Studium bei der Polizei in NRW?

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4 Antworten

Der Staat muss für seine Beamten sorgen. Das gilt auch für die Anwärter („Beamte auf Widerruf“). Die Bezahlung während des Studiums sollte aber keinen entscheidenen Faktor in der Berufswahl spielen. 

das ist bei den meisten (dualen) Studiengängen so, wenn man für den Staat arbeitet (Polizei, Finanzamt,..).  Ich denke, dass es so festgelegt wurde, damit es mehr Bewerber gibt.

Tronje2 04.07.2016, 18:59

Das kommt aus der Fürsorgepflicht des Staates gegenüber seinen Beamten. Du bist dann nämlich schon Beamter.

Wenn du nicht bei der Polizei bleibst, wird man das Geld zurück  haben wollen. MfG

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ich313313 04.07.2016, 19:02
@Tronje2

"Du bist dann nämlich schon Beamter. "

Man ist Beamtenanwärter / Beamter auf Widerruf.

"Wenn du nicht bei der Polizei bleibst, wird man das Geld zurück  haben wollen."

Nein, es ein normales Studium. Nach diesem kann man sich auch bei Unternehmen etc. bewerben. Zurückzahlen muss man nix.

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turnmami 04.07.2016, 19:36
@ich313313

bei vielen öffentlichen Behörden muss man eine monatl. "Strafzahlung" leisten, wenn man nicht eine bestimmte Zeitlang beschäftigt bleibt. Somit will man auch hier vermutlich einen Teil der Ausbildungsvergütung wiederhaben

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ich313313 04.07.2016, 19:49
@turnmami

Das ist aber auch bei einigen Behörden anders.

Am besten wäre es, denn der Fragesteller direkt bei der Polizei in NRW nachfragen würde.

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Sirius66 04.07.2016, 19:53
@ich313313

OH DOCH !!!

Das Land/der Bund gibt ja auch eine Menge aus, um die Ausbildung zu finanzieren. Scheidet man aus eigenem Willen aus, können und werden Anwärterbezüge zurückgefordert.

Ein dementsprechendes Schriftstück zur Kenntnis und Unterzeichnung ist Bestandteil der Einstellungsunterlagen in allen BL.

Gruß S.

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SmartTim98 05.07.2016, 17:04
@ich313313

„Beamtenanwärter“ sind Beamte, das stimmt schon. Es werden die gezahlten Bezüge, abzüglich des Mindestbedarfs zurückgefordert, wenn man innerhalb von fünf Jahren die Polizei verlässt. Wenn dies im ersten Jahr geschieht, müssten 100 % von der beschriebenen Summe zurückgezahlt werden, im zweiten Jahr 80 %, im dritten Jahr 60 %, im vierten Jahr 40 % und im fünftten Jahr 20 %. 

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ich313313 05.07.2016, 17:27
@SmartTim98

Das wusste ich nicht, tut mir leid.

Es ist manchmal so, dass die Strafzahlungen von den zukünftigen Arbeitgeber bezahlt werden, wenn man wechseln sollte. Da hab ich wohl was verwechselt.

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Das ist die sogenannte "Fürsorgepflicht". Der Staat ist ja für dich als Beamter zuständig und sorgt dafür, dass es dir gut geht!

Du bist Beamter. Auf Widerruf, aber du bist es. Man bekommt das auch in der Justiz, beim Zoll, Bundeswehr ... Augen auf beim Arbeitgeber! ;)

Was du machst? Dienen. 2 x 3 Monate immerhin auch mit allen Schichten, Feiertagen, DUZen ...

Gruß S.


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