Stromflatrate?

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8 Antworten

meld dich bei mir, ich biete dir je nach vorhandener Zählervorsicherung für Drehstrom die folgenden Tarife an:

  • 25 A = 3349 €
  • 35 A = 4689 €
  • 40 A = 5359 €
  • 50 A = 6699 €
  • 63 A = 8439 €

die Preise gelten monatlich, preisbindung für 1 Jahr. für die Erlaubnis, ein BKKW im Keller zu installrieren erhälst Du einen einmaligen Bonus von 1000 € für die erlaubnis eine PV Anlage aufs Dach setzen zu dürfen einen einmaligen Bonus von 500 €

die Anlagen bleiben nach Ablauf der Vertragslaufzeit in meinem eigentum und dürfen im rahmen eines wartungsvertages (für PV monatlich 10 €, für bhkw monaltich 20 €) weiter genutzt werden...

lg, Anna

Jinah 27.10.2012, 17:41

monatlich? Soviel verdient ja kein Mensch ;-)

und was bedeuten die Abkürzungen BKKW und PV?

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Peppie85 27.10.2012, 20:46
@Jinah

zu 1.) die preise ergeben sich aus der mögklichen monatlichen strombezugsmenge... ich will ja nicht drauf legen

zu 2.) Blockheizkraftwerk (das ist ein Stromgenerator, dessen abwärme zum Heizen verwendet wird) und Photovoltaik - der laie würde solaranlage sagen....

lg, Anna

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Hey Jinah,

mittlerweile hat sich da ein bisschen was geändert - allerdings gibt's auch jetzt nur Stromflatrates, die eher wie der Datentarif beim Handy funktionieren und nicht wie die Festnetzflat beim Telefon.

Will heißen: Du bekommst für ein Jahr Strom zum Fixpreis und musst auf keinen Fall nachzahlen - egal, wie viel Strom du übers Jahr verbrauchst.

Danach wirds aber kritisch - wenn Du viel mehr verbraucht hast, als davor angenommen, dann musst Du entweder kündigen oder im nächsten Jahr Stromflatrate mehr pro Monat bezahlen.

Wenns Dir nur ums Geld geht, dann wirds wohl eher einen Flatrate mit PV-Anlage (sonnen oder beegy) und keine ohne (Innogy, EWE, NEW) ... schau mal hier: Da gibt's einen ausführlichen Vergleich.

http://www.stromflatratevergleich.de/

(Seriöse) Stromanbieter werden einen Teufel tun und irgendwem eine Stromflatrate anbieten. Da ein Stromanbieter sich selbst in Cent / kWh entlohnt wäre dies der absolut falsche Weg - es sei denn er legt direkt 500€ im Monat fest.. was sich bei Standard-Kunden rentieren könnte. Weiterhin gibt es keine Stromproduktionsflatrate und überwiegend keinen oder nur mit hohem Aufwand verbundenem speicherbaren Strom.

Fasst man diese kleinen, aber feinen Informationen zusammen kommt man schnell auf die Begriffe "Energiedatenmanagement" und "Energiemengenbilanzierung". Hierbei geht es darum, dass weitestgehend die Menge an Strom bei Produzenten eingekauft wird, die auch tatsächlich verbraucht werden. Genau aus diesem Grund wollen Stromanbieter wissen was du ungefähr verbrauchen wirst, da sie eine gewisse Prozentzahl an Netzverlusten nicht überschreiten dürfen. Wenn sie für deine Stromflatrate also 10.000 kWh pro Jahr bereitstellen, du letztendlich aber nur 2.500 kWh verbrauchst, bleibt der Stromanbieter auf 7.500 ungenutzten kWh sitzen. Würdest du andersrum 12.500 kWh verbrauchen muss der Anbieter 2.500 kWh für teuer Geld an der Strombörse einkaufen. So oder so ist der Anbieter also stets bemüht auf +/- 0 zu kommen um jede gekaufte kWh 1:1 an den Mann zu bringen oder eben nicht etliche kWh teuer nachkaufen zu müssen.

Das ist der Grund warum es eine jährliche Ablesung und Abrechnung gibt und das ist auch (mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit) der Grund, warum du keine Stromflatrate auf seriösem Weg finden wirst. (Es sei denn du stellst dir deine eigene Produktion - PV, BHKW) in den Garten und bietest dir selbst eine Flatrate an.

Strom ist nicht mit beispielsweise Internet oder Telefonie zu vergleichen. Netzauslastung, Produktionsmöglichkeiten und Genauigkeiten der prognostizierten Verbräuche müssen berücksichtigt werden. Andernfalls kaufen wir wieder Strom aus Frankreich nach um eure "Flats" bedienen zu können ;)

Davon aber abgesehen hast du in gewissem Maße eh eine Flatrate. Da es eine Versorgungspflicht gibt kannst du so viel Strom verbrauchen wie du möchtest. Es wird immer welchen geben - insofern du im Nachhinein auch dafür zahlst! ;)

Seriös gibt es nicht. Einmal Flatrate immer Flatrate mit den gleichen Verbrauchsnormen , wie im letzten Abrechnungszeitraum. Mehrverbrauch wird sauteuer und wird im nächsten Abrechnungszeitraum als Grundlage gerechnet ( auf volle 500 KWh aufgerundet selbst redent). Minderverbrauch ist rausgeschmissenes Geld, wirde nicht erstattet und Flatrate wird nicht nach unten korrigiert. Und man muss Monate vorher kündigen, um da raus zukommen.

Das wäre auch nicht so toll für die Umwelt, gerade in der heutigen Zeit sollte man schon auf sowas achten!

An sich keine schlechte Idee, aber da würden die Stromanbieter so viel Miese machen da würde sich sowas nicht lohnen.

Nein, das gibt es nicht, es wäre nicht kalkulierbar..ich könnte ja mit Strom heizen und meinen Nachbarn gleich mit versorgen

Was soll denn eine Stromflatrate sein?

Jinah 26.10.2012, 22:22

soviel Strom brauchen wie man will und einen Festpreis im Monat zahlen.

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Crack 26.10.2012, 22:31
@Jinah

Ich habe das schon verstanden.

Nur, wie willst Du das umsetzen?

Bei DSL kann man das als Anbieter noch überschauen. Man hat ein paar laufende Kosten, die steigen aber durch den Mehrverbrauch von ein paar Usern kaum an.

Mobiles Internet mit dem Handy oder Stick ist schon mal limitiert, denn kaum ein Anbieter bietet mehr als 5GB ohne danach die Geschwindigkeit zu drosseln.

Was würde nun passieren wenn man für sagen wir 100€ pro Monat soviel Strom verbrauchen könnte wie man will?

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