Studentinfreundin zahlt 78,50€ Krankenkassenbeitrag, trotz einer Teilzeitstelle?

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4 Antworten

Wenn si versicherungspflichtig arbeitet, kann sie sich vom studentischen Beitrag befreien lassen. Das muss sie mit der Krankenkasse klären.

Sonst wäre sie ja doppelt versichert.

Anekine 29.06.2014, 23:42

Dankeschön. Kann man das denn rückwirkend klären und so evtl. diese Gebühr von jeweils 78,50€ monatlich bei 12 Monaten zurück bekommen?

Viele Grüße

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Was die gemacht haben war ggf. bei beiden falsch, denn wer als Studi einen Studentenjob hat, eine Arbeitsstelle neben dem Studium, egal ob im Semester, oder in den Semesterferien, ist vom Krakenversicherungsbeitrag auf diesen Lohn befreit. Ebenso von der Arbeitslosenversicherung.

Nur für die Rentenversicherung werden Beiträge abgeführt. (beim 450,- Euro Job natürlich die Pauschalregelung).

Studenten zahlen immer den Krankenversicherungsbeitrag der Studenten.

Anekine 28.06.2014, 16:09

Hallo, vielen Dank für euer Interesse und eure Hilfe:) Meine Freundin ist 27 Jahre alt und verheiratet. Ihr Mann ist auch Student und hat einen Minijob(450€). Sie hat manchmal 20, manchmal 25 Stunden in der Woche gearbeitet, meistens am Wochenende. Ihre Chefin, die Assistenz braucht, hat ihre Finanzen selbstständig geregelt und die Abrechnungen gemacht. Diese andere Studentin hat den selben Status wie meine Freundin und daher hat sich meine Freundin gewundert und hat das nicht verstanden. Meine Freundin hat nichts von der Sozialversicherung bekommen, nur vorher von der Knappschaft Bahn See, aber bei dieser Versicherung ist sie nicht, denke dass diese Versicherung ihre Chefin hatte. Aber ich werde sie noch einmal genauer Fragen. Ich habe einfach Sorge das sie bei der rum Fragerei innerhalb der Versicherungen noch ein Nachteil hat und sie dann noch Ärger bekommt, dass eigentlich ihre Chefin das nicht angegeben hat, dass sie sie von MiniJob auf Teilzeitkraft, nicht angemeldet hat. Danke für euer Ohr.

lg

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wfwbinder 28.06.2014, 16:34
@Anekine

Knappschaft Bahn-See ist die Kasse, über die die Minijobs abgerechnet werden. Das bedeutet nur, dass mal etwas als Minijob abgerechnet wurde.

Sie braucht nicht "innerhalb der Versicherungen Fragereien" zu machen.

Sie ist Studentin. Sie geht zu einer Krankenversicherung, zu welcher auch immer. Sie schließt dort die studenten-KV ab und fertig.

Der Arbeitgeberin weist Sie durch Vorlage der Mitgliedsbescheinigung und der Immatrikulationsbescheinigung nach, dass sie Studentin ist udn die Frau soll mal eine Fachkraft die Lohnabrechnungen machen lassen.

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Anekine 29.06.2014, 23:55
@wfwbinder

Danke, dass hab ich auch nie verstanden warum meine Freundin keine Lohnabrechnung auf Papier hatte.

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wenn man unter 25 Jahre ist, hat man als Studentin zwar Anspruch auf eine kostenfreie Familienversicherung über die Eltern, diese fällt aber weg, wenn man mehr wie 395 EUR bzw. 450 EUR (Minijob) brutto monatlich als Einkommen hat.

Beschäftigungen, die während der Studienzeit ausgeübt werden, sind grundsätzlich versicherungfrei. d.h. aber nicht, dass man gar nichts bezahlen muss, sondern lediglich, dass vom Arbeitgeber von dem Einkommen keine Beiträge an die Kranken- und Pflegeversicherung abgeführt werden.

da wie oben schon geschrieben, wegen des Einkommens keine Familienversicherung bestehen kann, muss sich der Student dann zum Studententarif selbst versichern (Versicherungspflicht). der Arbeitgeber führt lediglich Beiträge zur Rentenversicherung ab.

für Studenten, die 25 Jahre und älter sind, ist grundsätzlich der Studentenbeitrag fällig. egal ob sie Einkommen haben oder gar nichts bekommen.

was die andere Studentin angeht.... sie wird wohl unterhalb der Einkommensgrenze verdient haben und/oder nur für 1-2 Monate gearbeitet haben. anders ließe sich das nicht begründen. oder ist sie vielleicht sogar in der PKV versichert? denn da gelten wieder ganz andere Begebenheiten.

Anekine 28.06.2014, 16:09

Hallo, vielen Dank für euer Interesse und eure Hilfe:) Meine Freundin ist 27 Jahre alt und verheiratet. Ihr Mann ist auch Student und hat einen Minijob(450€). Sie hat manchmal 20, manchmal 25 Stunden in der Woche gearbeitet, meistens am Wochenende. Ihre Chefin, die Assistenz braucht, hat ihre Finanzen selbstständig geregelt und die Abrechnungen gemacht. Diese andere Studentin hat den selben Status wie meine Freundin und daher hat sich meine Freundin gewundert und hat das nicht verstanden. Meine Freundin hat nichts von der Sozialversicherung bekommen, nur vorher von der Knappschaft Bahn See, aber bei dieser Versicherung ist sie nicht, denke dass diese Versicherung ihre Chefin hatte. Aber ich werde sie noch einmal genauer Fragen. Ich habe einfach Sorge das sie bei der rum Fragerei innerhalb der Versicherungen noch ein Nachteil hat und sie dann noch Ärger bekommt, dass eigentlich ihre Chefin das nicht angegeben hat, dass sie sie von MiniJob auf Teilzeitkraft, nicht angemeldet hat. Danke für euer Ohr.

lg

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DerHans 28.06.2014, 19:29
@Anekine

Wenn sie mehr als 450 € verdient, ist sie versicherungspflichtig. Wenn die Arbeitgeberin die Beiträge einbehält und nicht weiter leitet, ist das Unterschlagung.

