Studium Informatik vs Angewante Informatik vs Wirtschaftsinformatik vs IT-Security?


29.06.2020, 22:51

Apropos das Studium wäre Dual. Kann jemand dazu noch was sagen?

Das Ergebnis basiert auf 13 Abstimmungen

Angewante Informatik 54%
Wirtschaftsinformatik 23%
Informatik 15%
IT-Security 8%

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Puuhh also.

Erst mal ist wichtig, dass du verstehst, dass es kein "das Informatikstudium" gibt. Natürlich bekommst du in jedem Info-Studium (Dasselbe gilt für Winfo, ang. Info, It-Sec) dieselben Kerninhalte beigebracht, aber es gibt kein deutschlandweites, vorgeschriebenes Studium. Jede Uni und jede Hochschule (FH), bieten dir unterschiedliche Studiengänge. Einige sind theoretischer, andere sind praktischer. Einige sind allgemein gehalten und andere ermöglichen einem auch Wahlpflichtfächer und damit Spezialisierungen. Gibt auch Informatikstudiengänge, in denen man sich auf IT-Sec oder sowas spezialisieren kann.

Es ist also wichtig, dass du an den FHs deiner Wahl die "Studienverlaufspläne" checkst. Das ist meist so eine Grafik, in der drin steht, welche Fächer (Module) dir das Studium anbietet.

Tatächlich ist es so, dass es gar nicht so einfach ist die Studiengänge ganz auseinanderzuhalten.

So ist angewandte Informatik (ai) zum Beispiel kein Teil der Informatik, bei dem man viel "anwendet". Viele, die von ai sprechen, meinen eigentlich die praktische Informatik. Ai ist ein Teil der Informatik, der mit fachfremden Problemen konfrontiert wird. So versucht man Probleme aus anderen Bereichen wie den Naturwissenschaften oder den Wirtschaftswissenschaften mit der formalen oder praktischen Informatik zu lösen. Beisp. Die Computersimulation. Ein mittlerweiler elementarer Bestandteil der Physik. Physik trifft auf Informatik = angewandte Informatik. Wenn ich schreibe, dass es gar nicht so einfach ist die ganzen Sachen auseinander zu halten, dann sieht man das an dem Beispiel, dass Wirtschaftsinformatik beispw. ein Teilgebiet der angewandten Informatik ist (Tipp. Wikipedia hilft dir viel. EInfach mal durchlesen). In AI Studiengängen schimmert auch oft raus, dass man versucht mit Wahlpflichtfächern Zugang zu anderen Gebieten zu ermöglichen. Physik oder sowas. Aber es gibt auch genug AI Studiengänge, die einfach nur Informatik mit ein bisschen praktischerem Hintergrund sind.

Wirtschaftsinformatik beschäftigt sich mit Digitalisierung rund um Wirtschaft. In den meisten Fällen geht es dabei dann eher um Betriebswirtschaft. Logistik, Personal, Verwaltung, Finanzen etc. Aber auch um Projektplanung, IT Management, Unternehmensnetzwerke, etc. Das ist gerade für Leute interessant, die vllt bock auf so Management und Wirtschaftsgedöns haben.

It-Security sagt eigentlich schon fast alles. Man beschäftigt sich eben mit allen Arten von Sicherheiten. Informationssicherheit. Datensicherheit, Datenschutz, die Umsetzung von Regeln und Bestimmungen, usw. ist auch relativ mathelastig, in der Regel.

Informatik ist dann irgendwie der Oberbegriff für alles. Da verweise ich gerne auf meinen ersten Absatz. Was ein Informatikstudium beinhaltet ist einfach stark vo nder FH deiner Wahl abhängig. Im Prinzip kannst du auch ne FH suchen, in der du Informatik studierst und dich auf It-Security oder WInfo spezialisierst. Geht auch.

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Wenn du viel Programmieren willst, dann sind wohl AI und Info eigentlich so die Studienfächer deiner Wahl. It-Sec pocht auch hart genannt zu werden, aber da sollte man schon auch bock auf die Richtung haben.

Generell ist wichtig, dass du verstehst, dass das Studium aus dir keinen fertig gebackenen Informatiker macht. Das Studium macht dich auch nicht zu einem Top-Programmierer. Egal welches Informatikstudium du belegst, du wirst immer auch viele andere Dinge nebenher lernen. Um gut zu werden heißt es: In Eigenregie lernen. Nicht warten, bis dir jemand sagt, du musst was lernen, sondern permanent selber was machen.

