Stromsperre korrekt und legal?

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3 Antworten

Lass den ANbieter immer selber die Abschläge einziehen.Da der ANbieter meistens die Überweisungen nicht zuordnen kann.Und dadurch entsteht dann ein durcheinander.Logisch ist das durch deinen Verbrauch die Abschläge sich nun in soweit erhöhen wie dein jetziger Verbrauch ist.Dazu kommt natürlich noch die ausstehende Forderung.Wenn du das Geld nicht hast vereinbare mit den Anbieter eine Ratenzahlung.Ansonsten kann das bis zur Stromsperre gehen.

Ist es der örtliche stromlieferant dann solltest du vielleicht persönlich hingehen und die Sache klären und schriftlich festhalten lassen. 

Kommentar von MarcelKWH
06.02.2016, 23:35

Ja ist er. Enbw. Ich habe es jetzt drauf ankommen lassen.

Die Dame am Telefon hatte gemeint es gibt 100% keine Möglichkeit die Sperrung zu umgehen außer ich zahle alles auf einmal.

Da mich die Vorstellung ohne Strom im Dunkeln zu sitzen einige Nerven kostet habe ich mich mittlerweile auch etwas schlauer gemacht. 

Bei sog. Härtefällen dürfen sie die Strombelieferung nicht einstellen. Heisst, die machen nur Druck, aber ich bin ein zahlender ehrlicher Kunde und möchte nicht behandelt werden wie ein Stück "Sch...."

Ich habe hier zu Hause ein kleines Kind von 17 Monaten.

Vielleicht war es auch nur eine Kurzschlussreaktion, aber ich habe mich eben für einen Stromanbieterwechsel entschieden und direkt online durchgeführt. Gott sei dank hat mein Tarif bei Enbw keine feste Vertragslaufzeit. 

Wenn die meine Bereitschaft und meinen Willen nicht annerkennen, dass ich zahlen will und es auch tue, dann werf ich lieber anderen Firmen mein Geld in den Rachen.

Also heisst mein nächster Schritt, dass ich erstmal die Rechnungsaufstellung anfechten werde. Das bringt mir Zeit.

Ich gehe davon aus, dass ich in 2-3 Wochen meine Energie von einem anderen Lieferanten bekommen werde.

Und den Rest den ich Enbw zahle, können die schön per Inkassobüro eintreiben. In monatlichen Raten von 10 Euro. Die paar Euro extra, die die Inkassobeauftragung mich kostet, stotter ich gerne die nächsten 50 Monate mit ab. 

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Die Stromsperre darf nur erfolgen, wenn du zum Zeitpunkt der Sperre mindestens 100 € Schulden bei den Stadtwerken hast.

Dazu muss die Sperrfrist mindestens 4 Wochen vor der Sperre per Brief angekündigt werden. 3 Tage vor der Sperre muss erneut ein Brief bei dir eingehen, dass die Sperre in Kürze erfolgt, du deine Schulden aber zahlen kannst.

Wenn du offensichtlich zahlen kannst und dies auch tust, den Willen hast eine Ratenzahlung zu vereinbaren, dann darf dir ebenfalls nicht der Strom gesperrt werden.

https://www.google.de/search?q=stromsperre+Fristen&oq=Str&aqs=chrome.0.69i59j69i60j69i65l3j69i61.1048j0j7&sourceid=chrome&es\_sm=93&ie=UTF-8

Bitte rede mit den Stadtwerken persönlich. Am besten mit der Leiterin des Kundenservice. Das ist in deinem Fall viel besser als es telefonisch zu klären. Die sehen ja, dass du gezahlt hast und weiter zahlst, sowie weiter zahlen möchtest.

Du hast in den letzten Tagen schon mehr als die Hälfte der Stromschulden auf einmal beglichen und dich weiter um Zahlung und Klärung bemüht. Was wollen die Menschen noch?

Du musst im übrigen keine 95 € Abschlag monatlich zahlen. Das ist nur eine empfehlenswerte Anpassung, aber keine Pflicht. 60 € monatlich reichen auch.

Sofern du deine Elektrogeräte nicht alle 25 Jahre alt sind und du ständig rund um die Uhr das Licht brennen lässt, reichen 60 € monatlich völlig aus.

Außerdem:  Wer sagt denn, dass die Stromabrechnung stimmt? Ich meine:  Hast du so dermaßen viel verbraucht?

Kaufmännisch haben die wohl nichts gelernt, die Ottos? Wenn du einen Abschlag einzahlst und das auch so im Verwendungszweck angibst, dann müssen die das auch genau so verbuchen und nicht für deine Schulden verwenden.

Die Mahnung wegen Januar 2016 ist haltlos. Du erfüllst die Anforderungen dahingehend, dass dir der Strom gerade nicht gesperrt werden darf. ( 745 € von 1.250 € bereits gezahlt, Zahlungswillen kundgetan, um Lösung des Problems bemüht - Ratenvereinbarung )

Kommentar von MarcelKWH
06.02.2016, 23:46

Hallo Diplomanwalt. Schon als ich gesehen habe, dass dir meine Frage gefällt, habe ich sehnlichst auf deine Antwort gewartet :)

Um genau zu sein habe ich von 1250 Euro genau 750€ bezahlt. Sowie fristgerecht die Abschläge für Januar und Februar. Es geht der Dame darum, dass ihr tolles System den Zahlungseingang für die erste Rate zum 01. Februar und nicht zum 02. oder 03. Februar vorgemerkt hat.

Dadurch dass die Endabrechnung schon vom Dezember ist, bin ich in deren Mahnstufe schon ganz am Ende angekommen. Meiner Meinung nach ist das wirklich lächerlich.

Das war für mich wie ein Schlag ins Gesicht, 1250 Euro nachzahlen, und ich verdiene gerade mal 1500 Euro im Monat.

Dann zeig ich meinen Willen und tu und mach und so eine nette Frau deren fachlicher Kompetenz wohl die gleiche einer vergammelten Gurke hat, meint es gibt nur die Möglichkeit alles auf einmal zu zahlen, und den Abschlag für Januar und Februar kassieren die gleich auch mit ein.

Ey ey ey

Meinst du gegen die Forderung kann ich Widerspruch einlegen, also etwas Zeit gewinnen?

Ich habe mich für einen Stromanbieterwechsel entschieden. Sobald ich Strom vom anderen Lieferanten habe, können sie ihr Geld von mir per Inkasso eintreiben, die Euros die es extra kostet, gönne ich ihnen wenn Sie dafür 50 Monate auf ihr Geld warten müssen, weil ich dann eben nur Raten von 10 Euro anbieten werde.

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