Studium Lehramt Gymnasium - obwohl Matheniete?

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Also ich würde dir auch raten, ein paar Mathevorlesungen zu besuchen. Ich selbst studiere Ingenieurswissenschaften, kann zwar nicht vom Mathestudium direkt sprechen, aber ich war in der Schule sehr gut in Mathe, hatte nie Probleme und war immer im vorderen Feld dabei und muss jetzt ehrlich zugeben, dass es schwer ist! Und mein absolutes Hassfach in diesem Studiengang ist, im totalen Gegensatz zu früher: Mathe!

Und wir machen nur angewandte Mathematik. Ich habe schon von vielen gehört, dass ein Mathematikstudium kaum etwas mit der Schulmathematik zu tun haben soll, die wir früher kennen gelernt haben. Und ich kann dir nur eins sagen: Auch wenn mein Studiengang nicht das direkte Mathematikstudium ist: es braucht eine verdammte Verbissenheit, sich auch mal Nächte lang da durchzubeißen, wo du es echt mal nicht verstehst. Denn du musst es am Ende können! Und du musst es nicht nur können, sondern auch verstanden haben! Wenn du ein paar Vorlesungen angeschaut hast und denkst, dass du es schaffen kannst, würde ich es probieren. Aber erzwingen würde ich es nicht. Dann würde es dich vielleicht nur unglücklich machen und dich unnötig Nerven kosten, auch wenn deine Beweggründe nur all zu löblich sind =)

Beim Mathematik-Studium muss man in der Lage sein sich selbst zu motivieren. Das bedeutet, dass man sich mit dem Stoff so lange auseinandersetzt bis man in der Lage ist die gestellten Anforderungen zu erfüllen.

Mathematik hat zumindest für Lehramtler (und noch weniger für Schüler) wenig mit Talent zu tun sondern tatsächlich mit Zähigkeit und der Freude an der Schönheit der Mathematik und mit der Freude am eigenen Verstehen abstrakter Zusammenhänge. Natürlich macht es Begabung leichter, allerdings freut man sich auch mehr, wenn man begabt ist.

Tage und Nächte mit Lernen zu verbringen ist schwierig durchzuhalten. Ausserdem verliert man leicht den Überblick, wenn man sich zu sehr auf ein Problem konzentriert.

UIch plädiere für Versuch macht klug: Du wirst schon im ersten Semester erfahren ob Dir das Spass macht oder nicht und ob Du es schaffen kannst oder nicht. Du darfst Dich nur nicht selbst belügen.

Hi Das ging mir auch immer so, dass das sehr vom Lehrer abhing. Mathe ist halt ein Fach, welches man verstehen muss und wenn der Lehrer es nicht gut erklären kann, hat man als Schüler pech. Auch wenn du vllt kein Mathegenie warst, sind 10 Punkte doch nicht sooo schlecht. Und die Motivation im Studium ist ja auch anders als in der Schule. Ich kenne z.b. auch Leute, die Informatik studiert haben und in der Schule schlecht in Mathe waren. Man muss halt bereit sein viel dafür zu tun und Zeit zu investieren, dann geht das denke ich. Und wenn man Probleme hat kann man ja lerngruppen bilden (auch ne gute übung für angehende lehrer). Naja, das ist meine Meinung. Wünsch dir viel erfolg, egal wie du dich entscheidest

Physik Lehramtsstudium sehr schwer?

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Fächerkombination im Lehramt?

Guten Abend, gerade habe ich mich im Internet informiert, welche möglichen Fächerkombinationen für das gymnasiale Lehramtsstudium in Niedersachsen zugelassen sind. Dabei habe ich festgestellt, dass einige meiner momentanen Lehrer, auch neue Referendare, diese Kombinationen nicht haben. Wie kann das sein? Auch nach (kurzer) Recherche konnte ich keine wirkliche Antwort finden.

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Chancen auf Lehramtsstudium (Geschichte, Deutsch und Latein)? (Wichtig!)

Hallo,

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Danach, wenn ich wieder daheim bin, möchte ich studieren, doch ich weiß nicht, ob meine Leistungen dazu ausreichen. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen, bin aufgeschlossen und komme mit meinen Gleichaltrigen gut aus und kann mich auch gut durchsetzen und würde gerne Lehramt studieren.

Meine Lieblingsfächer sind Geschichte, Deutsch und Latein. Geschichte und Deutsch habe ich auch als Leistungskurs.

Meine Jahresfortgangsnoten (wir haben Punktesystem) sind folgendermaßen:

Deutsch: 14 Punkte (1)

Mathematik: 12 Punkte (2+)

Englisch: 12 Punkte (2+)

Geschichte: 15 Punkte (1+)

Physik: 11 Punkte (2)

Latein: 13 oder 14 Punkte (1- oder 1)

Sport: 12 Punkte (2+)

Biologie: 11 Punkte (2)

Politik: 14 Punkte (1)

Semi: 15 Punkte (1+)

Kunst: 8 Punkte (3)


Ich habe Mathematik und Deutsch schriftlich und werde auch, so denke ich, meinen Schnitt halten... Englisch habe ich als Pflichtfach mündlich und Geschichte als Wahlpflichtfach ebenfalls mündlich.

Wie stehen die Chancen mit meinen Leistungen auf einen Studienplatz?

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Lehramt, welches Zweitfach?

