Studium ein Jahr verschieben aufgrund der falschen Zusagen oder ist 21 zu alt?

3 Antworten

Mit 21 bist du definitiv nicht zu alt zum Studium. Als es noch die Wehrpflicht gab und man dann evtl. noch 13 Jahre zur Schule ging, war es sowieso eher die Regel als die Ausnahme, "erst" mit 20/21 anzufangen zu studieren.

Ich sehe da kein Problem, denn wenn du mit Ende 20 in den Beruf einsteigst, hast du immer noch fast 40 Arbeitsjahre vor dir.

Grundsätzlich finde ich deine Einstellung richtig, denn ein Studium nur um des Studiums Willen aufzunehmen geht meistens schief. Statt nach ein paar Semestern das Fach zu wechseln, sollte man sich die Sache gleich richtig überlegen.

Wenn du also einen Bufdi oder ein FSJ machen willst, dann erkundige dich am besten vorher bei den für dich interessanten Unis, welche Dienste nachher vielleicht als ein Vorpraktikum anerkannt werden. Das muss man nämlich bei vielen pädagogischen Studiengängen vor dem Studium nachweisen.

Ich persönlich sehe bei deinem Plan also erstmal keine großen Hürden. Du hast Zeit, dir genau über deinen Studien- und Berufswunsch klar zu werden, machst was Sinnvolles, das du dir nachher sogar vielleicht fürs Studium anrechnen lassen kannst, und bekommst sogar ein bisschen Geld. Für mich klingt das nachvollziehbar.

Viel Erfolg!

Danke vielmals:) kannst du dir eventuell noch meine Kommentare ansehen? Da ist etwas Erläuterung drin was nicht in die Frage gepasst hat:/ 

Zusätzlich meinen sie dann halt, wenn ich so spät anfange, mach ich mir die Rente kaputt. Das Problem ist halt meine Familie ist grundsätzlich relativ alt deswegen denken alle aus der Sicht:D

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@Kappa420

Weil ich mir schon dachte, dass solche Rentenbedenken noch kommen, hatte ich gleich die fast 40 Berufsjahre noch als Argument mit dazu geschrieben ;) Ob da nun noch ein oder zwei Jahren mehr oder weniger sind, macht den Kohl am Ende auch nicht mehr fett.

Und als Akademiker verdienst du nun mal auch nicht schlecht und kannst damit den Verdienstausfall durch das Studium langfristig wieder ausgleichen.

Alles andere, ja das sind leider Kämpfe, die viele Kinder aus Haushalten ausfechten müssen, wo die Eltern selbst kein Studium absolviert haben. Das hat mit dem Alter gar nicht unbedingt etwas zu tun, eher mit den eigenen Lebenserfahrungen und dem fehlenden Einblick in andere Berufslebensläufe.

Ich denke, du kannst jetzt eigentlich nicht viel mehr tun, als deinen Weg gehen, auch wenn das den ein oder anderen Konflikt mit sich bringt.

Vielleicht bekommst du ja noch ein bisschen argumentative Unterstützung, wenn du dich mal mit der Agentur für Arbeit und ein, zwei Studienberatungen von Unis zusammensetzt und dein Vorhaben durchgehst. Dann bis du rundum informiert und kannst dann auch mit diesen "höheren" Stellen argumentieren. Die werden nämlich höchstwahrscheinlich auch nichts gegen deinen Plan haben.

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@Ansegisel

Ach Leute, ich glaube, das mit der Rente wird sowieso schwierig. In ein paar Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge Rentner - und zugleich zahlen die geburtenschwachen Jahrgänge ein. Ob es in 40 Jahren überhaupt noch eine Rente wie heute gibt, halte ich für fraglich.

Und schon heute kommt man ja fast nicht drumrum, privat vorzusorgen, sofern man es sich leisten kann. Ich weiß ja nicht wie Euer Rentenbescheid aussieht, den man jedes Jahr zugeschickt bekommt, meiner ist trotz ständiger Vollzeitarbeit nicht prickelnd.

Da müsste sich Kappa420 halt nach dem Studium mal beraten lassen. Davon würde ich den Eintritt ins Studium etc. nicht abhängig machen!

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Sorry, aber was genau ist denn Deine Frage? Ich schließe mich Wettrusse an: In welcher Hinsicht soll denn ein Studienbeginn mit 21 riskant sein? 

Wenn Du noch ein Jahr zur Orientierung brauchst, dann nimm es Dir doch, ist doch nichts dabei. 

Du kannst Dich ja mal bei den Studiengängen, die Dich interessieren, informieren, ob Praktika gefordert sind und aus welchen Bereichen sie ggf. angerechnet werden können. 

Vielleicht kannst Du dann das Praktikum schon vorher machen oder es in Form eines Jobs machen und später anrechnen lassen. 

Dann weißt Du auch, ob Dir der Bereich zusagt. Wenn nicht, ist nix passiert, wenn ja, hast Du später Zeit gespart.

