Studium mit Kind - wie?

8 Antworten

Schon allein aufgrund des Satzes "Studieren ist ehrlich gesagt nicht gerade ihr Ding" finde ich die ganze Überlegung blödsinnig.

Ein Studium kostet Zeit und Energie. Wenn einem ein Studium nicht liegt UND man ein Kind zu versorgen hat, ist die Katastrophe vorprogrammiert. An dieser Doppelbelastung scheitern schon genug Frauen, die ihr Studium aus Überzeugung antreten.

Ich würde nach einem anderen Weg suchen, das geplante Ziel zu erreichen. Oder im Zweifelsfall akzeptieren, dass dieses Ziel vorläufig utopisch ist. Würde denn die AA eine andere Ausbildung/ Umschulung fördern?

Leider will das AA diese eine Ausbildung bei ihr nicht fördern. Sie konzentriert sich ersteinmal darauf, dass sie doch noch eine Bewilligung bekommt. Es schaut aber nicht gut aus und es wird ein Anwalt eingeschaltet, da das AA in dem Bezirk so oder so dafuer bekannt ist keien Schulungen zu unterstuetzen. Trotz Prognosen und Empfehlungen von Traegern, potenziellen Arbeitgebern, Leuten aus dem Fach direkt, etc. dass diese Ausbildung auch einen Job garantiert und ein Studium nicht zwingend notwendig ist. Allein schon aufgrund ihrer Erfahrungen. 

Deswegen schauen wir jetzt schon mal nach Plan B (das Studium). Plan C ist ein versuchter Quereinstieg mit Selbststaendigkeit. Aber auch das wird finanziell alles andere als einfach und auch sehr Zeitauwaendig. 

Wenn jemand fuer diesen Bereich eine 'normale' Ausbildung empfehlen kann, dann imme rher damit! Alles, hauptsache sie schafft es sich auf den Integrationsbereich zu konzentrieren/spezialisieren. (Eine Ausbildung als Erzieherin wir aber absolut ausgeschlossen. Keine Ausbildung die nur mit Kindern und Kitas/Schulen zu tun haben..)

Akzeptieren schaut da schlecht aus. Irgendwie muss es einen Weg geben, dass sie das Ziel erreicht. 

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@tazweta

Leider will das AA diese eine Ausbildung bei ihr nicht fördern.

Absolut nachvollziehbar in diesem Fall.

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@tazweta

Ich nehme an, das bedeutet, dass eine andere Ausbildung/ Umschulung durchaus gefördert werden würde?

Sorry, aber wenn ich mit 32 ohne Ausbildung aber mit Kind dastehe, ist das Leben nunmal kein Wunschkonzert mehr. Das Kind ist 3,5,  sie 32, das ist in meinen Augen eine dürftige Ausrede, weshalb keine Ausbildung zu Ende gebracht wurde. Da liegen zwischen Schulabschluss und "huch, ich bin schwanger, wie konnte das denn passieren" aber einige Jahre, indem sie ihr Leben hätte in den Griff bekommen können.

Und allem Anschein nach ist die "Ausbildung", von der sie träumt, faktisch eine Weiterbildung, die sie vmtl. gar nicht antreten kann. Kein Wunder, dass das AA sich sträubt.

Im Zweifelsfall heißt es jetzt dann offenbar zum ersten Mal: Zähne zusammenbeißen, durchziehen, auch wenn es keinen Spaß macht.

Klar, wir bewerten deine Freundin jetzt. Und das rein auf der Grundlage, die du uns lieferst. Vielleicht ist ja alles ganz anders, aber so, wie du die Sachlage schilderst, drängt sich mir ein beherztes "Mädel, kneif die Backen zusammen und werd endlich mal erwachsen" auf.