In den meisten Unis wird heute Java oder Phyton als Programmiersprache gelernt (C will auch genannt werden). Aber das muss dich nicht interessieren, weil du später 4 oder 5 Sprachen können musst. Und die musst du dir selber beibringen. Die besten Programmierer und Informatiker, die ich kenne, sind nicht deshalb gut, weil sie studiert haben, sondern weil sie schon am Coden sind, seitdem sie 9 oder 10 Jahre alt sind.

Was ich dir damit sagen will: Überleg dir einfach, was dir Spaß macht und in welche Richtung du gehen willst (technische Informatik würde mir auch einfallen, falls du bock auf Hardware hast). Such dir die FH gut aus, weil die darüber entscheidet, ob das Studium dir Spaß macht oder nicht und dann studierst. Das Studium gibt dir für dein späteres Berufsleben so eine sachte Richtung mit, engt dich aber nicht generell ein.

Du kannst auch Winfo studieren und später der tollste Hacker der Welt werden oder du kannst Informatik studieren und später wirst du Firmenchef, obwohl du nie was in BWL gelernt hast.

Dennoch würde ich sagen. Wenns dir wirklich nur ums programmieren geht, dann sind Info oder AI wohl die Studienfächer, die Sinn ergeben (vorausgesetzt die passende FH). Schadet aber auch nicht vllt was über den Horizont hinaus zu lernen, wenn man will.

Aber du findest da bestimmt was für dich selber.

Zum dualen studium sag ich jetzt mal nichts. Entweder jemand erbarmt sich oder du lernst Google zu benutzen (musst du übrigens wirklich lernen, sonst schaffst du heute kein Studium mehr :D )

Viel Glück

Eine Ergänzung meinerseits: IdR sind FHs praktischer orientiert als Unis. Und bei Unis sind öfters auch TUs praktischer als „normale“ Unis

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Angewante Informatik

Ich studiere angewandte Informatik und bin damit sehr zufrieden. Der Fokus liegt auf Software-Entwicklung und -Architektur und ist auf meiner Hochschule auch sehr praktisch orientiert mit vielen Projekten was mir auch sehr zugesagt. Man schneidet, wie in jedem Informatik-Studium alle Bereiche der Informatik an. (Manche nur im Wahlbereich, wie z.B. Machine Learning) Aber auch hardwarenahe Programmierung ist sehr interessant

Als Entwickler bist du auch sehr gefragt.

Als Sicherheitsspezialist natürlich auch allerdings, denke ich, dass dieses Studium mir nicht so viel Spaß machen würde, hat viel mit Kryptographie zu tun und ist daher noch mathelastiger. Außerdem, wird dir in Sachen Sicherheit, je nach dem wo du arbeitest, sagen wir z.B. im modernen Business Bereich, beim Thema Sicherheit durch Cloud-Hoster, viel Arbeit abgenommen. Also ich hab damit auf meiner Arbeit eigentlich nichts am Hut und bin auch froh drum.

Normale Informatik ist wohl ohne Spezialisierung, davon würde ich abraten, wenn du weißt, dass du mehr auf Programmieren stehst. Die andere Hochschule in meiner Stadt bietet das an und ich höre immer, dass es sehr trocken und theoretisch ist. (Kann aber einfach an der Uni liegen)

Wirtschaftsinformatik ist ein Hybrid aus Info und BWL. Davon halte ich nicht so viel, weil ich denke es ist weder Fisch noch Fleisch.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Inf. Studium + IT-Ausbildung / persönliches Interesse

Noch eine Anmerkung: Die meisten Wirtschaftsinformatiker, die ich kenne können gar nicht programmieren. Einem musste ich trotz abgeschlossenem Studium sogar erklären was eine Variable ist.

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@Lamanini

Ok. Wie kommst du darauf, wenn ich fragen darf? Ich weiß sicher, dass Programmierung kein Hauptmodul in WI ist. Programmierung wird da nur angeschnitten obwohl es ein sehr komplexes Thema ist.

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@dergeilsteaufgf

Ohne zu wissen was eine Variable ist, schaffst du das erste Semester nicht. Was ja auch klar sein sollte. Eine der längeren Aufgaben, die es gibt, ist es eben, eine Software zu entwerfen und umzusetzen.

Es dreht sich um die Entwicklung. Eine Spezialisierung wie Software Engineering gibt es auch. Software Architektur auch. Es ist immer noch Wirtschaftsinformatik.

Wirtschaftsinformatik ist praktisch, stumpf gesagt, ein Informatikstudium mit etwas weniger Mathematik und etwas geringerem Eintauchen in die Spezialisierung, und dafür noch etwas BWL usw.

