Studiengänge im Bereich Umwelt, Verhaltensforschung etc.?

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Geowissenschaften sind sehr allgemein und Du kannst damit Vieles machen, so auch Umweltschutz und Nachhaltigkeitsthemen. Wenn Du schon eine genaue Vorstellung hast in welche Richtung Du möchtest, dann kannst Du durch entsprechende Praktika in den Semesterferien Deine Laufbahn in solchen Bereichen vorbereiten. Sprachen sind immer gut und Deine Noten sind dazu allemal ausreichend.

Allerdings geht es da auch um viele andere Themen, Geomorphologie, Stadtgeographie usw, das unterscheidet sich von Uni zu Uni wo welche Schwerpunkte gesetzt werden. Ich habe das immer als einen Vorteil betachtet, weil das ein breites Bild auf unsere natürliche und menschliche Umwelt öffnet, aber Du wirst halt auch einiges machen müssen, das nicht Deinem Primärinteresse entspricht. Du wirst einiges an Methoden lernen, was Dir weiterhelfen kann. Physik und Chemie brauchst Du nur wenig, Mathe ein bisschen in den Statistik-kursen. Wichtiger sind ein Interesse an der Frage wie Dinge zusammenhängen und wie sie sich erklären lassen.

Von Anthropologie würde ich abraten, es ist zwar als Gasthörer spannend, aber insgesamt eine relativ brotlose Kunst und nicht unbedingt für Deine Interessen geeignet. Da geht es eher darum wie verschiedene Kulturen bestimmte Dinge sehen, wie sie leben und warum. Ich fand das alles sehr subjektiv und fallspezifisch. Das ist aber nur meine Meinung. Was sich in National Geographic interessant liest, ist aber nicht unbedingt das was man beruflich anstreben will.

"Wissenschaftliche Fachzeitschriften" ist übrigens ein weites Feld. National Geographic oder Geo gelten in Fachkreisen eher als lustige Unterhaltung für die Öffentlichkeit, haben aber mit Fachzeitschriften wenig zu tun. Da müsstest Du dann Science, Erdkunde oder ähnliches lesen. Als Wissenschaftler veröffentlichst Du Deine Forschungsergebnisse in Form von "Papers" in solchen Zeitschriften, das hat mit Journalismus wenig zu tun sondern mit fundierter Forschung.

Lieben Dank für die detaillierte Antwort! Das war wirklich mal hilfreich und nimmt mir ein wenig die Angst vor dem Studium der Geowissenschaften. Ich entnehme deiner Antwort zudem, dass du wohl selbst Geowissenschaften, oder einen ähnlichen Studiengang ergriffen hast? Falls dem wirklich so ist, dürfte ich fragen an welcher Universität du diesen aufnahmst ?

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@lundix3

Ich habe an der Uni Heidelberg Geographie studiert. Da habe ich auch mal zwei Semester Anthropologie bez. Ethnologie probiert, aber das hat mir wie oben berichtet nicht zugesagt. Inzwischen gibt es an einigen Unis auch Bachelor-Studiengänge, die etwas speialisierter sind, oder gute Master die dann eher in Deine Richtung gehen. An der Uni Freiburg gibt's zB einen International Master of Environmental Governance, aber das kostet glaube ich ein bisschen was. Aber das ist ja auch noch nicht aktuell...

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Was tun mit Abitur 3,1?

Ich habe letztes Jahr mein Abitur an einer BOS mit 3,1 abgeschlossen. Nun zu meinem Problem: Da ich von zu Hause aus wirklich aus sehr schlechten finaziellen Verhältnissen komme, ist es eine schwierige Frage, wie es nun weitergehen soll. Studieren oder Ausbildung, wobei ich finaziell gesehen eher zu einer Ausbildung zum Industriekaufmann tendiere. Wir wohnen auf dem Land und es ist unmöglich dort, ohne Auto zu leben. Seit meinem Abitur arbeite ich als Hilfskraft. Würde ich studieren gehen, wie soll ich das Geld auftreiben für mein Auto usw. ? Eine Wohnung nehmen käme nicht in Frage, ich bekomme von zu Hause null Unterstützung, da es einfach nicht möglich ist. Ich könnte allerdings jeden Tag zu den FHs oder PHs fahren (FH 16 KM, PH 38KM; jeweils ein Weg). Was soll ich nur tun und jetzt kommt das eigentliche Problem: Ich bin jetzt 22 Jahre alt und bekomme einfach keine Ausbildung zum Industriekaufmann. Es hagelt nur Absagen und der Grund ist immer, dass ich angeblich überqualifiziert sei oder die Bewerberzahlen einfach so hoch sind, dass von 200 Bewerbern einer auf eine Stelle ausgesucht werden muss. Ich habe sicherlich die letzten 3 Jahre ca. 200 Bewerbunen rausgehauen. Nun bin ich soweit, dass ich fast verzweifle. Ich fühle mich als Looser und ich finde, mir bleibt nichts anderes mehr übrig, als studieren zu gehen. Das würde ich auch tun aber das große Problem sind die finaziellen Umstände und dann kommt noch hinzu, dass man Zukunfsängste hat; zb. würde ich gerne Englisch, Geschichte, Erdkunde auf Realschullehramt studieren und da ist die nächste Frage, ob man da dann auch einen Job erhält in der Nähe meines Wohnortes usw.

Was soll ich nur tun; ich bin total am Ende.

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Studium: Informatik oder Physik?