Hallo,

Ich wollte nun nach meinem Abitur ein Lehramtsstudium in Biologie anfangen. Nur kann ich mich nicht wirklich für ein Zweitfach entscheiden. Ich tendiere eigentlich zu Englisch oder Mathematik, doch ich hab einfach so viele Zweifel. Nicht das Lehramtsstudium betreffend, sondern eben ob nun Englisch oder Mathe vielleicht einfach zu schwer sein könnten, sodass ich mein Lehramtsstudium nicht schaffen würde. Andere Zweitfächer kämen für mich eher nicht in Frage da eigentlich das Interesse nicht vorhanden ist.

Englisch würde ich schon gerne machen, und auch wenn ich meine 14 LP habe, könnte ich keinerlei angaben zur richtigen Grammatik oder Zeitformen machen. Ich würde sagen, dass ich einfach intuitiv spreche und eher weniger auf Regeln achte. Naja und dann kommen wieder die Zweifel, da man ja eine Sprache studiert, mit dem Anreiz sie anderen irgendwie beibringen zu wollen. Und spätesten dann komm ich nicht mehr drumherum, dass ich in Sachen Grammatik einfach eine Null bin und das nicht nur in Englisch.

In Mathe gäbe es da ein ähnliches Problem. Ich traue mir die "Studien-Mathematik" nicht zu. Das was wir in der Schule an Mathe machen ist unglaublich einfach, Mathe ist eben auch einer meiner besten Fächer und ich bin davon überzeugt, dass ich das, was wir in der Schule machen, auch Schülern beibringen könnte, doch "Schul-Mathe" ist eben nicht wie "Uni-Mathe" und nur weil ich jetzt in der Schule gut in Mathe bin heißt das ja nicht, dass ich die "Uni-Mathematik" auch verstehen werde. Ich meine, aus solchen Gründen gibt es für Studiengänge wie Mathematik auch keinen NC, jemand mit einem Abi-Schnitt von 1.3 besteht das Studium nicht gleich besser als jemand mit 4.0 , er kann sich genau so gut auch gezwungen sehen, dass Studium abzubrechen, weil er es nicht versteht, weil es ihm zu abstrakt oder so ist.

Ok, ich bin ein bisschen von meiner Frage abgewichen, aber vielleicht gibt es ja jemanden der ähnliche Bedenken bezüglich seines Studiums hatte und mir verraten kann, wie er das gehandhabt hat und nun wo er das Studium angefangen/abgebrochen/beendet hat, seine Erfahrungen zum Uni-Stoff sind.

Was ich eigentlich Fragen wollte ist ob es unter euch welche gibt die mir sagen können mit was ich ungefähr im Englisch oder Mathe Studium rechnen muss. In wie weit würdet ihr es mit dem Schulstoff vergleichen und in was würdet ihr empfehlen was ich als Zweitfach nehmen könnte. Ich kann mich einfach selbst nicht entscheiden, weil ich nicht weiß was für mich machbarer ist. Denn es ist einfach so, dass ich Bio-Lehrer sein will, nur eben nicht sagen kann mit welchem anderen Stoff ich im Zweitfach besser klar kommen würde. Ihr natürlich auch nicht, aber vielleicht habt ihr ja eine Empfehlung für mich. 

Danke schon mal fürs durchlesen und jede Antwort

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Eine Frage, die mich schon sehr lange interessiert und wo es wahrscheinlich keine allgemeingültige Antwort gibt und wo ich als zukünftige Mathelehrerin evtl. auch hin und hergerissen sein werde. Meine Meinung ist die, dass jeder, der es bis in die Oberstufe geschafft hat (Dyskalkulie ausgenommen), es schaffen sollte mindestens 5 Punkte zu schreiben. Ich selbst war früher auch schlecht und habe mich erst in der 11. Klasse angestrengt und nach einer Woche den ganzen Tag Mathe lernen eine 2 geschrieben. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch wenig Verständnis für Mathematik aber habe es durch Fleiß hinbekommen. Zum Beispiel habe ich mir vorher einfach die Aufgaben angeschaut, die wir mit bestimmten Formeln/Rechenwegen gemacht haben und nach immer wiederkehrenden Signalwörtern geschaut, sodass ich dann auch bei leichten Transferaufgaben wusste, dass ich es damit machen muss...anschließend ist es meist der gleiche Algorithmus. Danach wurde mein Ehrgeiz geweckt und ich habe die ganze Zeit über sehr viel Mathe gelernt und es auf 15 Punkte im Abi GK gebracht und heute studiere ich dieses Fach. Glücklicherweise wurde mein Verständnis immer besser und die Lernmethoden aus der 11. für mich hinfällig. Gerade, da ich Mathe auf Lehramt studiere, würden mich mal Meinungen dazu interessieren. Ich glaube auch, dass viele Mathelehrer die Einstellung haben, dass man es eben kann oder nicht und den Schwächeren dies auch vermitteln. Vor Allem die Naturgenies unter den Lehrern was in meiner Mathelaufbahn vermutlich die Meisten waren:D Was meint ihr dazu, denkt ihr, man kann in der Oberstufe sein und trotzdem auch durch Lernen 0 mathematisches Verständnis entwickeln?

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Hi ich überlege Musik und Deutsch auf Lehramt zu studieren. Mein früherer Berufswunsch war immer im Journalismus verortet, eine Tätigkeit als Lehrer könnte ich mir aber an sich auch vorstellen.

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