Studieren viele Leute Psychologie, weil sie selbst psychische Probleme haben?

16 Antworten

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2x Ja. Es fördert auf jedenfall das Verständnis der eigenen Persönlichkeit, ist auch Teil meiner Motivation für das Psy.-Studium. Find ich vollkommen legitim. Allerdings sollten Menschen mit der abgeschlossenen Ausbildung sich fairerweise auch nur dann auf ihre Klienten loslassen, wenn sie selber mit sich im reinen sind, sprich ihre eigenen psychologischen Probleme durch die angeeigneten Fähigkeiten aufgearbeitet oder in den Griff bekommen haben.

Es fördert auf jedenfall das Verständnis der eigenen Persönlichkeit

ich hatte nur 2 jahre psychologie auf der uni, aber in der zeit kam ich mir eher selber eher fremd vor als dass ich mich selber verstehe. lol

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denke doch mal nach, studiert jeder der zum Gericht muss auch Jura?, jeder der ein Wehwehchen hat Medizin?, jeder der an Gott glaubt Theologie?, jetzt hast du die Antwort.

klar, warum nicht. psychische probleme heisst ja nicht psychisch krank. psychische probleme hat fast jeder. natürlich wäre jemand, der sein leben lang nie "psychische probleme" hatte, völlig ungeeignet zum psychiater wgn. fehlender erfahrung. im drogentherapiezentrum werden sehr gerne auch menschen eingestellt, die ehemals selbst drogenabhängig waren, weil sie sich als einzige wirklich in die menschen hineinversetzen können

Mit 22 studieren und dann mit 25 noch Master machen?

Hallo liebe Community,

Ich habe einen Realschulabaschluss der eher mittelmäßig ist, und habe ein halbes Jahr lang die FOS besucht, jedoch habe ich leider die Probezeit nicht bestanden. Was diese beiden Punkte angeht muss ich dazu allerdings sagen, dass ich in der Zeit sehr mit psychischen Problemen zu kämpfen hatte.

Nun habe ich eine Ausbildung zur Ergotherapeutin angefangen, die mir auch Spaß macht, ich habe lauter gute Noten und einen Schnitt von 1,3. Jedoch habe ich bedenken wegen meinem späteren Gehalt.

Da ich später schon gutes Geld verdienen möchte habe ich mir überlegt Psychologie ohne Abitur, sondern mit 2 Jahren Berufserfahrung nebenberuflich zu studieren.

Meine Frage ist jedoch, ob ich, wenn ich in 4 Jahren dann mit dem Studium beginne, nicht schon zu alt bin mit 21/22, Vorallem weil ich auf alle Fälle noch den Master dranhängen möchte. Immerhin wäre ich dann erst mit 27/28 fertig. Die meisten fangen ja schon mit 18 mit dem Studium an oder?

Findet ihr das zu spät?

Andererseits denke ich ist es vor allem im Bereich der Psychologie wichtig schon Erfahrungen im Umfang mit Patienten gesammelt zu haben, was ich ja dann hätte weil ich neben dem Studium als Ergo voraussichtlich in der Psychiatrie arbeiten möchte.

Nachtrag noch zur Info: Ich möchte KEINE Ausbildung zum Psychotherapeuten nach meinem Studium machen.

Mich würde eure Meinung dazu einfach mal interessieren, vielleicht auch von Leuten die selber Psychologie studieren oder etwas später als normal mit dem Studium begonnen haben. Vielen lieben Dank für eure Antworten.

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