Ich weiß sicher, dass Programmierung kein Hauptmodul in WI ist.
Programmierung wird da nur angeschnitten

Was auch immer deine Quellen sind, sie liegen falsch.

Vom reinen Informatikstudiengang unterscheidet sich der Bachelorstudiengang der Wirtschaftsinformatik durch einen geringeren Vertiefungsumfang im Spezialisierungsbereich der Informatik. Ansonsten besuchen die Studierenden der Wirtschaftsinformatik jedoch die gleichen Veranstaltungen wie ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der Informatik.

https://www.tu-darmstadt.de/studieren/studieninteressierte/studienangebot_studiengaenge/studiengang_177856.de.jsp

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@grtgrt

Nun, ich studiere es gerade, und genau das machen wir.

Damit scheint mir klar zu sein, dass Wirtschaftsinformatiker weit mehr von BWL als von Informatik verstehen müssen

Wir haben 1 Semester BWL gehabt. Mehr nicht. Insgesamt haben wir 5 Module aus der Wirtschaft, aus 35 Modulen insgesamt.

Somit ist das hier:

Wirtschaftsinformatik muss wohl deutlich mehr BWL als Informatik sein

Falsch.

Wo ich deutliche Absriche in meinem Studium sehe, ist Mathe. Wir machen immer noch vieles, und wichtiges, aber es ist nicht vergleichbar mit dem, was andere Informatikstudiengänge so haben.

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@Lamanini

Vielen Dank für das Mitteilen deiner Erfahrung. Du studierst an einer Uni oder TH. Richtig?

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@grtgrt

Ne ich studiere an einer FH, duales Studium Wirtschaftsinformatik.

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@Lamanini

Naja ist wohl von HS zu Hs unterschiedlich. Ich kann nur von Erfahrungen von Kollegen sprechen, mit denen ich zusammen arbeite. Im Bereich Programmierung sind die nämlich nicht einsetzbar. (Was nicht heißt das sie nicht andere Skills haben) Trotzdem rate ich dem Fragesteller von dem Studium ab, da er ja geschrieben hat, dass er sich gerne auf Prog spezialisieren würde. Und bei WI hat man definitiv weniger Prog als bei AI bzw PI. An der HS in unserer Stadt macht man nur C# mit Drag&Drop GUI und lernt dann auch noch etwas über Objektorentierte Prog. für tiefere Programmierkenntnise muss man in die Wahlpflichtmodule.
Bei uns in PI wird Programmierung in den Pflichtmodulen komplett auseinander genommen.

Und wenn man sich vorstellt, dass man in der selben Studienzeit BWL und Info lernt ist es klar, dass man beide Themen nicht so intensiv behandeln kann, wie in den puren Studiengängen. Oder ist WI das super-duper Doppel-Studium? Deswegen bleibe ich dabei, weder Fisch noch Fleisch, wie ein Krabbensuppe.

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@dergeilsteaufgf

Womit ich nicht sagen will, dass es ein schlechter Studiengang ist. Er hat auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung.

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@Lamanini

Und ich hab ja geschrieben alle Studiengänge behandeln alle Themen. Aber wenn du nicht so tief drin warst vergisst du das ganz schnell wieder. Über Netzwerktechnik z.B. weiß ich fast gar nichts mehr. Und es gibt immer Leute, die sich durch ein Fach schummeln ohne wirklich Ahnung zu haben

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@dergeilsteaufgf
Ich kann nur von Erfahrungen von Kollegen sprechen, mit denen ich zusammen arbeite. Im Bereich Programmierung sind die nämlich nicht einsetzbar.

Dann frage ich mich, wie die ihr Studium geschafft haben.

Trotzdem rate ich dem Fragesteller von dem Studium ab, da er ja geschrieben hat, dass er sich gerne auf Prog spezialisieren würde.

Auch bei WI gibt es als Spezialisierung Software Engineering.

An der HS in unserer Stadt macht man nur C# mit Drag&Drop GUI

Das klingt viel mehr danach, als wüsstest du nicht, wie man C#-Applikationen entwickelt. Was für dich wie Drag und Drop erscheinen mag, ist ein unglaublich mächtiges Framework.

Und wenn man sich vorstellt, dass man in der selben Studienzeit BWL und Info lernt ist es klar, dass man beide Themen nicht so intensiv behandeln kann

Wie gesagt. 5 aus 35 Pflichtmodulen sind BWL und ähnliches.

wie in den puren Studiengängen

Pure Studiengänge? Bei angewandter Informatik geht es doch genau darum, Informatik in einem anderen Themengebiet einzusetzen.

