Studentenwohnheimverwaltung entsorgt Fahrrad. Dürfen die das?

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6 Antworten

Ohne dass ich die Rechtslage kenne, würde ich sagen, das dürfen sie nicht. Jemand hätte auch ein halbes Jahr verreist sein können... und niemandem ist vorgeschrieben, wie und wann er sein Eigentum benutzen muss. Anell

Dieses Vorgehen ist jedenfalls recht zweifelhaft. Natürlich könnte man dagegen vorgehen und Wertersatz fordern. Die Frage ist, ob der Aufwand lohnt.

Mal abgesehen davon, dass ich es ziemlich unlogisch finde Fahrräder aus einem Fahrrradkeller zu entsorgen, muss das natürlich VOR den Semesterferien so angekündigt werden, dass es jeder lesen kann.Ansonsten dürfen sie es nicht.

Ich denke schon, dass Du ein Recht auf Werterstattung haben könnstest, wenn du nicht vorher informiert wurdest. Aber was soll das bringen? Wenn Du es eh nicht genutzt hast, wie willst Du beweisen, dass Du es jetzt plötzlich brauchst?

Das spielt für mein Rechtsempfinden gar keine Rolle. Ob jemand etwas benutzt oder nicht, es gehört ihm. Anell

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@Anell

Dann soll er es der Versicherung melden, dass sein Fahrrad gestohlen wurde.

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@Virginia47

Du hast also schon ein merkwürdiges Rechtsempfinden!

Ist Dir eigentlich der Unterschied zwischen mein Eigentum und dein Eigentum bekannt??

Und warum soll die Versichertengemeinschaft dafür bezahlen, wenn jemand eines anderen Eigentum entwendet hat und dieser bekannt ist?

Übrigens, deinem Rechtsempfinden folgend, sag mir Bescheid, wenn Du mal Deinen Computer für ein halbes Jahr nicht benutzt, ich hol ihn dann ab, denn Du brauchst ihn ja dann nicht mehr!!

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@1hoss43

Das hat nichts mit meinem Rechtsempfinden zutun. Ich kenne den Mietvertrag nicht. Und wenn darin steht, dass nicht genutzte Sachen in Abstellräumen entsorgt werden, muss isch derjenige selbst drum kümmern, dass sein Eigentum nicht entsorgt wird. Bei uns in der Hausgemeinschaft ist es jedenfalls so, dass die Mieter unnütze Sachen entsorgen müssen, bzw. dass alles entsorgt wird, was nicht zugeordnet werden kann.

Und glaub mir, die Versicherung zahlt nicht ohne Weiteres. Sie wird dann versuchen, das Geld vom Verursacher zurückzubekommen. Warum sollte derjenige sich dann selbst auf einen Rechtsstreit einlassen?

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Da war die Tage ein Bericht drüber im Fernsehen. Das Gleiche hat die Stadt mit Fahrrädern gemacht, die "längere Zeit" auf der Straße abgestellt waren. Ich weiß nicht mehr, welche Stadt das war. Aber scheinbar gibt es da rechtliche Möglichkeiten.

Eine Sauerei ist das. Würde mal einen Anwalt fragen.

Nur dass es sich in der Stadt um öffentlichen Raum handelt. Hier aber um einen FAHRRADkeller. Anell

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@Anell

@Anell: Ja, hast Recht. Das würde ich (Leihe) sogar als Diebstahl bezeichnen.

Würde wirklich mit einem RA sprechen.

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Das darf gemacht werden, wenn es rechtzeitig angekündigt wurde.

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