Studentenbafög Höchstsatz?

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3 Antworten

Wie alt bist du denn ?

Unter 25 hättest du noch Anspruch auf Kindergeld.

Deine Mutter sollte erst mal prüfen lassen ob sie Wohngeld beantragen kann,wenn das nicht in Betracht kommen würde ( vorrangige Leistung ),kannst du beim Jobcenter einen Antrag auf einen Mietzuschuss zu deinen ungedeckten KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) nach § 27 Abs. 3 SGB - ll - stellen evtl.bekommst du da etwas.

Dabei wird aber unter Umständen auch die Rente deiner Mutter berücksichtigt,wenn nach Abzug ihres Bedarfes vom anrechenbaren Einkommen noch was übrig wäre,dass dürfte aber nicht der Fall sein wenn du schon über 25 bist.

Es wird aber dann max.dein Kopfanteil der KDU - berücksichtigt,also von der Warmmiete dann 50 %,wenn du mit deiner Mutter alleine wohnst und davon wird dann noch die Pauschale abgezogen die im Bafög - für die Miete vorgesehen ist.

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Kommentar von SweatTechnique
21.06.2016, 07:27

Ü35. KG ist also nicht mehr möglich.

Zum WG für meine Mutter siehts schlecht aus. Sie hatte das mal in der Vergangenheit geprüft und wegen wenigen Cents wurde es abgelehnt. Aber eventuell versuche "ich" mein "Glück".

Wenn ich richtig liege ist KDU und WG etwas unterschiedliches, richtig? Wenn ja, werde ich die beiden Dinge mal checken. Vielen dank!

Mir reicht es total wenn ich zumindest den Grundbedarf gedeckt habe. Und mein Studium auch erfolgreich absolvieren kann, und nicht wie viele meiner Freunde wegen finanzieller Probleme entweder zwischen Obdachtlosigkeit oder Studiumsabbruch wählen muss, sondern auch beenden kann. Ich wäre echt mental zerstört, wenn ich nach all der Leistung, das Abitur nachzuholen, das begonnene Studium jetzt noch abbrechen müsste, weil ich sonst vor der Obdachtlosigkeit stehen würde. Das wäre echt der Horror.

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Erstmal Danke für die vielen Informationen (Viele Fragen hier enthalten viel zu wenig Infos, so dass Sie schlicht weg nicht beantwortbar sind)

Zu deinen Fragen: Solange ein Elternteil bei dir wohnt bekommst du keinen Zuschuss zur Miete (was zu meiner Zeit 170 Eur waren).

Solange du Bafög beziehst, hast du auch kein Anspruch auf Gelder vom Jobcenter (in Form von ALG II), nur wenn du nicht studierst (z.B. Krankheitssemester) dann bekommst du von dort Gelder, aber kein Bafög.

Aber interessant ist, dass dein Elternteil ggf Anspruch auf ALG II (oder Grundsicherung) haben könnte (du hast leider nicht näher geschrieben welche Art von Rente dein Elternteil bezieht).

Ansonsten könntest du (oder auch dein Elternteil) noch Wohngeld beantragen (wird aber in vielen Fällen abgelehnt, wäre aber trotzdem ein Versuch wert)

Ein was allgemeines: Jede Uni hat Sozialarbeiter, die kennen sich gut mit solchen Problemen aus.Such mal den Sozialarbeiter deiner Uni auf und besprich das Thema mit ihm. Vllt. hat er eine komplett andere (bessere) Lösung parat.

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Kommentar von SweatTechnique
21.06.2016, 07:18

Das mit dem Wohngeld werde ich mal versuchen. Das ist ja nochmal etwas anderes, wie ALG II. Da habe ich nicht dran gedacht. Vielen dank.

Zum Thema Elternteil und Rente. Das Geld liegt marginal bzw. nur sehr geringfügig über dem Grundbedarf. Betrachtet man, dass ich einen Bruder habe der in Betreuung leben muss und da geht eine Menge des Geldes hin, weshalb für mich nichts über bleibt. Da ist es nicht möglich auch noch mich durchzufüttern.