Gucken wir uns mal die Definition von Wikipedia an:

Die Angewandte Informatik ist ein Teilgebiet der Informatik. Sie beschäftigt sich mit der Anwendung informatischer Methoden in informatikfremden Gebieten – z. B. Biologie, Betriebswirtschaft oder Medizin.

Und jetzt die von Wirtschaftsinformatik:

Die Wirtschaftsinformatik ist eine Wissenschaft, die sich mit Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationssystemen in Wirtschaftsunternehmen befasst. [2] [3] Aus Sicht der Informatik handelt es sich bei der Wirtschaftsinformatik um eine Angewandte Informatik

Angewandte Informatik ist also der Überbegriff, für die Anwendung von Methoden aus der Informatik auf andere Bereiche. Wirtschaftsinformatik ist ein Teil dieser, der sich eben mit der aus der Betriebswirtschaft auseinandersetzt.

Deswegen bleibe ich dabei, weder Fisch noch Fleisch, wie ein Krabbensuppe.

Das gilt dann wohl auch für deinen Studiengang, denn immerhin ist es genau das gleiche Prinzip. Wenn dir jetzt jemand sagen würde, dass ein Absolvent angewandter Informatik nicht weiß, was eine Variable ist, dann würdest du ihn ja wohl auch nicht für ganz voll nehmen.

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@Lamanini

Also ich hab nur in meiner billigen Ausbildung solche GUI Builder benutzt, egal bei welcher Entwicklungsumgebung. Aber seit dem Studium nicht mehr. Und die sind ja wohl kein Frameworks. Sondern Tools für Entwicklungsumgebungen. Entweder weißt du nicht was ein Framework ist oder wir haben hart aneinander vorbeigeredet.

Aber ich will mich hier gar nicht darüber streiten. Wie gesagt für mich war WI eher ein Hybrid. Und AI/PI eine Spezialisierung. Aber kann sein, dass ich mich bzgl. WI irre. Die HS, die das bei uns anbietet ist auch ziemlich kacke, ist so ne Berufsschule, wo man auch WI studieren kann und wo auch die Berufsschullehrer dozieren. Die ist wohl nicht so repräsentativ.

Aber ich glaube es gibt auch richtige Hochschulen wo der Studiengang viel BWL lastiger ist als bei dir. Und da muss der Progteil auf der Strecke bleiben.

Ich wollte deinen Studiengang nicht diskreditieren.

Trotzdem empfehle ich dem Fragesteller immer noch AI/PI

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@dergeilsteaufgf
Also ich hab nur in meiner billigen Ausbildung solche GUI Builder benutzt, egal bei welcher Entwicklungsumgebung.

Beim Lesen merkt man schnell, dass du nicht wirklich Ahnung hast, wovon du sprichst. Nicht böse gemeint. Du arbeitest offensichtlich nicht mit C# und weißt nicht, was da Standard ist und was nicht. Was du anscheinend als Editor für Dumme ansiehst ist wahrscheinlich Visual Studios Vorschau und Editor für ein Framework wie WPF, ein sehr mächtiges Präsentationsframework, das hunderttausende Programme nutzen, und es einem sehr einfach macht Anwendungen zu entwickeln.

Und die sind ja wohl kein Frameworks. Sondern Tools für Entwicklungsumgebungen

WPF ist ein Framework, für das es ein Tool in Entwicklungsumgebungen gibt.

Entweder weißt du nicht was ein Framework ist oder wir haben hart aneinander vorbeigeredet.

WPF ist ein Framework. Winforms auch. Für beide kann man mehr oder weniger den Designer nutzen. Mal sinnvoll, mal eher nicht. Hier was für WPF: https://docs.microsoft.com/de-de/visualstudio/xaml-tools/creating-a-ui-by-using-xaml-designer-in-visual-studio?view=vs-2019

. Wie gesagt für mich war WI eher ein Hybrid. Und AI/PI eine Spezialisierung.

WI ist eine Art von AI.

Angewandte Informatik beschreibt ein Teilgebiet der Informatik, in welcher man fachfremde Probleme mit informatischen Methoden löst. Es ist der Überbegriff. WI ist dann eine Form der AI, bei der diese Probleme betriebswirtschaftlicher Natur sind. Wenn du also AI empfielst, aber WI nicht, macht das wenig Sinn. Denn eines ist ein Teil davon.

