Student, Arbeitszeiten und -verhältnisse

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2 Antworten

Hallo Phex1987, da Du in dem Finanzbüro versicherungspflichtig arbeitest, kann Du grundsätzlich (wenn Dein Hauptarbeitgeber) nichts dagegen hat, einen Minijob mit (ab 2013) max. 450 Euro aufnehmen, 2012 galt noch die Grenze von monatlich 400 Euro. Im Nebenjob galt 2012 die Regelung, daß er in allen Zweigen der Sozialversicherung, versicherungsfrei war, in der Rentenversicherung bestand die Möglichkeit auf die Versicherungsfreiheit zu verzichten und Aufstockungsbeiträge (auf Antrag) zu zahlen. 2013 ist man in der Rentenversicherung grds. versicherungspflichtig, man kann aber auf Antrag darauf verzichten. So viel zur Sozialversicherung. Du solltest aber - mit den Tätigkeiten nebenher als Student - aufpassen, daß Dir nicht der Status "Student" aberkannt wird. Das könnte Auswirkungen auf Deine Krankenversicherung und auf evtl. Bafög-Bezug haben. Denn in der Krankenversicherung hast Du sicher den günstigen Studentenbeitrag, doch wer mehr als die Hälfte der Woche (aufs Jahr umgerechnet) arbeitet, den dürfte nicht mehr als Student gelten. Du überschreitest die Studen jetzt eigentlich schon und mit dem geplanten Minijob, würden es noch mehr Stunden werden. Mein Rat: sprich mit der Krankenkasse und dem Bafög-Amt (falls Du Bafög beziehst) und auch mit der Uni-Verwaltung, denn auch dort kann es Auswirkungen haben.

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