Stromschlag bekomme

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12 Antworten

wenn du dir unsicher bist, kannst du auf jeden fall mal zum arzt gehen.

auf jeden fall solltest du ihn aufsuchen, wenn du eines der folgenden symtome verspürst.

  • atemnot
  • beklemmungen
  • schwindelgefühl
  • schmerzen in arm oder beinen
  • metallischer geschmack im mund
  • kopfschmerzen

lg, anna

PS: wenn das ganze mehr als 24 stunden nach dem schlag auftitt, hat es wohl eine andere ursache

Commodore64 08.07.2011, 07:44

Korrekt, aber bei besonders heftigen Stromschlägen sollte man sofort zum Arzt gehen um ein EKG machen zu lassen bzw. 24 Stunden beobachtet zu werden.

Vergiftungen bzw. Embolien durch elektrolyse sind nämlich auch eine hohe Gefahr die Zeit braucht um zu wirken.

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Hallo,

ein gesunder Mensch kann solch einen Stromschlag verkraften.

Solltest Du jedoch Beschwerden, wie z.B. Schwindelgefühl, Atemnot, Übelkeit haben, dann solltest Du umgehend einen Arzt aufsuchen, bzw. anrufen.

Entsorge die Lichterkette und schneide am besten den Stecker ab, so dass niemand mehr dran basteln kann.

Rechter Arm oder linker Arm?

Der linke geht über das Herz, das ist etwas gefährlicher. Ansonsten gilt, wenn es nur ein kurzer Wischer war, kein Problem.

MfG ursusmaritimus

Wenn du fest auf deinen Beisen stehst und auch sonst keine gesundheitlichen Veränderungen an dir bemerkst, dann geht alle seinen Gang und du kannst dir einen Arztbesuch sparen!!!!

Es kommt darauf an, ob der Stromschlag fest oder nicht fest war.

Ich würde mal hingehen aber miss erst mal deinen Puls und vielleicht auch deinen Blutdruck.

auf jeden fall zum doc und ihm sagen was passiert ist ,damit ist nicht zu spassen .

masselzoff 08.07.2011, 07:49

Ich habe schon mindestens 10 mal Stromschläge bekommen. Bin nie zum Arzt. Lebe immer noch (61).

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Rechter arm ; ja ich kann ganz normal Stehen & alles ! Mein arm tut jetzt zwar weh & Mein Finger & ist ein bisschen schwer aber sonst Ist mir nichts aufgefallen ; naja halt so 2sek oder so ! Aber mein arm hat sowas von vibriert hab Ich noch nie erlebt ^^

Danke für die antworten :)

Wenn Du hier noch schreiben kannst, war es nicht so schlimm.

Werfe die Lichterkette gleich über Board.

Arkesilaos 08.07.2011, 06:17

gibt es denn noch Lichterketten mit Starkstrom? das hatte man in den fünfziger Jahren. Ansonsten sind da nur 24V drauf und ungefährlich.

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Peppie85 08.07.2011, 06:56
@Arkesilaos

na das is ja wohl etwas übertrieben... erstens gab es nie lichterketten mit stakstrom. jedenfalls nicht für normalsterbliche. z.b. die lichterkette an der george washington bridge in new york, 250 watt pro lampe. die wird mit "starkstorm" betrieben...

was man zuhause hat höchstens mit der so genannten netzspannung... (230 volt) abgesehen davon, dass es eigendlich nur dann starkstrom heißt, wenn die stromstärke gemessen an der spannung besonders hoch ist...

klassische beispiele für starkstrom sind:

  • autoanlasser
  • schweißgerät
  • trafosation (abgangsseitig)

und natürlich gibt das noch lichterketten für netzspannungsbetrieb. nur eben nicht mehr im außenbereich. dort hat man, da hast du recht, schon länger auf kleinspannung umgestellt. allerdings erst lange nach den 50er jahren. ich schätze mal so 1980 oder 1990 lg, anna

lg, anna

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Sorbas48 08.07.2011, 08:42
@Peppie85

nicht ganz richtig, wenn man der Definition der DIN-VDE folgt ist alles Starkstrom was man im Haushaltsstromnetz findet, solange es sich nicht hinter einem Kleinspannungstrafo befindet!

