Studieren, wenn ich in Rente gehe. Just for fun. Wieso nicht?

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7 Antworten

In einem richtigen wissenschaftlichen Psychologiestudium lernen die Student-inn-en vor allem, wissenschaftliche Forschungen zu betreiben auf pschologischen Klein-klein-gebieten. Ich fürchte, so interessant, wie es von außen aussieht, ist das gar nicht. Außerdem, wenn Du dann mit 72 Dein Studium beendet hast, bist Du wahrscheinlich zu alt zum Forschen. Im übrigen beginnt ein Psychologiestudium damit, erstmal zwei Jahr lang fast nur Statistik zu lernen, und das ist wirklich nicht leicht, wenn man so lange aus der mathematischen Übung ist.

Was Du aber machen kannst und tun solltest, ist psychologische Literatur zu lesen. Sie steht allen offen, und Du musst damit nicht warten, sondern kannst gleich anfangen. Die meiste psychologische Literatur wird von Psychoanalytikern geschrieben, und das lernt man an der Uni sowieso nicht. Eigne Dir die Werke von Sigmund Freud, Alfred Adler und Carl-Gustav jung an, damit hast Du sehr lange zu tun !

Übrigens: Ich bin kein Psychologe, sondern Mathematiker und Philosoph, aber meine Tochter hat gerade Psychologie studiert. 

Vielen Dank für deine Antwort. Habe ich auch schon gehört, dass ein Psychologiestudium gar nicht so interessant sein soll. Ich lese auch sehr gerne( Freud und Erich Fromm haben mich begeistert). Was mich vorallem interessiert, ist die klinische Psychologie. Ich hatte mit 20 eine drogeninduzierte Psychose. Mittlerweile geht es mir wieder gut. Aber das war ein langer Weg. Ich habe mit dieser Erkrankung wirklich sehr seltsame Erfahrungen gemacht, die ich gerne verstehen würde. Nur aus Interesse, das ist nicht existenziell wichtig. Da es in der Klinik auch Psychologen gab, denke ich, die müssten das notwendige Wissen haben. Das hört sich jetzt vllt. ein bisschen albern an...

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Klar, wieso nicht ^^ kannst auch ein Fernstudium machen, meine Mutter studiert seit ca. 3 Jahren mit Anfang 50 Heilpraxis (oder sowas in der Art), das war genau das was sie schon immer interessiert hat, und ihr hat das richtig gut getan :) vor allem mit dem medizinischen Wissen etwas im Alltag anfangen zu können findet sie super. Behalte dein Vorhaben auf jeden Fall im Hinterkopf, bei mir im Studium sitzen auch ein paar ältere Studis :)

Es ist völlig egal,wie alt oder jung du bist.

Es ist nie zu spät, das zu tun,was einen interessiert und was man möchte.

Eine Freundin von mir hat nach ihrer Pensionierung als Lehrerin Geschichte und Kunst studiert.

Du kannst dich heute aber auch schon als Gasthörer in der Uni eintragen-sowie bestimmte Kurse nicht voll besetzt sind,darfst du gegen eine relativ geringe Gebühr daran teilnehmen.

Viel Spaß!

Es ist egal was andere sagen oder denken. Es ist auch egal was ich hier schreibe. Es ist nur wichtig was du willst.

Zudem ist unser Schulsystem total überholt und veraltet. Deshalb gehe studieren um dir Wissen anzueignen und pfeif auf die Bewertungen. Denn es geht ja in erster Linie darum Wissen dir anzueignen.

Also mach es! Du bist motiviert und das ist alles was zählt!

Mach dich mal n bisschen mobil und dann kannste nächstes Jahr schon loslegen. Irgendwo ist immer ein Platz frei.

Die Rente hier in DE reicht gerade mal zum Leben. Wie willst du davon ein Studium finanzieren?

Die Studiengebühren sind doch nicht hoch, oder?

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@Ffranzz

Sorry, aber bist du schwer von Begriff? Mit dem bisschen Rente, das du hier kriegst, lebst du am EXISTENZMINIMUM!! Da ist dann nichtmal mehr ein Urlaub drin!

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@Midnight1999

Hab ich auch schon gehört. Deswegen will ich auch noch ne Ausbildung machen und während der 30 Jahre, die ich arbeite, was für die Rente beiseite legen.

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wenn dein rentnerbewußtsein es dir eingibt, mache das!

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