Außerdem zahlen wir relativ hohe Mietkosten. Ein Umzug in eine günstigere Wohnung war bisher nicht möglich, außer man
verzichtet auf die eigene Gesundheit (Schimmelbefallene Wohnungen). Das wir das nicht wollen ist selbstredend.

Was die Art der Rente ist - so weit ich weiß -  eine normale Rente; nur halt zu wenig und wegen des am Anfang dieses Kommentars erwähnten hat der Elternteil kein Anspruch. Das wurde schon mal geprüft, war halt wirklich nur ein lächerlicher Betrag zu viel. Aber so ist es nun mal mit Grenzen.

Noch eine Info zum Mietvertrag. Ich bin mit als Mieter im Mietvertrag aufgelistet. Also der Mietvertrag läuft auf uns beide. Wir sind vollständig gleichberechtigt in der Wohnung.

Zum Schluss noch eine allgemeine Anmerkung. Ich finde an dieser Stelle sollte die Gesetzgebung nach einer fairen Alternative suchen. Denn meiner Ansicht nach ist DAS jetzt totaler Unsinn bzw völlig unfair.

Der Umstand das ich bzw. Andere, die genauso leben müssen/wollen/dürfen, wie auch immer, belasten dadurch doch auch den Wohnungsmarkt weniger was nicht zuletzt auch positive Auswirkungen auf die Stadt bzw. Allgemeinheit. Zumindest laut Statistiken. Und da ist es doch kurzsichtig, diese Personen dafür unverhältnismäßig zu bestrafen. NUR, weil "wir" mit einem Elternteil zusammenwohnen kann man doch nicht prinzipiell davon ausgehen, das man von diesem profitiere. Zumal andere Stellen (ehemals Arbeitsamt/Jobcenter) festgestellt haben, das es nicht so ist.

Also rein aus dem Gedanken heraus, könnte jemand auch in einer eigenen Wohnung leben, hätte bzw. würde dann regulär mehr Anspruch haben, und könnte - rein spekuliert - trotzdem die unterstellte Hilfe bekommen. Was dann hieße, das er bevorzugt leben würde. Oder Schlupfloch oder wie man es auch sehen will. Jemand der aber eben nicht auf diese Hilfe zurückgreifen kann UND dazu noch zuhause wohnt ist doppelt gearscht. Denn der finanzielle Unterschied zwischen 495 und 670 Euro ist ein gewaltiger Unterschied. Entschuldige, falls es etwas konfus ist, bin sehr müde.

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Wie wäre es mit nebenher arbeiten wie andere Studenten auch? Solange du mit Eltern zusammenwohnst bekommst du auch nur gewisse Unterkunftskosten, aber nicht soviele wie wenn du alleine leben würdest.


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Kommentar von SweatTechnique
22.06.2016, 02:27

Weißt du; ich finde, dass du ganz schön unverschämt bist. Scheinbar braucht es nur ein paar deiner Schlagwörter, um anderen gegenüber anmaßend zu werden. Aber vielleicht bist du auch nur charakterlich ungehobelt.

Wie ich bereits erwähnte war der Gedanke "Jobcenter" nur bedingt, "bis ich eine bessere Möglichkeit gefunden habe?". Und daran gibt es auch nichts unverschämtes bzw. etwas wofür es einer Rechtfertigung bedarf.

Daher empfinde ich nicht die Tatsache selbst sondern nur die Art und Weise, wie du mich auf das neben dem Studium her arbeiten aufmerksam gemacht hast, für sehr überheblich und herablassend! Zumal ich daran natürlich selbst nicht nur gedacht habe sondern dran arbeite.

Und dann lies dir mal die anderen Kommentare durch. Die haben Substanz. Da liegen Ebenen dazwischen. Das hättest du uns beiden ruhig ersparen können.

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