Studentin ohne Einkommen welche Unterstützung bekommt sie?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Leider gar keine. Studieren ist leider (bis auf Ausnahmen) nur Reichen vorbehalten. Die einzige Möglichkeit die ich sehe ist, nebenbei zu jobben. Mc-Donalds sucht z.B. immer gerne Mitarbeiter... Das Problem ist natürlich, dass man schon Vollzeit arbeiten muss um genug zu verdienen und da bleibt vielleicht zu wenig Zeit zum studieren... Oder könntest Du beides schaffen? Vollzeit arbeiten und studieren? Anders gehts wohl nicht. Ich bin in der selben Situation. Außerdem sind Bafög und Kindergeld doch nur kleine Tropfen auf dem heißen Stein.. Von den 250 Euro kannst Du doch eh nicht leben?! Aber solange Du noch keinen Job hast, müsstest Du doch Arbeitslosengeld bekommen. Ich verstehe das Problem nicht. Ich muss auch studieren und nebenbei Vollzeit Teller waschen.

Kindergeld müsste es aber bis zum 27. Lebensjahr geben, wenn Du noch studierst. Oder ist das schon Dein 2. Studium?

0

Studieren ist nur Reichen vorbehalten? Ich komme aus keiner reichen Familie - und habe studiert, und zwar ohne Bafög, da mein Vater zu viel verdiente, sich aber (als Oberstudienrat!) weigerte, mir Unterhalt zu zahlen, und ohnehin noch plötzlich Kinder mit Ansprüchen auftauchten. Meine Mutter konnte mir finanziell nur sehr begrenzt helfen. Ich habe ab dem ersten Tag 2x wöchentlich und häufiger in der Kneipe gearbeitet. Das Studium dauerte somit etwas länger, als unter idealen Bedingungen, aber ich konnte es gut abschließen - und ohne jegliche Schulden beim Staat, den Eltern etc. Man muss sich halt auch auf die Hinterbeine stellen. Shoppen, Urlaub etc. war halt nur begrenzt drin.

0

Dein Vater ist Akademiker, stimmt's? Für solche Fälle kann man eine Vorauszahlung vom Sozialamt beantragen. Die holen sich das Geld dann bei deinem Vater wieder. Unterhalt zahlen ist keine Option, sondern bis zum Abschluss der 1. Ausbildung des Kindes Pflicht. Und lass dir mal erklären, warum dein Vater dir keinen Unterhalt zahlen will, denn können tut er ja wohl. Lass dich aber nicht weichlabern!

Ja stimmt, Akademiker i.R. Aber trotzdem: ich hab' ihn gefragt und er sagt, er könne mich nicht unterstützen. Wenn ich weiter frage, gibt es Stress und das kann ich im Moment überhaupt nicht gebrauchen.

0
@ClausMueller

Mach' dir keine Sorgen und lass es einfach. Sieh zu, dass du entweder in der Kneipe arbeitest (das Trinkgeld ist nicht zu unterschätzen) oder auf Messen. Das ist zwar nicht einfach, aber die beste Möglichkeit. Ich wäre ganz ehrlich auch zu stolz, den Vater weiter 'anzubetteln' - es ist für ihn ein Armutszeugnis, seinen Unterhaltspflichten nicht nachzukommen. Wenn er dir nur 50 oder 100 Euro monatlich geben würde, würde das doch auch schon helfen. Klar, das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber ich hab zu meiner Studienzeit nie und nimmer auch annähernd so viel zu Verfügung gehabt, wie eigentlich als Mindestsatz vorgesehen - und bin nicht verhungert (und habe die Prüfungen und die Diplomarbeit richtig gut beendet). Wenn er dir Stress macht, dann lass' es einfach. Aber dann kannst du auch ganz klar sagen, dass du dein Studium OHNE väterliche Unterstützung absolviert hast. Das wird ihm gar nicht schmecken ...

0
@ClausMueller

Mach' dir keine Sorgen und lass es einfach. Sieh zu, dass du entweder in der Kneipe arbeitest (das Trinkgeld ist nicht zu unterschätzen) oder auf Messen. Das ist zwar nicht einfach, aber die beste Möglichkeit. Ich wäre ganz ehrlich auch zu stolz, den Vater weiter 'anzubetteln' - es ist für ihn ein Armutszeugnis, seinen Unterhaltspflichten nicht nachzukommen. Wenn er dir nur 50 oder 100 Euro monatlich geben würde, würde das doch auch schon helfen. Klar, das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber ich hab zu meiner Studienzeit nie und nimmer auch annähernd so viel zu Verfügung gehabt, wie eigentlich als Mindestsatz vorgesehen - und bin nicht verhungert (und habe die Prüfungen und die Diplomarbeit richtig gut beendet). Wenn er dir Stress macht, dann lass' es einfach. Aber dann kannst du auch ganz klar sagen, dass du dein Studium OHNE väterliche Unterstützung absolviert hast. Das wird ihm gar nicht schmecken ...

Andere Option (die einige meiner Kommiliton/inn/en genutzt haben: der Studienkredit. In der Regel stellt das eine reelle Option dar, die für dich eigentlich eine ideale Lösung sein dürfte. Du benötigst ja keine 30.000 Euro mehr, wenn du kurz vor dem Abschluss stehst, sondern weitaus weniger. Schau mal hier: http://www.studienkredit.de/

Natürlich gibt es noch jede Menge andere Sites, die u. U. besser und aussagekräftiger sind. Sprich auch mit diversen Banken, um dir einen Überblick über die einzelnen Konditionen zu verschaffen.

0

Ob dir eine Unterstützung aus öffentlichen Geldern zusteht, da musst du dich beim Arbeitsamt erkundigen. Privat solltest du dich mal fragen, warum dich dein Vater nicht unterstützt. Er wird doch sicher einen Grund haben, sonst frage ihn danach.Wenn du es selbst schaffen willst, musst du jobben, irgendwas findet sich immer, wenn man keine zu hohen Ansprüche stellt. Deiner Mitbewohnerin auf der Tasche zu liegen finde ich nicht gut, du etwa???

OK, ich werde beim AA nachfragen. Mein Vater sagt, er kann mich nicht weiter unterstützen und das ist sein ganzer Kommentar. Klar will ich meiner Mitbewohnerin nicht auf der Tasche liegen, deshalb frage ich euch ja um Rat.

0

Was möchtest Du wissen?