Studium- bzw. Berufswahl // Bereich WiMa Sportmanagement?

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2 Antworten

Nichts gegen Wirtschaftsmathematiker, aber mir erscheint der Ansatz, den Berufswunsch allein aus der vollständigen Kombination der stärksten Schulfächer ableiten zu wollen, zweifelhaft.

Zum einen, weil man einige Disziplinen in der Schule noch gar nicht kennengelernt hat (z.B. Jura, Medizin, Ingenieurwissenschaften). Zum anderen, weil die Fächer, so wie sie in der Schule gelehrt werden, in ihrer inhaltlichen Schwerpunktsetzung nicht dem typischen Berufsbild dazu entsprechen.

Was möchtest Du gerne beruflich ein Arbeitsleben lang machen? Wie sieht der Arbeitsmarkt dazu aus, wie stark wird die Qualifikation auch in Zukunft benötigt? Das ist mindestens ebenso wichtig wie "Worin bin ich alles gut?".

Vielleicht würde aus Dir ja ein exzellenter Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater - aber dann solltest Du vom Zielpunkt in der Zukunft ausgehen und schauen, welche Wege dorthin führen, statt nur in die Vergangenheit, um daraus Wege in eine unbekannte Zukunft abzuleiten.

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Kommentar von fcbfan1997
22.12.2015, 13:56

Die Wahl hat nichs mit den Noten zu tun, da ich in den meisten anderen Fächern mindestens genauso gut bin. Vielmehr fühle ich mich mit der LK-Wahl durch Spaß, Erfolg und Interesse bestätigt.

Wie du vielleicht aus meiner Frage entnommen hast, war ich bereits beim Arbeitsamt, um mich beraten zu lassen. 

Ich kann mir sehr gut vorstellen, einen solchen Beruf, bei dem ich zudem mit anderen Menschen arbeite, mein Leben lang auszuüben.

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ALso mir würde da als erstes die VWL als Studienfach einfallen. Ist natürlich sehr wirtschaftslastig mit einem Teil Mathe und (vielleicht) Politik. Je nachdem wo du studierst, kann man ja dann Mathe bzw. PoWi irgendwie als Wahlpflichtfach dazunehmen.

Allerdings glaube ich kaum, dass du alle drei Sachen später in irgendeiner Art wirklich verknüpfen wirst können. Egal ob Mathe oder WiMa. Etwas mathelastiges solltest du nur studieren, wenn du viel Interesse und Leidenschaft mitbringst, weil du sonst nicht unbedingt glücklich damit wirst. Vor allem solltest du dir im Vorfeld Mathevorlesungen atun, damit du nicht in die Falle tappst zu glauben, Mathematik an einer Universität hätte auch nur im entferntesten mit dem zu tun, was du an einer Schule in Mathe lernst.

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