stromleitung im keller absichern

4 Antworten

Richte Dich bitte nicht nach den Antworten von "anjanni". Ein FI-Schalter ersetzt keine Überstromschutzeinrichtung. Beides muß vorhanden sein. Ein FI-Schalter schützt nur vor Fehlerströmen, er vergleicht den zufließenden Strom mit dem abfließenden Strom, sind nicht beide gleich, ein elektr. Gerät verbraucht keinen Strom, so schaltet er ab. Hat ein Gerät ein Kurzschluß, so fließt in den Leitungen ein übermäßig hoher Strom, der den FI-Schalter nicht auslöst, zufließender und abfließender Strom sind gleich, es müssen dann die Sicherungen auslösen. Berührst Du durch irgend einen Umstand den spannungsführenden Leiter, die Phase, so fließt ein gewisser Anteil Strom nicht zum Erzeuger zurück, und der FI löst aus. Aber der FI-Schalter löst nicht aus, wenn man dahinter, durch einen dummen Zufall erst den Neutralleiter berührt, und dann die Phase, weil dann zu- und abfließender Strom gleich ist, wenn man dann Gummischuhe anhat, und kein Nebenstrom fließt. So ein Umstand kann tödlich sein, trotz Fi-Schalter und Sicherungen!

Werden FI-Schalter ohne nachgeschaltete Sicherungseinrichtungen betrieben, kann im Kurzschlußfall die Hausanschlußsicherung ansprechen, dann muß jemand vom E-Werk kommen und die Sicherung wechseln, und das wird teuer!

Frag im Elektroladen nach einem FI-Schalter. Der sichert Dich (die Leitungen) gegen Kriechströme ab. Ist im Keller sicherer, weil's da manchmal feucht ist - genau so wie im Bad übrigens.

Naja, einfach eine Sicherung dazwischenschalten - wo liegt das Problem?

danke, nun ist das brett vom kopf weg , schö abend :-)

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Das Problem liegt im Kriechstrom. Besser als eine "normale" Sicherung ist in "Feuchträumen" wie Keller oder Bad ein FI-Schalter.

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@anjanni

Wo ist denn der Kriechstrom¿ Was macht aber der FI-Schalter, wenn der Fön im Bad plötzlich einen Kurzschluß hat¿

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