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@Lamanini

Ich habe eben von dem Tool geredet. Und es ist eben doch ein Tool. Genau wie bei java der SceneBuilder -> Tool. javafx->Framework. Editor -> Tool, WPF -> Framework. Das da ein Framework hintendran steckt ist klar. Aber dieses Framework lässt sich sicherlich auch nur mit XML Dateien und Controller-Klassen bedienen. Nur interessiert das die Leute in dem von mir beschrieben Kurs nicht. Sie ziehen sich ein GUI zusammen und rechnen mit den Eingabewerten. Finde ich fragwürdig auf diese Art und Weise in die Programmierung einzusteigen. Also, wenn das kein Dummie Kurs ist weiß ich auch nicht. Nur weil ich in C# noch kein Frontend benutzt habe heißt das nicht das ich keine Ahnung habe wovon ich spreche. Finde ich etwas unangebracht. Mit WPF habe ich zwar tatsächlich noch nicht gearbeitet und war mir auch bis jetzt auch kein Begriff, das geb ich gerne zu.

Ich habe mir jz mal ein Modulhandbuch WI von einer Uni angeschaut und muss schon sagen, dass es im Pflichtbereich sehr bwl- und projektmanagment lastig ist. Also wir sind bei praktische Informatik deutlich mehr und tiefer auf SW Entw. und Architektur eingegangen. Vielleicht hab ich auch AI und PI verwechselt. Kann passieren^^ Dachte eigentlich das ist das gleiche.

Dann empfehle ich halt PI :D

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@dergeilsteaufgf

Habe gerade nachgeschaut, es ist wohl doch ein Unterschied zwischen PI und AI.
Der Studiengang wird halt auch mit applied computer sciences übersetzt. Deswegen das Missverständnis. Oh man^^ Naja wieder was gelernt.

Also Herr Fragesteller studier praktische Informatik ;)

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@dergeilsteaufgf
Die  Praktische Informatik ( PI) ist eines der  Hauptgebiete der Informatik. Sie ist zwischen der  theoretischen und der  angewandten Informatik angesiedelt und entwickelt grundlegende Konzepte und  Methoden zur Lösung konkreter informatischer Probleme, beispielsweise der Entwicklung von Datenstrukturen oder von Programmiersprachen. Dabei greift sie auf Erkenntnisse und Methoden der theoretischen Informatik zurück. Ein wichtiges Teilgebiet der Praktischen Informatik ist die  Softwaretechnik. [1] [2

Softwaretechnik

Als  Softwaretechnik bezeichnet man die Erstellung von Software von der ersten Idee über die fertige Software bis hin zu ihrer Auslieferung, und die Erweiterung und Wartung ggf. schon existierender Software.

Das meint ich eigentlich..

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@dergeilsteaufgf
Wirtschaftsinformatik durch einen geringeren Vertiefungsumfang im Spezialisierungsbereich der Informatik

Das meinte ich mit werder Fisch noch Fleisch, weniger Spezialisierung aber doch nicht richtig BWL.

Das gilt dann wohl auch für deinen Studiengang, denn immerhin ist es genau das gleiche Prinzip. Wenn dir jetzt jemand sagen würde, dass ein Absolvent angewandter Informatik nicht weiß, was eine Variable ist, dann würdest du ihn ja wohl auch nicht für ganz voll nehmen.

PI ist das Rinderfilet, wenn man auf Programmierung steht.

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@dergeilsteaufgf

Oh man jetzt steh ich da als wüsste ich nicht mal was ich studiere. Ich glaub ich muss jetzt ne Runde mit meinem 40.000€ Firmenwagen(224 PS) über die Autobahn heizen, damit ich mich wieder wie ein fähiger Programmierer fühle.

Noch eine Anmerkung zu dem Modulhandbuch. Da kann man schon ganz schön an Prog vorbei wählen, vorallem beim Master, was erklärt warum viele das Programmieren nicht so tief ge- und wieder verlernt haben.

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Welches Anwendungsfach hast du gewählt?

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Angewante Informatik

Also das ist zwar Ansichtssache aber ich würde von einem dualen Studium abraten. Erstens sind diese Hochschulen meistens nicht so renommiert, wie die Unis oder FH's und zweitens ist dein Studium abhängig von einem Betrieb. Wenn der Betrieb kacke ist, ist es schwierig einen anderen zu finden, der ein Partnerschaft mit dieser Hochschule hat und dich im laufenden Studium einsteigen lässt.

Es gibt zwar kooperative Studienmöglichkeiuten an den Unis und FH's aber trotzdem studier lieber normal und such dir ne Werksstudentenstelle. Und ich weiß nicht ob du dir die Kommentardiskussion unten durchgelesen hast aber ich empfehle dir bei deiner Beschreibung die praktische Informatik

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Inf. Studium + IT-Ausbildung / persönliches Interesse

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