Studendin selber krankenversichern?

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4 Antworten

Zwischen 450 und 800 € ist sie in der Gleitzone pflichtversichert. Das ist für den Arbeitgeber sogar lukrativer als ein Minijob

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@Suse1965,

deine Fragen wurden ja schon beantwortet.

Aber noch ein Hinweis für die weitere Beschäftigung deiner Tochter.

Die mtl. Beiträge als Studentin bei der GKV liegen bei ca. 85 €.

Die Höhe der Einkünfte spielt keine Rolle, wenn sie nicht mehr als 20 Stunden die Woche tätig ist - dann zahlt sie auch nicht mehr als ca. 85 €.

Gruß N.U.

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Kommentar von Suse1965
11.08.2016, 10:16

Na ja zur Zeit macht sie ja ein Pflichtpraktikum, verdient dort 700 euro brutto und arbeitet natürlich mehr als 20 Stunden, nämlich 40 Stunden. Es ist aber ein Zwischenpflichtpraktikum, dass sie für ihr Masterstudium benötigt und dauert 6 Monate. Danach ist evtl. erst mal Arbeitslos bzw. halt "nur" Studentin.

Wir mussten bei der Krankenkasse die gesamten Verdienstbescheinigungen für 2014, 2015 und 2016 einreichen und da sie über den Satz von 450 Euro (wenn auch teilweise nur gering) mussten wir auch die Fahrten zur Uni und Arbeitstätte aufführen. Die wollen jetzt prüfen, für welchen Zeitraum wir nachzahlen müssen. Ich befürchte allerdings schlimmes. Uns wurde bei der Krankenkasse mitgeteilt, dass sie sich hätte auch gar nicht selbstversichern müssen, allerdings hätten wir als Eltern das angeben müssen und dann hätte mein Mann in der Familienversicherung mehr bezahlen müssen. Also stimmt es ja zum Teil, als man meiner Tochter sagte, dass sie sich als Studentin nich selbstversichern muss. Leider haben wir nur anfangs, als sie noch unter 400 Euro verdient hat, einen Anhörungsbogen der Krankenkasse bekommen und eben jetzt erst, wo sie mehr verdient. Uns ist klar, dass es bestimmt irgendwo gestanden hat und auch das "Unwissenheit vor Strafe nicht schützt", also müssen wir da jetzt durch. Wir warten jetzt bis die Aufrechnung kommt und werden dann weiter sehen. Ich weiß gar nicht, ob Krankenkassen Ratenzahlungen anbieten.....

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Kommentar von Suse1965
16.08.2016, 18:38

Kennst du dich auch mit Kindergeld aus. Das hat sie nämlich bis jetzt auch erhalten. Mir wird schon ganz schlecht  😨

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Sie bekommt bei der Krankenkasse den Studententarif.

Der Arbeitgeber müsste schon Ärger bei einer Prüfung durch die Versicherung bekommen haben.

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Kommentar von Suse1965
08.08.2016, 13:00

Im Prinzip ist sie ja jetzt nicht mehr bei dem Arbeitgeber. Sie hatte zum 01.09. gekündigt, da sie aber jetzt ein Pflichtpraktikum in ihrem Masterstudium machen muss und dieses zum 25.07.16 begonnen hat, ist sie bei dem Arbeitgeber bis zum Ende beurlaubt. Von daher kann es schon sein, dass der Arbeitgeber schon ärger bekommen hat. Aber trotzdem ist es jetzt so, dass sie die gut 20 Monate nachzahlen muss, auch wenn es der Studententarif ist, der ja trotzdem nicht günstig sein wird oder?

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Ja, sie hätte sich selbst versichern müssen und mit 480-500 Euro im Monat liegt sie auch über der Grenze als "geringfügig Beschäftigte". Mich wundert es, dass die Knappschaft sich da noch nicht längst gemeldet hat, sonst sind die da immer ganz schnell wenn man über 450 Euro im Monat liegt.

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Kommentar von Suse1965
08.08.2016, 12:33

Es hat sich niemand gemeldet, dass jetzt die Krankenkasse. Ich weiß auch gar nicht, wie sie der Arbeitgeber angemeldet hat. Was sind denn jetzt die Konsequenzen? Muss sie jetzt für das Jahr 2015 bis jetzt (hat zum 01.09.16 den Job gekündigt) Krankenversicherung nachzahlen und wie viel ungefähr?

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Kommentar von sassenach4u
08.08.2016, 15:59

Die Knappschaft meldet sich nur, wenn ein Arbeitgeber dorthin meldet- und die sind nur für die Fälle BIS 450,-- Euro zuständig.

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