Studieren/Traumberuf - Lebensfreude oder lieber Vernunft?

4 Antworten

Was nützt es Dir, einen "vernünftigen" Beruf zu studieren, wenn Du im Studium oder später im Beruf scheiterst? Und das wäre sehr wahrscheinlich, denn gerade in den sehr aussichtsreichen und sehr gut bezahlten Jobs wird hohe Leistungsbereitschaft und Engagement gefordert. Das kann man nicht nur per Willensentscheidung bringen, da muss man auch emotional dahinterstehen. Die Bezahlung als Sozialpädagoge ist zwar nicht üppig, aber auch nicht so schlecht. Vor allem wenn Du nach dem Bachelorabschluss noch einen anerkannten Master erwirbst, dann kannst Du im öffentlichen Dienst bzw. kirchlichen Dienst im höheren Dienst eingestuft werden. Und da ist die Bezahlung schon recht ordentlich. Du hast auch in gewissem Sinne das "Glück" ,männlich zu sein. In diesem Berufsfeld sind überwiegend Frauen vertreten aber für manche Tätigkeiten werden bewusst mehr Männer gesucht. Wichtig ist, im Hauptstudium sich nicht auf "Massenschwerpunkte" wie Erziehung oder Erwachsenenbildung zu konzentrieren sondern sich antizyklisch auf "harte" sozialarbeiterische Felder zu begeben. Da werden immer Leute gesucht.

Ich würde dir das nicht empfehlen. Auch wenn andere sagen, studier das was dich erfüllt, so wirst du nicht glücklich, wenn du am Existenzminimum leben wirst. Den ganz ohne Geld ist man nicht glücklich, dass kann keiner leugnen, außer du bist ein echter Idealist, aber in der heutigen Gesellschaft ist es sehr schwer, so zu leben.

Ich habe auch eine starke soziale Ader. Ich habe auch mal sehr lange überlegt, ob ich das studieren soll, aber leider war die Suche nach positiven Erfahrungen in dem Bereich immer hoffnungslos. Ich habe mir überlegt, welche Bereiche es gibt, wo man soziales und gutes Gehalt kombinieren kann und bin so aufs Ingenieurwesen gestoßen. Das ist was praktisches, es hilft Menschen, zwar indirekt, aber man kann zB. auch in Entwicklungsländer arbeiten (Umwelt-oder Verfahrensingenieure zB. etc), du tust etwas für die Gesellschaft.. klar ist das Studium sehr hart, aber es wird sich auszahlen. Das "Zwischenmenschliche" bzw. das Soziale, wie du es verstehst..kannst du immer noch privat, zB. bei einer eigenen Familie "anwenden". Du hast bestimmt noch mehr Interessen, kein Mensch ist monoton. Ich könnte dir vielleicht noch Psychologie vorschlagen, das kannst du zB. in Holland studieren, dort ist es zulassungsfrei, jedenfalls habe ich schon oft gehört, dass viele Deutsche dort Psycho. studieren und scheinen rundum glücklich zu sein! Es gibt Sprachkurse in Holländisch für Studienanfänger und es gibt auch zu 50% Englisch-oder Deutschsprachige Studiengänge in Psycho., soweit ich weiß. Studiengebühren sind sehr gering (ca.1.700€ pro Jahr) und man kann dort auch sowas wie BaföG beantragen.

Viel Erfolg bei der Selbstfindung. ;) LG

Ich bin in deinem Alter und mache die Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin, hab ein FSJ im Kinderheim gemacht.

Ich muss ganz ehrlich sagen dass es in Ordnung ist WEIL momentan ganz viele Erzieherinnen gesucht werden und KiTas gebaut werden etc.

Aber der Wunsch nach einem tollen Auto & Wohnung ist definitiv stärker & ich werde mich vermutlich als Quereinsteigerin bewerben

Als Erzieher hat man einen sicheren Platz , zwar unterbezahlt für die enorme Leistung die man erbringt , dennoch sicher .

Doch wie sieht es mit dem Sozialarbeiter aus ?

Ist leider nicht so rosig , mit der Sicherheit wie wie des Erziehers -.-

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@MrFuchs

Genau ich bin auf der sicheren Seite, wenn ich anderweitig etwas besseres bekomme kann ich ja quer einsteigen. Wenn nicht bleibe ich beim Erzieherberuf :)

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Hallo

wenn man in die Soziale Fos geht dann hat man ja sogar das Fach Psychologie und Sozialwesen etc. Wenn man dann das Fachgebundene Abi macht, kann man dann psychologie studieren? oder braucht man da das allgemeine?

lg

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Ausbildung Erzieher oder Studium?

Ich möchte liebend gern Soziale Arbeit studieren, doch mache ich mir Sorgen um einen glatten Berufseinstieg danach. Ich habe gelesen das oft gelernte Erzieher bevorzugt werden, da die Berufserfahrung mitbringen. Ich hab einen Ausbildungsplatz als Erzieherin bereits sicher, wo ich im September anfangen könnte. Dies würde ich aber nur machen, damit ich nach anschließenden Studium einen guten Job bekomme. Lieber wäre mir natürlich gleich studieren, was wiederum so unsicher ist (auf den Berufseinstieg bezogen). Was meint ihr?

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Unterschied zwischen Sozialwesen/Sozialer Arbeit an Fachhochschule und Erzieherausbildung?

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ich habe letztes Jahr mein Fachabitur (12. Klasse) gemacht und beginne nun ein Soziales Jahr an einer Grunschule. Nun stehe ich vor der Entscheidung, ob ich danach auf die Erzieherschule gehe oder lieber Sozialwesen bzw Soziale Arbeit an eine Fachhochschule studieren soll. Ich habe jedoch etwas Angst, dass das Studium sehr schwer und theoretisch ist und ich nicht damit klarkomme, da mir die schon die Oberstufe nicht sehr leicht fiel.

Also meine Fragen an euch:

  1. Kann man die Oberstufe mit einem Studium an einer FH vergleichen, oder ist das Studium mehr Praxisbezogen und der Stoff lässt sich leichter lernen, wenn man sich dafür Interessiert?
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  3. Was würdet ihr mir raten?
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Danke schonmal für eure Antworten!

Liebe Grüße, Lisa :-)

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