In der DIN VDE 100-100:2006-06 (Errichten von Niederspannungsanlagen - Teil 1: Allgemeine Grundsätze, Bestimmungen allgemeiner Merkmale, Begriffe) findet man im Nationalen Anhang NC unter Punkt NC.1.1 die Definition für „Starkstromanlage“ wie folgt:

elektrische Anlage mit Betriebsmitteln zum Erzeugen, Umwandeln, Speichern, Fortleiten, Verteilen und Verbrauchen elektrischer Energie mit dem Zweck des Verrichtens von Arbeit - z. B. in Form von mechanischer Arbeit, zur Wärme- und Lichterzeugung oder bei elektrochemischen Vorgängen

Demnach gibt es natürlich auch „Starkstrom“ nur eben nicht zur Unterscheidung zwischen „Einphasen-“ und „Drei-Phasen“ Wechselstrom wie von den meisten elektrischen Laien angenommen. Alles was mit unserem Haushaltsstrom in irgend einer Weise etwas zu tun hat und nicht unter die Kategorie Kleinspannungen fällt ist dem zu Folge Starkstrom!

Ein anderes Unterscheidungsmerkmal ist die Spannungsebene. Alles was unter 1000V liegt und damit auch die übliche Stromversorgung für Haushalte und Kleinbetrieb ist „Niederspannung“ darüber liegt die „Mittelspannung“ (bis 30kV), dann die „Hochspannung“ bis 150kV und alles darüber ist dann Höchstspannung. (aber das steht hier nicht zur Diskusion)

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hauseltr 08.07.2011, 09:14
@Sorbas48

Europäische Normen unterscheiden nach der Spannungshöhe drei Bereiche:

Kleinspannung (Wechselspannung bis 50 V und Gleichspannung bis 120 V)

Niederspannung (Wechselspannung bis 1000 V und Gleichspannung bis 1500 V)

Hochspannung (Wechselspannung ab 1000 V entsprechend 1 kV und 

Gleichspannung ab 1500 V entsprechend 1,5 kV)

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Sorbas48 08.07.2011, 11:10
@hauseltr

Leider ist der Textabschnitt in http://bmgs.info/Elektrische_Spannung und in den davon abgeschriebenen Versionen in Wikipedia und weitgehend gleichlautend auf vielen anderen Seiten wiedergegeben Versionen sehr ungenau. Die Formulierung „Europäische Normen unterscheiden“ ist wertlos, wenn keine konkrete Norm dazu angegeben ist. Tatsächlich ist es so, dass in der EN 50110-1 (EN 50110-2-100 eingearbeitet):2007 unter Punkt 1 zu lesen ist:

„Der Begriff Hochspannung schließt die Spannungsebenen Mittelspannung und Höchstspannung ein.“ (und diese sind nicht nur Europäisch sondern International genormt).

Das bedeutet: Für diese eine konkrete Norm werden alle Spannungsebenen gleich behandelt, weil gleichermaßen zutreffen. Die Norm selbst nennt aber selbst die anderen Spannungsebenen, kennt sie also mit konkreter Namensgebung.

In der DIN IEC 38 sind die Normspannungen für Drehstromnetze festgelegt. (Auswahl nachfolgend)

• Niederspannungsnetze ≤ 1 kV (z.B. 230/400 V 400/690 V 1000 V)

• Mittelspannungsnetze >1 kV bis < ≤ 60 kV (z.B. 6 kV 10 kV 20 kV, 35kV)

• Hochspannungsnetze > 60 kV bis < ≤ 150 kV (z.B. 66 kV 110 kV)

• Höchstspannungsnetze > 150 kV (z.B. 230 kV 400 kV, 690 kV)

DIN EN 50160 (auche eine Europäische Norm) beschreibt die Qualitätsmerkmale der Spannung in Mittelspannungs- und Niederspannungs-Netzen

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war die lichterkette in der (220-240V) Steckdose angesteckt ?? gratuliere das du überhaupt noch lebst :D

Wenn du noch die Kraft hast, am PC zu schreiben, ist es nicht tödlich!

Wieso solltest du jetzt zum Artzt gehen? Du scheinst ja noch kräftig genug sein ,um eine Frage bei GF.NET zu stellen :D

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