Studium bein der Bundeswehr

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5 Antworten

Das Studium an den Bundeswehrhochschulen in Hamburg oder in München ist strenger und disziplinierter als an anderen Hochschulen/Universitäten. das Studium ist in Trimester gegliedert, statt in Semestern wie anderorts. Die Bundeswehr entwirft keine Waffen und Systeme, dies ist der privaten Wirtschaft vorbehalten, die Bundeswehr kauft diese Erzeugnisse. Selbstverständlich ist der Grundwehrdienst vor Studiumbeginn zu absolvieren. Nach dem Studium hat man sich für ein bestimmte Zeit zu verpflichten. Nach Studium und Dienstverpflichtung ist ein Absolvent in der Wirtschaft sehr gesucht und hat weniger Probleme bei der Bewerbung..

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Natürlich muss er erstmal die normale Grundausbildung machen wie jeder der zur Bundeswehr geht, diese ist heutzutage aber eigentlich schon lächerlich. Danach kommen ein paar weitere Lehrgänge bevor er zur Uni geht. Aber nur weil er Ingenieur werden möchte heist das noch nicht, dass er dafür zugelassen wird und auch nciht das er Fahrzeuge baut/ entwirft die zum Einsatz kommen. Aber stell dich mal drauf ein das er, wenn er angenommen wird, circa 12 Jahre minimum dabei sein wird, evtl mit Auslandseinsatz. Zu deinen Bedenken wegen dem Standort und Arbeitszeit, kann ich dich nur teilweise ermutigen, da er zwar Wunschstandorte angeben kann, diese aber nciht zwingend berücksichtigt werden und man hat geregelte Arbeitszeiten!.

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Hallo,

deine Bedenken beschränken sich glaube ich zu sehr auf das allgemeine Militär und spezialisieren sich nicht auf die Bundeswehr. Denn da gibt es im Vergleich zu andereren Nationen ziemliche Unterschiede. Die Bundeswehr ist nämlich ziemlich defensiv eingestellt. Das liegt vor allem noch an dem Kalten Krieg, da man die Bedrohung aus dem Osten fürchtete. Die meisten Fahrzeuge sollen eher Informationen sammeln und die Soldaten schützen. Geschossen wird erst, wenn man selbst in Gefahr ist oder angegriffen wird. Die Bundeswehr wird im Gegensatz zu anderen Streitkräften mit Bedacht eingesetzt und agiert im Grundprinzip wie gesagt eher defensiv.

Dein Freund wird sich wahrscheinlich für 13 Jahre verpflichten. Davon sind das 7 Jahre Ausbildung und Studium. Neben der Grundausbildung (ersten 3 Monate) erwarten ihn noch eine spezielle Ausbildung, Lehrgänge, Truppenübungen und dan natürlich das Studium mit knapp 4 Jahren. Danach leistet er 6 Jahre seinen Dienst als Offizier der Bundeswehr und damit primär als Soldat. In den Ausbildungen wird ihm alles beigebracht, was er wissen muss. Von der Ersten Hilfe bei verletzten Kameraden bis hin zu Aufbauen eines einfachen Bundeswehr-Zelts.

Als Student müsste dein Mann nach München an die Universität und da bleibt er auch die 4 Jahre. Danach muss er aber relativ flexibel sein. Sowohl in Bezug auf den Einsätzen, als auch auf den Wohnsitz. Er muss wie gesagt nach dem Studium etwa 6 Jahre normalen Dienst leisten mit Auslandseinsätzen. Es kommt dann auf die Bundeswehr und deinem Freund an, ob er nochmal verlängert und dann in dem nächsten Dienstverhältnis die Zeit im normalen Dienst ableistet oder nicht. Eine weitere Option wäre der Berufssoldat da würde er dann quasi bis zur Rente bei der Bundeswehr sein. Das entscheidet aber die Bundeswehr je nach Bedarf und Einschätzung des Bewerbers.

Das Studium ist gleichwertig wie das im zivilen Sektor und wird, sollte er nicht verlängern, eine gute Basis für den Wiedereinstieg ins Zivilleben bilden.

MfG Rusty

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studium bei der Bundeswehr:

Also ganz einfach: dein Freund verpflichtet sich für 13 JAHRE in der offizierslaufbahn. er wird erst die ganz normale grundausbildung machen und dann eine einer der Bundeswehrunis: München, Berlin oder Hamburg gehen. Hinzu kommt noch ein 6 monatiger Auslandsaufenthalt!

Dann kommt dazu, dass das studium nicht wie an jeder normalen uni aus semestern, sondern aus trimestern besteht = härter und straffer!

Ach ja, sollte er sich überlegen, dass irgendwann mal abzubrechen wird es richtig teuer. dann verlang die bundeswehr nämlich ihr geld zurück.

Vorteil beim studium: die unis sind hochmodern ausgestattet und du bekommst eine hammer ausbildung. dazu kommt das geld....

nachteil: 13 jahre an die binden...und der auslandseinsatz....

dein freund sollte sich wirklich überlegen, ob er sich 13 jahre an die bundeswehr binden will...weil wo er irgendwann mal landet, steht in den sternen!

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Ich kann dir nicht alle deine Fragen beantworten, aber ein paar davon.

Er wird zunächst eine normale Grundausbildung bekommen, später dann sogar zum Offizier ausgebildet werden.

Bei der Bundeswehr gibt es keine Semester, sondern Trimester. Dadurch ist er entsprechend schneller mit dem Studium fertig.

Einen Unterschied zwischen dem Studieninhalt an einer Universität und einer Universität der Bundeswehr gibt es nicht. Allerdings sind die Universitäten der Bundeswehr sehr gut ausgestattet. Nach seiner Zeit bei der Bundeswehr wird er keine Problem haben, eine zivile Anstellung zu finden.

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