Studiengang mit 9 Kommilitonen, fast alle sind sehr unfreundlich und haben Vorurteile, was tun?

6 Antworten

Du bist mit 3 (von 8) befreundet - damit sind keineswegs "fast alle" distanziert & unfreundlich und Du hast durchaus Ansprechpartner (und nicht niemanden) ... ändere Deinen Fokus (von halbleerem zu -vollem Glas).

Mit vier Leuten habt ich auch eine gute Gruppengrösse. Zu erwarten, dass sich alle beteiligen, nur weil ihr so wenige seid, ist nicht realistisch (eher naiv).

Man spricht nicht umsonst von "universitärer Freiheit" - heisst auch zu entscheiden wie und mit wem man lernen will

Hochschulen wohl die Orte, die ein Höchstmaß an Selbstbestimmung, Offenheit und Vielfalt ermöglichen

https://www.uni-jena.de/Mitteilungen/Archiv/Archiv+2_2015/PM150709_Journal.html

Hi, wie gehts?!

Freut mich, dass Du Dich für ein Studium entscheiden konntest! Irgendwie hatte ich im Kopf, dass es bei Dir mehrere zur Auswahl gab... oder?!

3 aus 9 Kommilitonen ist ein üblicher Schnitt, würde ich sagen. Ich rechne immer in Dritteln: 1/3 ist strebsam, gut, integrativ. 1/3 ist durchschnittlich, kommt mit, muss aber immer motiviert werden. Und 1/3 ist langsam unterdurchschnittlich und wird eigentlich den Stoff nicht schaffen. Der relative Anteil scheint bei Dir zu stimmen, auch wenn in absoluten Zahlen gemessen jetzt nur 3 Personen in Deiner Whatsapp Gruppe sitzen. Hinzu kommt: Ich glaube, dass Kontakt zwischen den Studierenden je nach Studiengang auch unterschiedlich geartet ist. Bei besonders elektronisch-physisch-mathematischen Studiengängen würde ich behaupten, ist es weniger gemeinsam-harmonisch als in 'sozialen' Studiengängen...

Mir fällt aber auf, dass bei Dir einige Dinge schnell unter eine "gut-schlecht"-Logik gestellt werden. Soll heißen: Du bewertest schnell Dinge, auch schnell in Bezug auf Dich. Das bringt Dich echt null voran. Wenn man sich immer fragt, ob das, was da gerade vor einem ist, überhaupt gefällt, dann blockiert einen das total. Ich frag mich auch, wieso Erstsemester manchmal in die Verlegenheit kommen, überhaupt Didaktik, Stoff, Vermittlungsart, Schwierigkeit, Umfang bemessen sollen... das geht ja im ersten Semester eigentlich kaum. Es würde Dir vielleicht helfen, zunächst neutral an die Dinge heranzugehen und stets zu gucken, für was Du Dich begeistern kannst. Der Dozent wird Dich nicht an die Hand nehmen und in Brand setzen - das musst Du selbst tun. Aber mit einer Haltung, die immer passiv-kritisch ist, gelingt das nicht.

Du hast doch drei Personen in deiner Gruppe, die kannst du doch fragen und wenn du sonst noch Fragen hast kannst du dich doch auch mit den restlichen Kommilitonen austauschen, da spricht doch nichts gegen.

Ich konnte nie gut in Gruppen lernen und war immer mehr Einzelkämpfer bzw. habe Nachhilfeangebote angenommen.

Jeder ist da anders und vielleicht müssen einige auch noch ihren Lernstil finden, immerhin ist es ja doch eine Umstellung von der Schule zur Universität.

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Danke auch dir für deine Antwort. Ich kann deine Argumentation nur zugut verstehen, aber dennoch muss ich sagen, dass man alleine viel schneller ins stocken kommt. Prüfungsvorbereitung mit auswendig lernen und Übung, ist natürlich jedermanns eigener Topf, aber wenn es um physikalische, mathematische Problemstellungen geht, dann bietet sie Gruppe ein viel größeren Radius an Ideen.

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