Stromkosten für Heizung in der Warmmiete enthalten?

4 Antworten

Stromkosten der Heizungsanlage (Umwäzpumpen) sind Heiznebenkosten und fließen in die Gesamtheizkosten ein. Da ihr Wärmemengenzähler habt, wird nach Verbrauch abzurechnen sein. wobei 30 bis 50%, je nach Festlg. im Mietvertrag, nach Wohnfläche umzulegen sind. Wenn hier der Strom über den Zähler des Mieters bezogen wird, muss der Vermieter ihm diese Kosten erstatten und diese dann in die Abrechnung beider Mieter einfließen lassen. Dazu wäre besser ein Zwischenzähler zu installieren. Nun müsste der Stromverbrauch geschätzt werden (tägliche Laufzeit X Leistung x Preis(Kwh).

Also zunächst mal sind bei einer alten ineffizienten Pumpe Stromkosten in der genannten Größenordnung nicht unwahrscheinlich. Das gilt natürlich nicht, wenn da eine Hocheffizienzpumpe drin ist.

Aber das nur am Rande. Der Nachbar kann dir gegenüber keinen Anspruch geltend machen, sondern nur eventuell beim Vermieter. Das hängt aber von den vertraglichen Vereinbarungen und von den Umständen ab. Auf jeden Fall muss er sich an den Vermieter wenden und nicht an dich.

Ob der Vermieter die dann ggf. für ihn anfallenden Kosten dann anteilig im Rahmen der Nebenkostenabrechnung verlangen kann, hängt vom Mietvertrag ab. Die Stromkosten der Heizungsanlage zählen zu den Heizungsbetriebskosten. Schau im Mietvertrag, was dort geregelt ist. Meist ist das dort genau aufgeführt. Wenn da aber nur steht "Heizung und Warmwasser", dann zählen die Stromkosten dazu, denn die sind zur bereitstewllung ebenso erforderlich wie Gas oder Öl.

Edit - habe gerade gesehen, dass er 250 € in drei Monaten beansprucht und nicht pro Jahr. Das ist natürlich wirklich zu viel.

Ohnehin wäre eine genauere Verbrauchserfassung erforderlich als "Stromzähler läuft wie wild". Und die Höhe einer Nachzahlung ist überhaupt kein Indiz - die belegt lediglich, dass die Vorauszahlungen zu gering waren.

Und noch eine kleine Anmerkung - als Heizungsbauer solltest du wissen, dass eine Einheit "kw/h" keinen Sinn ergibt.

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@Ratirat

Auf seiner Stromabrechnung steht ein Verbrauch von 1500 kWh, die kw/h war nen Schreibfehler.

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wenn es keinen trennenden Stromzähler gibt wird diese Summe wohl auf dessen Gesamtverbrauch zurück zu führen sein. Letztendlich wärst du ja auch im Nachteil, denn deine Heizungskosten sind höher , weil die Wärmequelle ja in des Nachbarn Wohnung steht !

Mein Nachbar sagt, er habe alle Sicherungen bis auf den Heizungsraum rausgenommen, dann im Heizungsraum alle Stecker bis auf Heizung gezogen und sein Stromzähler währe wie wild weiter gelaufen.

Ich bin sowieso der festen Meinung, das die Heizung niemals so viel Strom verbraucht.

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@recon21

Wenn es der einzige ist im Hause dann hätte er dir sagen sollen das er das macht und du hättest eine laufende Waschmaschine oder anderen Verbraucher einmal auch ausschalten sollen. Er hat ja wohl nur für seine Wohnung die Sicherungen ausgeschaltet und nicht für alle Verbraucher die über diesen Zähler laufen. Klar läuft der schnell wenn du zu dem Zeitpunkt dann eine Waschmaschine angeschaltet hattest. Stromkosten sind in der Regel aber trotz dessen nicht in der Heizung mitberechnet. Das sollte mal klar sein.

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@recon21

Alte Heizungspumpen können durchaus 200 bis 300 € Strom im Jahr verbrauchen.

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@Ratirat

Die Pumpen sind elktro. geregelte Pumpen, die verbrauchen nicht so viel Strom.

Die Heizung an sich auch nicht.

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@recon21

Edit: Er hat genau wie ich nen eigenen Zähler.

Daher hat er nur in seiner Unterverteilung seine Sicherungen raus genommen.

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Ich erkläre kurz und die Situation:

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