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@tazweta

es handelt sich um eine einfache weiterbildung. da deine freundin keinerlei studium oder ausbildung hat, wo diese weiterbildung zum tragen kommt, sie voraussetzungen für diese weiterbildung - besteht kein förderungsgrund und keine förderungsvorraussetzung. das der träger ihr den unsinn einredet, weil er nur das geld sehen will ist logisch.

jeder mitarbeiter mit verwaltungsfachausbildung kann diesen job ausüben, auch ohne diese weiterbildung. was glaubst du denn ist die voraussetzung für eine arbeit in der ausländerbehörde.

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Deine Freundin sollte eine ganz normale Ausbildung anfangen und dann in dem Bereich arbeiten. Es geht darum, dass sie aus dem Leistungsbezug rauskommt. Dass das Jobcenter nicht irgendwelche unsinnigen teuren Weiterbildungsstudiengänge fördert, ist absolut nachvollziehbar.

Sachbearbeiter auch nur den Vogel zeigen (er mochte sie natuerlich auch schnellstmoeglich aus dem System haben und ist gleichzeitig ein Quotenjaeger).

Natürlich will er sie schnellstmöglichst aus dem System haben. Ist ja auch für deine Freundin gut und für den Steuerzahler. 

Studieren ist ehrlich gesagt nicht gerade ihr Ding. Sie kann besser praktisch arbeiten

Daher sollte sie eine Ausbildung machen.  Ansonsten, wenn sie seit dem Abitur aus dem Lernen raus ist, kann sie das sowieso vergessen, da wird eine Ausbildung schon schwer genug.

Ja, sie will auch raus aus dem Leistungsbezug. Das ist auch absolut verstaendlich. Deswegen suchen wir u.a. auch nach Tips welche Ausbildungen sich eher dafuer eignen. Falls jemand tatsaechlich schon solche Erfahrungen gesammelt hat. 

Eine Ausbildung zur Erzieherin waere nichts, sie will nicht mit Kleinkindern arbeiten. 

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Hat sie denn Abitur?
Ohne Abgeschlossene Ausbildung ist es sonst schwer überhaupt studieren zu können.
Zudem sind im Sozialen Bereich die Wartelisten lang und der NC hoch.

Alternativen gibt es immer, schon alleine, weil sie selbst nicht überzeugt Ist, überhaupt studieren zu wollen.

Sie könnte als Integtationshelferin arbeiten. Das kann man ohne Ausbildung. Über Jahrelange Berufserfahrung, hat sie dann auch reale Chancen, in anderen Bereichen zu arbeiten.

Zudem gibt es noch die Möglichkeit, ein Fernstudium zu machen. Viele Menschen haben dann auch Anspruch auf einen Bildungsgutschein.

Ja, das Abi hat sie damals gut bestanden. 2,1 oder so...(keine Ahnung wie das mit dem NC aussieht (wusste gar nicht, dass es in dem Bereich einen NC gibt^^, ich studiere etwas vollkommen anderes in einem anderen Land), da muss ich sie mal fragen)

mmh, leider konnten wir auch so noch keine offene Stelle als Integrationshelfer finden. Und wenn dann nur in Kitas als Teil der Erzieherin. Sie moechte aber mit Erwachsenen Menschen arbeiten, bzw nicht mit Kleinkindern, vor allem nicht in Kitas. Dann muessen wir das noch mal abwaegen. 

Freiwillig/Volontariat/alles was unbezahlt ist natuerlich schon, da hat sie auch schon ein Projekt wo sie sich beteiligt/es mit aufbaut (und in dem Betrieb ist sie gleichzeitig fuer eine andere Taetigkeit 30Std/Woche angestellt. Diese 30 Std werden nun aber wieder runtergestuft auf 15Std/Woche. Das reicht niemandem zum Leben....und das AA will sie natuerlich los werden. Sie will auch da raus.) 

Das mit dem Fernstudium steht auch schon auf der Liste. Da ist halt enorme Disziplin gefragt. (so oder so ist ueberall Disziplin gefragt, das ist klar) 

Danke fuer die Tips!

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