Struktur in den Tag bekommen?

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3 Antworten

Hallo timlond.

Eine To-Do-Liste finde ich eine gute Sache, nur ist das Problem folgendes: Du weisst zwar was du an welchen Tagen machen möchtest (oder machen musst), hast aber noch immer viel zu viel Spielraum, denn ein Tag hat ganze 24 Stunden. Daher finde ich eine Tabelle hilfreicher, in der du an den bestimmten Wochentagen, die zu erledigenden Dinge sogleich in einem Zeitraster einplanen kannst. 

Mit dem PC kannst du sehr einfach so eine Tabelle erstellen und ausdrucken oder einfach eine aus einer Vorgabe ausdrucken. So kannst du z.B. genau einplanen: Am Montag von 15.00-16.00 Uhr ist Aufräumen angesagt, von 16.00-17.00 Uhr Lernen, von 17.00-18.00 Uhr ist Freizeit usw. Die Freizeiten würde ich unbedingt auch einplanen, dann fällt es dir leichter die eingetragenen Arbeiten auszuführen mit Aussicht auf die darauf folgende Freizeit, in der du lesen, mit Freunden telefonieren, gamen oder was auch immer tun kannst.

Viel Erfolg beim Planen und auch mit deiner Ausbildung!

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Sehr hilfreich sind jeweils eine Morgen- und Abendroutine.

Morgens 1 Stunde früher aufstehen, in der man sich Zeit für sich nimmt: Stille (z.B. Meditation), Sport, Lesen, Schreiben (z.B. Tagebuch), Affirmationen und Visualisierung. Das ganze hilft dir, den Tag wesentlich strukturierter und motivierter anzugehen, da es stark bezeichnend für den Erfolg des Tages ist, wie wir die erste Stunde des Tages verbringen. Buch dazu: "Miracle Morning" von Hal Elrod. Ist zwar z.T. hochtrabendes american dream-Zeug, aber der Autor hat sehr wertvolle Ansätze. "Sich jeden Morgen beim Aufstehen fühlen wie am Weihnachtsmorgen."

Dazu hilft ein Vision Board. Ich persönlich hämmer mir grad nen 2,30m x 76 cm großen Pappkarton an die Wand und überkleb das mit nem Poster. Daran befestige ich Dann mit Pinnnadeln meine Lebensziele, Fähigkeiten und was zur Erreichung der nächsten Stufe nötig ist (Jonglieren: Nächsten Trick lernen, Chemie: Dieses Buch durchlesen, ...), Ideen, Motivation/Weisheiten/o.ä. und natürlich die To-Do-Liste. Das benutze ich dann morgens für die Visualisierung meiner Ziele.

Bei der Visualisierung ist WOOP auch sehr hilfreich (Wunsch, Hindernis, nötige Schritte zu Überwindung, Plan). Es hilft, seine Ziele zu formulieren und sie mit dem zu verbinden, was einen daran hindert, damit man bewusst daran arbeitet und sich nicht in (schädliche) Tagträumereien verliert. Dazu gibts sehr viele Studien einer amerikanischen Psychologieprofessorin. Buch: Die Psychologie des Gelingens, Gabriele Öttingen.

Abends kann man ritualiseren, den Tag Revue-passieren zu lassen und sich für den nächsten Tag Pläne (am besten schriftlich) festhalten. Video: 

Wir lassen uns viel zu stark von unserem Unterbewusstsein fernsteuern. Stattdessen ist es wichtig, das Unterbewusstsein so zu programmieren, dass es für dich und deine Ziele arbeitet. Ich hoffe ich konnte dir helfen :)

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Ich strukturiere vom groben ins feine. Was will ich dem Jahr schaffen/erreichen. Was muss dazu auf Monatsebene passieren bzw in den Quartalen. Dann kommen die Wochen und schließlich der Tag. 

Sprich man muss erstmal wissen was  und wohin man will, dann kann einen Plan machen und wöchentlich/täglich Schritte setzen. 

Funktioniert aber für Beziehung, Ausbildung, Sport usw. ...

lino

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Kommentar von timlond
09.02.2017, 15:32

Ja das klingt schon mal Sinnvoll :D Danke dir :D

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