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eulig 28.06.2014, 19:40
@DerHans

sie ist aber ordentliche Studentin und nicht vorrangig Arbeitnehmerin, und damit grundsätzlich versicherungsfrei! man sollte nicht über Dinge schreiben, von denen man nichts weiß. oder bist du ein Sofa bei einer gesetzlichen Krankenkasse?

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Anekine 29.06.2014, 23:54
@eulig

Wo genau könnte meine freundin denn nachfragen, ob die Anteile für die Rentenversicherung überhaupt von ihrem Lohn bezahlt wurden? Es ist alles so verwirrend, weil alles so klar erschien und jetzt evtl. sogar die Rentenversicherung nichts bekommen hat und meine Freundin ein Jahr gearbeitet hat und jerzt wohl nichts der Rentenversicherung gut kam?!

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Hallo,

wie viele Stunden hat sie pro Woche gearbeitet?

Wie alt ist sie?

Hat sie eine Bescheinigung für die Sozialversicherung bekommen (mit dem Bruttoentgelt für 2013)? Was ist dort unter Beitragsgruppe angegeben?

Gibt es im Betrieb einen Personalrat? Ist sie in der Gewerkschaft?

Gruß

RHW

Anekine 28.06.2014, 16:09

Hallo, vielen Dank für euer Interesse und eure Hilfe:) Meine Freundin ist 27 Jahre alt und verheiratet. Ihr Mann ist auch Student und hat einen Minijob(450€). Sie hat manchmal 20, manchmal 25 Stunden in der Woche gearbeitet, meistens am Wochenende. Ihre Chefin, die Assistenz braucht, hat ihre Finanzen selbstständig geregelt und die Abrechnungen gemacht. Diese andere Studentin hat den selben Status wie meine Freundin und daher hat sich meine Freundin gewundert und hat das nicht verstanden. Meine Freundin hat nichts von der Sozialversicherung bekommen, nur vorher von der Knappschaft Bahn See, aber bei dieser Versicherung ist sie nicht, denke dass diese Versicherung ihre Chefin hatte. Aber ich werde sie noch einmal genauer Fragen. Ich habe einfach Sorge das sie bei der rum Fragerei innerhalb der Versicherungen noch ein Nachteil hat und sie dann noch Ärger bekommt, dass eigentlich ihre Chefin das nicht angegeben hat, dass sie sie von MiniJob auf Teilzeitkraft, nicht angemeldet hat. Danke für euer Ohr.

lg

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RHWWW 28.06.2014, 18:37
@Anekine

Der Studentenbeitrag von 78,50 Euro ist zu zahlen, wenn die kostenlose Familienversicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse ausgeschlossen ist (z.B. ab dem 25. Geburtstag oder wenn der Bruttoverdienst 450 Euro übersteigt). Voraussetzung ist auch, dass das 14.Fachsemester und der 30. Geburtstag noch nicht erreicht sind. § 5 Absatz 1 Nr. 9 SGB V

Meine Vermutung ist, dass bei der ehemaligen Kollegin andere Voraussetzungen vorlagen.

Wenn man als Studentin mehr als 20 Stunden in der Woche arbeitet, fallen normalerweise nicht die 78,50 Euro Studentenbeitrag, sondern die normalen Sozialversicherungsbeiträge (KV, PV, RV + AlV) an. Es gibt aber Ausnahmen während der Semesterferien und bei Beschäftigungen, die überwiegend nachts oder am Wochenende ausgeübt werden.

Falls der Arbeitgeber die Beiträge falsch abgeführt hat (oder die Beitragsabführung unterlassen hat), kann er die Arbeitnehmeranteile nur für maximal 3 Monate nachfordern (aber nur wenn der Arbeitnehmer dort noch tätig ist). Sonst muss der Arbeitgeber die Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile alleine tragen.

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_4/__28g.html

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Anekine 29.06.2014, 23:47
@RHWWW

Jetzt sehe ich noch die anderen Antworten, vielen Dank:)

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Anekine 29.06.2014, 23:53
@RHWWW

Wo genau könnte meine freundin denn nachfragen, ob die Anteile für die Rentenversicherung überhaupt von ihrem Lohn bezahlt wurden? Es ist alles so verwirrend, weil alles so klar erschien und jetzt evtl. sogar die Rentenversicherung nichts bekommen hat und meine Freundin ein Jahr gearbeitet hat und nichts der Rentenversicherung gut kam.

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RHWWW 30.06.2014, 21:18
@Anekine

Der Arbeitgeber zahlt die Beiträge für alle Mitarbeiter an die Krankenkase des jeweiligen Arbeitnehmers. Anfang des Jahres macht er eine "Meldung zur Sozialversicherung" an die Krankenkasse mit der Summe des im betreffenden abgelaufenen Kalenderjahres erzielten Entgelts. Also am besten bei der Krankenkasse anrufen und nachfragen. Ggf. ein Duplikat dieser Meldung zusenden lassen. Falls keine Beiträge gezahlt wurden, ist die Kasse verpflichtet zu prüfen, ob Beiträge zu zahlen waren. Belege des Arbeitnehmers sind dabei sehr hilfreich (Stundenzettel, Entgeltquittungen, Gehaltsabrechnungen, Arbeitsbvertrag ...)

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