Studium an Uni parallel zur Ausbildung?

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8 Antworten

Hallo rgamer1994,

Vollzeitjob und Vollzeitstudium unter einen Hut zu bekommen, das halte ich für schlichtweg unmöglich.

Es gibt Teilzeit-Studienmodelle, die sich vor allem an (Vollzeit-)Berufstätige wenden. D.h., man geht in erster Linie seinem Beruf nach und absolviert "nebenbei" ein in den Wochenstunden reduziertes, dafür mit mehr Semestern angelegtes Teilzeitstudium. Je nach Hochschule finden die Vorlesungen dann abends und am Wochenende oder aber in Blöcken statt, so dass dies in der Regel mit der Arbeit vereinbar ist oder zumindest bei der Arbeit eingeplant werden kann. Und in den Vorlesungen gibt es keine Anwesenheitspflicht, da ja doch mal hier und da ein kurzfristiger oder länger dauernder geschäftlicher Termin dazwischen grätscht.
Allerdings kann ich dir versichern, dass auch das kein Zuckerschlecken ist. Man verzichtet für einige Jahre auf beinahe seine gesamte Freizeit und schläft vor allem in den Klausurenphasen sehr wenig.
Das darf man nicht unterschätzen. Wie gesagt ist ein berufsbegleitendes Teilzeit-Studium schwer (deshalb halte ich ein "berufsbegleitendes" Vollzeitstudium für unmöglich), aber machbar. Wer kann, versucht seine Arbeitszeit im Beruf etwas zu kürzen und geht auf 30 oder 35 anstatt 40 Stunden. 

Ob es auch parallel zur Ausbildung machbar ist, dass hängt letztendlich natürlich auch von Dir selbst ab. Wenn du ohne große Probleme durch die Ausbildung kommst, dann sehe ich da eine gute Chance. Wenn Du aber dort schon sehr viel Energie in das Erlernen Deines Berufs stecken musst, dann kann es schon schwierig werden, zweigleisig zu fahren und in Ausbildung und Uni gleichermaßen viel Zeit und Arbeit zu investieren.

Der Nachteil des berufsbegleitenden Studiums: Es wird in der Regel von privaten Hochschulen angeboten, die dann entsprechend hohe Studiengebühren dafür verlangen. Wenn Dein Vorhaben in Deiner Firma aber auf offene Ohren stößt, dann könnte diese unter Umständen die Kosten übernehmen (ist steuerlich sehr gut absetzbar für das Unternehmen) und Dich damit zumindest finanziell entlasten.

Krankenkasse? Zumindest bei einem berufsbegleitenden Studium kein Problem... einfach dort anrufen und über das (zusätzliche) Studium informieren und die Kassenbestätigung bei der Hochschule einreichen.

Und wenn Du das Studium nicht schaffst?
Nun... wenn Du es selbst bezahlst, dann hast Du das bis dahin investierte Geld in den Sand gesetzt. Wenn Deine Firma die Kosten für Dich übernimmt dann ist das eine Frage dessen, was ihr vorab vereinbart habt bzw. ob die Kostenübernahme Seitens der Firma an Bedingungen geknüpft war.


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1.)

das hängt von der Uni ab. diese sind nicht so geregelt wie schulen. jede Uni hat da Spielraum. Ich würde aber behaupten das die meisten damit kein Problem haben. Wenn ich mich richtig an meine Immatrikulation erinnere.

2.)

Das kommt wie gesagt auf Uni und Studium an. Es gibt mal mehr mal weniger einzelne Module mit Anwesendheitspflicht. Würde aber behaupten das zumindest in jedem Studiengang an jeder Uni mind. 1 bis 2Module eine Anwesendheitspflicht haben. Da wirst du aber  das Modulhandbuch durchgehen müssen.

3.)

Ich denke da du bereits "normal" versichert bist sollte sich da nichts ändern. musst du aber mal dort anfragen.

4.)

dann meldest du dich ab und fertig. Solang du brav deine Gebühren zahlst, ist es der Uni egal ob du es packst oder nicht.

Ich kann dir aber versichern das du es nicht packst. Denn Studieren ist VOLLZEIT. deine Freunde mögen zuhause chillen, das holen dir aber dann nach wenn sie in der Prüfungsphase die Nächte durchmachen um zu lernen.

Selbst wenn du nicht alle Module nach Plan besuchst wirst du sehr viel für die Prüfungen lernen müssen. Und da du ja nicht frei kriegst wirst du in deiner begrentzen Freizeit alles nachholen müssen. Plus das du dir das auch noch selbst beibringst.

Duale Studiengänge nehmen ja darauf rücksicht. Wenn du kein Abkommen mit deinem Chef hast, wirst du höchstwahrscheinlich scheitern. Denn ich glaube 5 bis 6 Jahre Null Freizeit, darauf hast du kein Bock oder?

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Es macht wenig Sinn, zu einer Ausbildung zusätzlich ein Studium anzufangen. Warum hast du dich nicht sofort für ein duales Studium entschieden?
Es stimmt zwar, dass di meisten Vorlesungen nicht anwesenheitspflichtig sind, anders sieht es jedoch bei Seminaren aus, die oft vorlesungsbegleitend belegt werden müssen. Vorlesungennund Seminare sind nicht immer nur nach Feierabend, sondern finden auch morgens, vor- und nachmittags statt. Wie möchtest du das mit der Ausbildung zeitlich koordinieren?

Mein Tipp für dich ist: Beende erst einmal deine Ausbildung, danach kannst du weiter sehen, ob du noch studieren willst oder nicht. Falls es mit dem Studium nicht klappt, hast du dann immerhin eine abgeschlossene Berufsausbildung.

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Die beste Möglichkeit für dich wäre ganz einfach ein Duales Studium. Erkundige dich mal, inwiefern das in deiner Nähe angeboten wird.

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Kommentar von rgamer1994
11.07.2017, 12:11

Ich bin aber bereits mitten in der Ausbildung, dann müsste ich mich neu bewerben und ein neues duales Studium beginnen, was mir zu viel Zeit kosten würde.

0

Das geht nicht, da ein Studium in der Regel zwischen 8 und 18 Uhr stattfindet. Bei vielen Studien sind auch wochenlange ganztägige Praktika vorgeschrieben und dass man nicht regelmäßig hingehen muss, ist auch ein Märchen und Prüfungen und Klausuren finden auch tagsüber statt.

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Du gehst Vollzeit in deine Ausbildung.

Zeitgleich finden die Vorlesungen statt.

Wie willst du also studieren? Wenn dir ein Fernstudium zu teuer ist ( und hier geht man von 8-9 Std Zeitaufwand täglich aus), dann lass es lieber sein!

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erkundige dich bei der uni... ich haalte dein pojekt für kaum durchführbar. aber wer weiss... ich wünsch dir viel glück

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Wie stellst du dir das vor? Woher willst du 40 Stunden pro Woche für deine Ausbildung plus 40, 50 Stunden pro Woche für ein Studium nehmen?

Entweder machst du deine Ausbildung zu Ende und studierst dann oder du brichst die Ausbildung ab und beginnst ein duales Studium, was du eigentlich als Erstes bereits hättest machen sollen.

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