Studieren-Prinzip keine Ahnung?

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2 Antworten

Da reißt du die ganz großen Fragen an ;)

Also erstmal zum Formalen: Wieviele Fächer man hat, hängt vom Studiengang und damit von der Uni ab. In den Geisteswissenschaften hat man eigentlich schon immer zwei (oder seltener drei) Fächer studiert, das hat sich mit dem Bachelor nicht geändert. Du suchst dir also aus, was du studierst und kannst durch die beiden Fächer deine Interessen ergänzen. Z.B. also Englisch und Geschichte, Philosphie und Romanistik, Politikwissenschaft und Kommunikation... Die Möglichkeiten orientieren sich an deinen Interessen und auch am Angebot der Uni. Nicht jede Uni bietet jedes Studienfach an.

Bei Natur, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Theologie hat man meist nur ein Fach, da ist der Zwei-Fach-Bachelor meiner Erfahrung nach noch nicht sehr weit verbreitet. - Obwohl man inzwischen oft auch Rechts- und Wirtschaftsfächer mit Geisteswissenschaften verbinden kann.

Der Hintergrund dabei ist der, den du ansprichst: Wenn man eine Geisteswissenschaft studiert hat meist kein klares Berufsziel vor Augen. Denn - Hand aufs Herz - es gibt praktisch keine Stellenausschreibungen außerhalb der Universitäten (sprich Wissenschaft), die einen Philosophen, Germanisten oder Historiker suchen. Man lernt aber in diesen Fächern wissenschaftliches Arbeiten, Schreiben und strukturiertes Denken, was in vielen Bereichen gefragt ist, auf die man erstmal nicht kommt.

Also, wenn du ein bestimmtes Interesse hast, das sich aber (noch) nicht auf ein konkretes Berufsziel eingrenzen lässt, dann kannst du das durchaus studieren. Während des Studiums wirst du dich orientieren und feststellen, was du damit eigentlich machen willst und kannst.

Andererseits ist es natürlich so, dass wenn du Zahnärztin werden willst, du auch Zahnmedizin studieren musst. Je konkreter der Berufswunsch, desto konkreter ist eigentlich auch das Studienfach.


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Egal welche Art der Lehre Du bevorzugst:

Wenn Du nicht Das lernst Was Dir Spaß macht lass bitte die Finger davon!

Du wirst mit 20.000.000.000 Mitbewerbern auf den Arbeitsmarkt drängen. Um also gut sein zu können ist es äußerst sinnvoll den Fachbereich erlernen zu wollen der tatsächlich Spaß macht. Denn

Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann. 

Ob nur ein Fach studiert wird oder mehrere hängt tatsächlich von der später angestrebten Berufswahl ab. 

Wenn Du Dir einbildest bloß weil Du ein sogenanntes Abitur-Zeugnis hast solltest Du studieren bist Du ebenfalls auf dem Holzweg. 

Wenn Du Dir gar einbildest nur mit Abitur dürfe studiert werden lebst Du stark an der Realität vorbei. 

Ob Du also mehrere Fächer studierst, überhaupt studierst und so fort hängt tatsächlich davon ab Was Dir persönlich Spaß macht. Von da ausgehend sollte ein Berufsbereich gefunden werden. Von diesem ausgehend dann ein Anfangsberuf. Ob dann später draufgesattelt wird oder nicht mag die Zukunft entscheiden. 

Hast Du einen Beruf gewählt für den ein Studium zwingend erforderlich ist so schaue bei den anbietenden Universitäten, bei studi dot vz und uni dot de nach weiteren Informationen, nutze dort jeweils das Forum.

Eines kann ich Dir auf jeden Fall versichern: 

Studium verlangt große Selbständigkeit. Das fängt bei der Auswahl der Universität bzw. Hochschule schon an, geht dann weiter zur Lehrplanerstellung, hört ganz gewiss nicht mit selbständiger Planung des gesamten Tagesablaufs auf. 

Nutze doch als Einstieg mal dradio und dort auch das umfangreiche Archiv zur Thematik. 

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