Studium: KOREANISTIK

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

das ist zwar keine Antwort auf deine Frage, aber ich würde mich bei dem Studienfach zunächst mal eher fragen, was man damit überhaupt später machen kann (wer fragt sowas nach?), was ich damit gerne machen würde und wie die Beschäftigungsaussichten realistischerweise sind.

Wenn diese Fragen geklärt sind und Koreanistik überhaupt noch ein Thema ist, dann kann man sich darauf konzentrieren, welche Uni mit welchen Schwerpunkten wohl am besten passt.

Was bräuchte ich evtl. als Zusatz, damit ich später mit Koreanistik überhaupt irgendwo unterkommen kann und welche Uni bietet sowas an?

Wer will schon hinterher feststellen, dass er da möglicherweise einen Haufen Zeit und Energie in ein Studium reingesteckt hat, das ihm im Alltag nichts bringt, weil tatsächlich kaum bis kein Bedarf gibt. Danach kannst du unter Umständen nämlich möglicherweise nochmal was Neues studieren / eine zweite Ausbildung machen oder was völlig Fachfremdes machen.

Ist zwar jetzt keine direkte Hilfe, aber es hilft vielleicht trotzdem. Tausenden von Studenten mit Archäologie, Japanologie, Philosophie sogar schon Soziologie u.ä. ist das schon passiert.

Also die Koreanistik- und Japanologie-Studenten, die ich kenne, haben keine Probleme einen Job zu finden.

Und außerdem kann man wohl davon ausgehen, dass sich der Fragensteller schon intensiv mit dem Thema beschäftigt hat.

Ich sehe da überhaupt kein Problem.

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@TeeTier

Naja, ich habe vor 2 Jahren im Studium einen kennengelernt (Japanologie), der jetzt noch BWL angefangen hat zu studieren, damit er bessere Chancen hat. Mag auch an der Zeit bzw. am Arbeitsmarkt damals gelegen haben.

Wie es wirklich aussieht mit dem bedarf bei Japanologie oder Koreanistik kann ich natürlich nicht sagen, aber wenns um die Frage "besten/angenehmsten/schönsten/sinnvollsten/oder was auch immer Koreanistik zu studieren??" geht, dann gehts wohl in erster Linie um Koreanistik und welche Uni die beste ist. Die beste Uni für Koreanistik in welchem Bereich bzw. für welchen Schwerpunkt?

Die Möglichkeit hinterher als freischaffender Jounalist mit Spezialgebiet beispielsweise arbeiten zu können mag sich cool und romantisch anhören, entpuppt sich aber später schnell als harte brotlose Kunst. Genauso wie die Möglichkeit in Museen unterzukommen und da kulturelle Führungen zu machen, erst Recht wenn sich hinterher rausstellt, dass es in Wirklichkeit gar nicht so viele kulturelle EInrichtungen gibt, die einen haufen Mitarbeiter brauchen.

Leute mit solchem Schwerpunkt alleine dürften für Handelsunternehmen mit Einsatz vorort - wenn man das denn will und dazu bereit ist - nicht gleich so brauchbar sein als wenn man noch andere Schwerpunkte hat.

Vielleicht schwebt der FS aber auch mehr eine reine Übersetzertätigkeit vor?

Oder kulturelle Kurse in Eigenregie?

Die FS scheint mir laut seinem Profil gerade erst Abitur zu machen und sich für eine Richtung zu entscheiden. Rein von der Erfahrung her denkt man da anfangs noch nicht sooo weit - da gehts in der Regel erst mal nur um die Findung des Studiengangs überhaupt und die Uni selber.

Bevor aber die Absichten damit nicht geklärt sind kann man da schlecht was empfehlen. Sonst könnte man wohl genauso gut per Zufallsprinzip eine Karte ziehen.

Das sollte auch keine Kritik sein und ich will damit auch niemandem etwas abspenstig machen, es sollte nur ein Anhaltspunkt zum drüber nachdenken sein, damit man die Frage für sich selber besser beantworten kann.

Universalantworten auf wo "am besten/angenehmsten/schönsten/sinnvollsten/oder was auch immer " gibt es so wohl eher nicht.

