zu Lernen.

Proletarier?,wie differenzierst du denn das?(Proll?)

Wenn!,wären mögliche Fachrichtungen: Agnostik,Astronomie,Psychologie,Soziologie,Technik...?!

Das bedeutet?...mit deiner Antwort kann ich iwie so garnix anfangen :-/

Kannste das auch deutlicher Schreiben!?

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Das was dich zufrieden macht ist gut, das was du bist laut Papier und du nicht du sein kannst, macht dich krank. Also für den Pöbel Dr. von oder Mensch in Verachtung von Dr. von. und aber zufrieden.

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