Studienfach nach ersten Wochen wechseln?

3 Antworten

Das Philosophiestudium ist zugegebenermaßen sehr aufwändig und anspruchsvoll. Anfangs kommt man sich vor wie im falschen Film. Irgendwann kommt man aber in die Materie rein und gewöhnt sich daran. Von den Inhalten ist Deutsch vermutlich wesentlich einfacher, aber wenn du es nur als Kompromiss machst, könnte es sein, dass du es irgendwann bereuen wirst.

Wo ist dein Problem? Ich kenne kaum jemanden, der im ersten Semester mehr verstanden hätte als Bahnhof und Koffer klauen. ;-)

Ein Universitätsstudium lässt sich absolut nicht mit den Schulfächern vergleichen. Das ist auch bei Germanistik so. Ich fand es einfach nur ätzend, obwohl ich in Deutsch auch immer gut war. Mit Philosophie stehen deine Chancen auf eine Anstellung nach dem Studium sicherlich besser als mit Deutsch, ich kann deine Beweggründe aber ein bisschen nachvollziehen. Aber, bitte, bitte, setz dich erst mal in eine Vorlesung und sieh dir an, ob du dir das Studium wirklich vorstellen könntest. Und dann bedenke auch, du musst das dann für den Rest deines Lebens unterrichten und der Lehrplan wird immer enger.

Der Deutschlehrer meines Sohnes hat sich neulich beklagt, er wolle endlich mal wieder was anderes als Andorra im Unterricht durchnehmen, weil ihm das schon zu den Ohren rauskommt.

Die Deutschnote ist ohne jeden Wert und jede Aussagekraft. Latein wird nicht einfacher. Wer schon an den ersten Texten in Philosophie scheitert, wird Schwierigkeiten in den meisten anderen Fächern bekommen. Suche die Studienberatung der Uni auf.

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