Studiproblem ;)

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4 Antworten

Vorteile der Ex:

  • Er bekommt die Semester nicht auf die Förderungszeit des Bafögs angerechnet. Wobei das kein allzu großes Problem wäre, weil man auch nach dem 3ten Semester noch wechseln kann.
  • Wenn er weiter studieren UND Bafög beziehen will, muss er auch Kurse besuchen und Klausuren mitschreiben. Die muss er nicht bestehen, aber er muss später nachweisen können, dass er ordentlich studiert hat für den Fall, dass das Bafög-Amt diese Nachweise verlangt. Denn wenn man mal ehrlich ist bezieht er das Bafög die nächsten beiden Semester unrechtmäßig. Sollte das rauskommen, muss er den gesamten Betrag zurückzahlen.
  • Er spart sich den Semester- und ggf. Studienbeitrag

Nachteile der Ex:

  • Er muss sich das nächste Jahr selbst finanzieren. So schlimm wäre das nicht, weil er statt nem Nebenjob auch ein FSJ oder work&travel machen könnte. Von daher könnte er sich vor dem Studium nochmal austoben. Während eines FSJ würde er übrigens weiterhin KiGe bekommen, bzw. seine Eltern.
  • Er könnte evt. jetzt schon Kurse oder Praktika machen, die ihm später angerechnet werden können. Das ginge nach der Ex nicht mehr.

Haben Umschreiber einen Vorteil gegenüber anderen Personen, die sich schon einmal immatrikuliert haben und anschließend exmatrikulierten und neu bewerben?

Nein. Da er sich nicht für ein höheres Semester bewirbt, gelten für ihn die ganz normalen Bewerbungsfristen und Zugangsbedingungen.

BillDung 26.10.2012, 12:29

Ergänzung: Das Kindergeld wird weiter bezahlt, wenn zwischen Ex- und Immatrikulation ein Praktikum abgeleistet wird.

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Ich würde lieber eingeschrieben bleiben, aber schon mal Vorlesungen des neuen Fachs besuchen. So spart er später viel Zeit.

BillDung 26.10.2012, 12:26

Gute Idee, wenn´s dieselbe Uni ist.

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mcguppy 27.10.2012, 11:52
@BillDung

Ist es nicht, da er direkt sonst gewechselt hätte und das ging laut Fach- und allgemeiner Studienberatung nicht.

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Wenn er jetzt schon weiß, dass er das Studium definitiv nicht fortführen möchte, kann er sich doch einen Job suchen, ein bezahltes Praktikum oder beides. Nur wegen 184€/ Monat minus Studiengebühren macht es doch keinen großen Sinn, noch bis zum Sommer weiter zu studieren, obwohl er sowieso abbrechen will.

Das muss er selbst wissen. Wenn es ihm partout nicht gefällt, ist es doch sinnlos die Beiträge zu zahlen und im Zweifel sowieso nicht /regelmäßig) hinzugehen. Kann er halt einen Job machen bis zum nächsten WS, da verdient er dann sowieso mehr und kann bissel sparen (scheiß auf Kindergeld?). Mit Bafäg gibts keine Probleme. Wenn man bis zum 3.Semester einen Fachrichtungswechsel macht, ist das ausreichend als Begründung seinen Anspruch nicht zu verlieren.

mcguppy 26.10.2012, 11:36

Danke :) Wie sieht es aus mit bewerbungstechnischen Nachteilen, weil er kein Erstimmatrikulierter er ist ?

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jaro54321 26.10.2012, 11:43
@mcguppy

Da gibts keine Nachteile. Wenn er sich exmatrikuliert hat er sogar ein Wartesemester gesammelt, das kommt ihm zu seiner guten Durchschnittsnote sogar zu Gute.

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Kristall08 26.10.2012, 12:16
@jaro54321

das kommt ihm zu seiner guten Durchschnittsnote sogar zu Gute.

? Wie meinst du das?

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jaro54321 26.10.2012, 14:19
@Kristall08

Weil man immer über zwei DInge an einen Platz kommt. Entweder man hat diesen guten Durchschnitt. Oder man hat Wartesemester gesammelt. Gibt Idioten, die haben 12 Wartesemester, damit sich endlich ihr Traumfach Medizin studieren können oder Ähnliches. Das eine Wartesemester ist ein Plus.

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