Naja es ist halt etwas verstrickt leider, der Hauptgrund warum ich diese Frage stelle sind eigentlich meine Eltern. Sie sind halt schon älter, steuern so auf die 60 zu und kommen halt aus einer Zeit, inder man nach der Schule sofort Ausbildung und Job in der Tasche hatte und wenn man ein paar Jahre wartet auf der Strecke bleibt. Meine Stiefmutter hatte vor mir schon 2 Söhne, einer hatte Abi, ging dann gleich zum Bund (war ja noch Pflicht damals), machte Offizierslaufbahn und kam damit anschließend in ein Studium rein. Der andere hatte Hauptschule, scherte sich jahrelang  einen Dreck um Ausbildung, zog glaube ich mit 25 aus und wurde mit Ende 20 eben Hilfsarbeiter ohne Festanstellung. Also kurzum zwei krasse Gegensätze. Sie denkt, mit meinem Verhalten wäre ich ein Fall vom zweiten Sohn, da ich halt bisher nicht wirklich wusste, was ich konkret will und eben auch alles vor mir herschiebe, aber dann eben stupide vorschreibt, ich soll "schaffen" gehen, auch wenn mir das nichts bringt auf Dauer und es keinen Pluspunkt im Lebenslauf ist, eher noch das Gegenteil, weil ich ja dann nichts sinnvolles gemacht habe während der Zeit. Sie denkt, sowas wie FSJ ist Dreck und bringt mir nichts für die Zukunft. Und wenn sie mir vorschreibt, ich soll schaffen gehen, habe ich ja kaum eine Wahl solange ich untere deren Dach lebe. Jedoch ist sie auch die Einzige von beiden, die von dem Thema Studium überhaupt eine Ahnung hat, mein Vater (bin Einzelkind seinerseits) hatte halt damit noch nie Erfahrung gesammelt und ist in der Hinsicht halt ungeduldig, weil er ständig Druck ausübt, ich solle nach was schauen oder ich solle dort wo ich jetzt theoretisch studieren würde eine Wohnung suchen, ich kann ja deren Reaktion nachvollziehen, sie haben halt Angst, dass aus mir nichts mehr wird, aber ich will halt auch nicht was versuchen zu werden, was ich nicht bin wenn du verstehst was ich meine^^. Sie wissen zwar, dass ich von dem Studiengang nicht wirklich begeistert bin, aber so damit konfrontiert habe ich sie noch nicht, ich habe auch Angst vor deren Reaktion. Bei meinem besten Schulfreund ist es jetzt halt auch so, dass er mittlerweile zweimal ein Studium angefangen hat und beides mal wieder abgebrochen hat und dann alternativ deswegen keinen Ausbildungsplatz gefunden hat und jetzt voraussichtlich wieder irgendwo studieren geht, weil bei ihm halt mittlerweile auch die Eltern druck machen (okay bei mir ist die Situation etwas anders, aber wenn ich halt mit sowas daherkomme verweisen sie dann auf ihn als Beispiel)

ich wollte das oben in der Art noch hinzufügen, aber die Zeichen haben leider nicht ausgereicht:(

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@Kappa420

Familiensituationen sind manchmal sehr verstrickt, das kann ich gut verstehen - auch wenn eigentlich niemand von außen so eine Situation genau nachvollziehen kann.

Schwimm Dich frei! Mach Dich unabhängig vom Urteil Deiner Eltern. Wenn Du so wärst wie Dein Halbbruder, würdest Du Dir doch nicht so viel Gedanken um Deine Zukunft machen. Lass Deine Halbbrüder wie sie sind und finde Deinen eigenen Weg.

Eltern haben halt auch ihre eigene Biographie und können aus ihrer Haut nicht raus, die meinen es letztlich gut, auch wenn ihrt nicht immer der beste ist.

Andere, bei denen etwas nicht geklappt hat, gibt es immer - und genauso werden Dir Beispiele einfallen, bei denen etwas gut geklappt hat. 

Du hast völlig Recht, nicht irgendwas zu studieren, weil das jemand anderer gut findet. Schließlich musst Du damit leben - und zwar nicht nur im Studium, sondern bis zur Rente! Und wenn es kein Studium, sondern eine Ausbildung sein soll - auch gut! Das Studium ist nicht unbedingt der Schlüssel zur Seligkeit, und schon gar nicht zum guten Einkommen.

Es liegt an Dir, was Du aus Dir machst. Lass Dich nicht von anderen behindern. Du kannst Dein Studium durch Jobs und BaföG etc. selber finanzieren, wenn es sein muss. Ich kenne viele Studis, die das machen (müssen). Es geht!

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Was soll an einem Studienbeginn mit 21 riskant sein!?

Ob du nun 25 oder 30 bist, wenn du aus der Uni kommst, ist doch latte.

bitte ganze Frage lesen, wäre dir sehr dankbar wenn du auch auf den unteren Teil eingehst. Das Problem ist halt, ich bin Jahrgang 96 (wenn auch Dezember) und meine Eltern argumentieren das halt so, dass ich ständig Zeit verliere, wenn ich alles nur aufschiebe. Ich mein sie haben ja recht, aber ich muss ja nicht auf Gedeih und Verderb wo rein, was halt gar nichts für mich ist und was mehr oder minder ein Himmelfahrtskommando ist..

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@Kappa420

Hey Kappa420

Wettrusse hat recht! 

Was deine Eltern meinen ist für die Unis irrelevant. 

Klärt das Problem in der Familie-dort gehört es hin. 

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@LouPing

danke, wäre nett wenn du das Kommentar oben noch liest:) das erklärt das Problem mit meinen Eltern etwas genauer, ich konnte es halt oben nicht reinschreiben weil mir die Zeichen ausgingen und ich alles drin haben wollte.

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