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@Mogli23

Mein Abitur habe ich schon in der Tasche. Die Unis, die ich aufgelistet habe, sind die, an denen ich mich für Koreanistik beworben habe, was bedeutet, dass ich mich, was den Studiengang angeht schon entschieden habe. Darüber, was ich spaeter mit dem Studium anfangen kann/will habe ich mir natürlich auch schon Gedanken gemacht. Ehrlich gesagt habe ich nur eine ganz grobe Vorstellung, aber in erster Linie möchte ich mich eher auf den Studiengang konzentrieren, als auf die Berufschancen, denn ich weiss, dass wenn ich nicht, das studiere, was mich interessiert und was mir Spass macht, dann wird das Studium für mich auch nicht erfolgreich enden. Mit dieser Frage wollte ich eigentlich wissen, was Koreanistik-Studenten an ihrer Uni gefaellt, was positiv/negativ auffaellt, was sie sich vorher erhofft haben und, ob der Studiengang an deren Uni ihren Vorstellungen entspricht, warum sie ihre Uni (nicht) empfehlen würden usw. Ich habe zum Beispiel gelesen, dass in Bonn allg. Asien mehr im Mittelpunkt steht als Korea. Ich denke zwar nicht, dass mir hier noch viele antworten werden, aber ich hoffe ich konnte klarstellen, was ich mit meiner Frage gemeint habe. Trotzdem vielen Dank für die Antworten ^^

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@TeeTier

@teeTier Hallo. :) Ich möchte inzwischen auch wahnsinnig gerne Koreanistik studieren, nur bereiten mir die beruflichen Aussichten sehr große Ängste. :c Überall liest man nur von Arbeitslosigkeit, niemand schreibt als was er einen Job nach dem Studium bekommen hat. ㅠ.ㅠ Was haben denn die Leute, die du kennst, als Nebenfach studiert? Gibt es auch welche die es geschafft haben in Korea Arbeit zu finden? Als was arbeiten diese  beispielsweise? Müssen sie gucken wie sie mit dem Geld über die Runden kommen oder verdienen sie relativ gut? Über eine Antwort würde ich mich seeehr freuen!!! :))

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Kommentar bzgl. der Antwort von Mogli23: Wenn man etwas studieren will, dann sollte man das auch tun. Sich immer nach dem Arbeitsmarkt zu richten, ist mit Sicherheit keine Lösung. Dann müssten wir jetzt alle Umweltmanagment und in Richtung IT studieren. Vollkommener Schwachsinn. Es ist auch schlicht und einfach nicht wahr, dass kein Bedarf an Soziologen und Philosophen herrscht. Dass Soziologie, Philosophie, genauso wie jede andere Geistes- und Sprachwissenschaft, also auch Koreanistik und Japanologie kein spezifisches Berufsfeld bildet , sollte klar sein. Dafür gibt es ja Praktika. Man muss sich selbst Arbeit finden. Wer entschlossen und gut ist in dem was er tut, der wird auch höchstwahrscheinlich Arbeit finden und soltle nicht an sich selbst zweifeln.

Nun zu deiner Frage: Ich würde persönlich von Frankfurt abraten, weil die Vorlesungssäle nicht alle auf einem Campus liegen, aber eventuell hast du bei Koreanistik Glück und die Säle liegen nicht weit voneinander entfernt. Ansonsten gefällt mir die Stadt einfach nicht so sehr (Geschmackssache), die Mietpreise sind in der ganzen Umgebung von Frankfurt auch einfach viel zu hoch. Allerdings gibt es einige gute Clubs und Restaurants in Frankfurt. Infrastruktur ist gut ausgebaut. Also gute Anbindung in viele andere große Städte. Japanologie ist zum Studium in Frankfurt populärer als Koreanistik. (Es gibt beispielsweise das Japan-Center in Frankfurt. Es gibt sehr viele japanische Läden, eher wenige koreanische.)

Hoffe ich konnte ein wenig weiterhelfen.

Viel Erfolg beim Studium! :)

Hayatate,

da kann ich dir nur Recht geben - das zu studieren, wo die Interessensschwerpunkte liegen, denn da kann ich auch wirklich gut sein, da hängt man sich leichter rein und wahrscheinlich werde ich da auch zufrieden damit sein.

Dennoch auch etwas auf den tatsächlichen Bedarf und die realen Aussichten schauen und sich ein wenig daran orientieren. Wenns rein nach dem Interessensgebiet geht oder irgendwelcher Illusionen die verbreitet werden, dann biste nämlich ein paar Jahre später gar nicht mehr so glücklich mit der Entscheidung. Und wenn du 30/40 bist und es immer noch nicht besser geworden ist, dann verteufelst du unter Umständen hinterher die Studienberatung oder die Uni, dass man euch damals auf derartige Aspekte nicht hingewiesen hat bzw. du dann ganz anders an die Sache rangegangen wärst.

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Koreanistik - Tübingen?

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