Ich mache zwar erst 2018 mein Abi, jedoch zerbreche ich mir schon jetzt den Kopf darüber, welchen Weg ich danach gehen soll. In beidem bin ich sehr gut in der Schule. Mathe macht mir auch sehr viel Spaß, was ja für beide eine gute Voraussetzung ist. Das Programmieren und Arbeiten mit Algorithmen hat mir immer sehr gefallen und ich will es auch lernen. Als Informatiker scheint es sehr gute Berufsaussichten zu geben und es besteht eine größere Chance, das machen zu können, was ich auch will.

Zur Physik: Seit einiger Zeit interessiere ich mich sehr für einige Gebiete der Physik. Ich habe mir zu verschiedenen Themen schon massig Videos angesehen, Texte durchgelesen und zu meinen Lieblingsthemen (Relativitätstheorie, Quantenphysik, Teilchenphysik, Astrophysik..) auch schon Bücher gelesen, einfach weil sie mich sehr interessieren. Jedoch soll die Physik sehr schwer sein, vor allem die theoretische, für die ich mich interessiere, und ich kann mir noch nicht viel darunter vorstellen, was man in der Forschung so alles tut (Ich würde auf jeden Fall in die Forschung wollen). Ich traue mir selber auch nicht zu, selbstständig neue Wissenschaftliche Erkenntnisse zur theoretischen Physik machen zu können, ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Das macht mir ziemliche Sorgen. Wenn das mit der Forschung nicht klappt, bereue ich es, nicht Informatik gewählt zu haben.

Im Gegensatz zu meinem Interesse an physikalischen Themen würde mir nichts derartiges in der Informatik einfallen. Was natürlich nicht bedeutet, dass sie mir weniger Spaß macht. Nur habe ich mich noch nie gezielt über irgendwelche Themen der Informatik schlau gemacht, vielleicht es da einfach nichts so interessantes wie in der Physik oder ich interessiere mich einfach nicht so sehr dafür. Darauf bezogen würden mir auch die Abschlussarbeiten in der Informatik schwerer fallen, soweit meine Kenntnisse davon richtig sind.

Ich möchte an der RWTH Aachen studieren und werde wohl auch bald dort zu einer Studienberatung gehen, jedoch wäre ich dankbar, wenn mir hier schon jemand bei der Entscheidung helfen könnte. Danke im Voraus für alle Antworten! Grüße, Sven.

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Studieren mit mittlerer Reife/abgeschlossener Ausbildung und Berufserfahrung möglich?

Guten Tag zusammen,

zu mir:

Ich bin 24 Jahre alt habe eine Ausbildung zum Automobilkaufmann gemacht und habe danach insgesamt 23 Monate bei verschiedenen Arbeitgebern gearbeitet. Ich habe die mittlere Reife.

Frage: Studieren mit mittlerer Reife/abgeschlossener Ausbildung und Berufserfahrung möglich?

Ich frage mich seit langem, ob es möglich wäre zu studieren, obwohl ich eben kein Abitur habe. Bekannte meinten, dass man mir wohl die Jahre der Berufserfahrung bei manchen Fachhochschulen anrechnen kann. Stimmt das? Gibt es sowas allgemein oder nur bei sehr wenigen Unis in unserem Land? Oder könnte ich auf jeden Fall nur studieren, wenn ich das Abitur nachhole?

Danke und Gruß

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Buddhistische und südasiatische Studie. Was ist nach dem Studium? Welche Berufschancen ergebensich?

Dieser Studiengang hört sich sehr attraktiv für mich an. Jedoch finde ich nicht allzu viele Infos im Netz. Wenn jemand von euch Erfahrung hat, würde es mich sehr freuen einpaar Dinge zu erfahren. Was kann man nach dem Studium arbeit?? Wie ist die Berufsbezeichnung? Verdienstmöglichkeiten?Lohnt sich dieses Studium???

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Geographie oder Geowissenschaften studieren?

Hey alle miteinander, ich habe im letzten Jahr mein Abi gemacht und bin derzeit im Ausland. Im WS 17 möchte ich nun also mein Studium aufnehmen. Die Frage ist nun, welcher der beiden Studiengänge es sein werden soll. Ich würde zukünftig gerne für ein Naturschutz/ Umweltunternehmen arbeiten, könnte mir aber auch vorstellen im Bereich nachhaltigen Tourismus zu arbeiten, da ich 4 Sprachen fließend sprechen kann, sowie ein sehr offener, kommunikativer und reisefreudiger Mensch bin, jedoch Interesse ich mich auch sehr für Umweltrisikien und könnte mir auch vorstellen in dieser Richtung in einem Forschungslabor zu arbeiten, da ich auch denke, dass ich damit später vielleicht bessere Chancen habe. Ich habe ein Abi von 1,7 gemacht in Mathe war ich gut als so im 11 Punkte Bereich Chemie hatte ich nicht mehr in der Oberstufe (lag früher auch eher im guten 3er Bereich), in Bio hatte ich im Durchschnitt 13 Punkte in Physik jedoch nur um die 8 und in Geo dafür 15 Punkte. Hatte Mathe und Bio Leistubgskurs. Da ich kein Chemie hatte und Physik auch nicht so gut lief, mache ich mir nun Sorgen, dass ich das Studium in Geowissenschaften gar nicht packe. Da mir die Geisteswissenschaften in der Schule meist besser lagen. Was meint ihr ? Welcher Studiengang würde besser zu mir passen?

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Welche Abi-Fächer brauch ich für ein Geografie oder ein Geowissenschaften-Studium?

Ich interessiere mich sehr für Geografie und auch die Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Natur (Einflüsse etc.) und interessiere mich daher auch für ein Geografie- oder Geowissenschaften-Studium.

Dazu möchte ich jedoch wissen welche Fächer man dafür im Abitur braucht/belegen sollte.(nicht das ich noch was falsches abwähl ;) )

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