Stromverbrauch mit Nachtspeicher

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4 Antworten

Nachtspeicheröfen nennen sich so, weil sie in der Nacht mit dem etwas weniger teuren Nachtstrom aufgeladen werden und dann ihre gespeicherte Energie über den Tag hinweg an den jeweiligen Raum abgeben.

Kriterium wie hoch ein Ofen geladen wird ist die Außentemperatur und ein Verbrauchskennwert für den Raum. Leider gibt es dafür keine allgemeine Regel, weil es zu viele unterschidliche Steuergeräte gibt.

Eine Möglichkeit ist sicher die Ladekennlinie schrittweise herunter zu stellen, bis irgend einmal die Heizleistung für den Tagesbetrieb zu wenig ist, dann muss man eben wieder ein wenig höher stellen.

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Kommentar von Sorbas48
03.01.2011, 23:12

Was den Stromdurchsatz von ca. 70kWh pro Tag betrifft, kann das durchaus im Rahmen liegen.

70 kWh entsprechen ca. 8 bis 9 Liter Heizöl (je nach Wirkungsgrad).

Bei den ständigen Minustemperaturen, die wir im Dezember in unserer Gegend hatten waren es an meiner Anlage rund 90 kWh pro Tag, allerdings für ein ganzes Einfamilienhaus einschließlich Warmwasserbereitung.

Wesentlicher Unterschied allerdings, wir heizen mit Fernwärme und zahlen ca 4,2 Eurocent je kWh.

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Kommentar von spiffy74
04.01.2011, 21:24

Hallo und danke erstmal für die Antwort(en) Was mich aber stutzig macht bei der ganzen Sache ist folgendes: Seit mehreren Monaten schreiben wir nun den Stromverbrauch auf. Im Okt. wurde es täglich aufgeschrieben und es war ein max. Verbrauch von 17 bis max. 40 kw/H am Tag. Im November waren es 1080 kw/h für NT und nun fast das doppelte.

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Ich glaube dir nicht, dass die Heizungen max. 15 Minuten am Tag laufen. Dann hättest du nämlich Aussentemperaturen in deiner Wohnung.

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Kommentar von spiffy74
03.01.2011, 22:50

Habe mich wohl falsch ausgedrückt.... der Regler am Nachtspeicher ist auf 2 .... aber das Gebläse ist nicht lange an ;-)

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Nachspeicher sind einfach Geldverbrenner. Das ist schon immer so gewesen. Habt Ihr keine andere Heizmögichkeit? Dann bleibt nicht viel ausser zahlen.

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Kommentar von Rheinflip
03.01.2011, 22:54

In verschiedenen Städten gibt es Energieberater, die sich die Situation direkt ansehen, auch kostenlos von Critas oder Diakonie. Vieleicht bei euch auch?

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